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080053 PS Fallstudie I: Das Alltägliche (nst.K.) (2019W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Am Freitag 08.11 treffen wir uns um 9:45 Uhr in der Albertina!

Das Tutorium zur Fallstudie findet dienstags direkt nach der Sitzung von 14:45 Uhr bis 16:15 Uhr im Seminarraum 2 unter der Leitung von Klara Wanner statt.

***N.B.: Die Teilnahme an allen Tutoriumseinheiten ist verpflichtend.***

Dienstag 01.10. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 08.10. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 22.10. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 29.10. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 05.11. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 19.11. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 26.11. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 03.12. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 10.12. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 07.01. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 14.01. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 21.01. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 28.01. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese Fallstudie beschäftigt sich mit den Fragen wie und wozu die moderne und postmoderne Kunst sich mit dem Alltäglichen auseinandersetzt. Anhand von paradigmatischen Kunstwerken untersuchen wir, wie die dramatischen aber auch subtilen Transformationen des Alltagslebens registriert worden sind und wiederum zu sowohl formalen als auch thematischen Innovationen in der Kunst geführt haben.

Jede Woche steht ein Kunstwerk und eine Perspektive auf das Alltägliche im Zentrum der Diskussion. Warum malt Theodore Gericault um 1819 nicht nur das monumentale Historiengemälde Floß der Medusa, sondern auch ein kleines intimes Porträt seiner toten Katze? Warum stellt Lea Lublin in 1968 ihren eignen Sohn in einem Kunstsalon aus? Von Gustave Courbets Steinbrecher (1849) und die Darstellung der Armut bis hin zu Marcel Duchamps sogenannten Readymades (1910s-1960s) und ihre Inszenierung der Häuslichkeit analysieren und diskutieren wir im Laufe des Semesters solche Werke in ihrem zeitgenössischen, kunsthistoriographischen und auch kunsttheoretischen Kontext. In detaillierten Bildbeschreibungen und ausgehend von tiefgehenden Textlektüren entwickeln wir gemeinsam Begrifflichkeiten, Modelle und Techniken, die einen wesentlichen Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit in der Kunstgeschichte ausmachen.

Ziele:

Ziel dieser Fallstudie ist die intensive Einführung in die Techniken und Methoden der Bildbeschreibung, die für jede wissenschaftliche kunsthistorische Arbeit grundlegend ist. Die Bildbeschreibung wird für alle kritischen Auseinandersetzungen mit Kunst – auch jenseits der modernen Kunst – relevant sein. Die Fallstudie beinhaltet zudem eine Einführung in die moderne Malerei und ihre Grenzen sowie in die wichtigsten Debatten der Kunsthistoriographie.

Methode:

Entwicklung von Kriterien und Modellen guter – d.h. präziser, vollständiger und aufschlussreich geordneter – Beschreibungen; gemeinsame Werkbetrachtungen und mündliche Bildbeschreibungen; Übung des kritischen Denkens anhand von Bildern und Lektüre; Verfassen von sowohl deskriptiven also auch kritisch-interpretierenden Texten; Mündliche Präsentation im Seminar; Verfassen einer schriftlichen Abschlussarbeit.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

TEILLEISTUNGEN:

Aktive Teilnahme:
o Anwesenheit (häufige Verspätungen und/oder frühes Gehen werden als eine Abwesenheit gewertet)
o Vorbereitende Lektüre
o Regelmäßige Mitarbeit im Plenum und in Kleingruppen
o Schriftliche Reflexionen

Schriftliche Bildbeschreibung:
o schriftliche Arbeit fokussiert auf ein Kunstwerk. Länge: 750-900 Wörter

Mündliche Präsentation im Seminar:
o kritische Präsentation einer Lektüre und eines Kunstwerks im Seminar.

Schriftliche Abschlussarbeit:
o Exposé als Vorbereitung auf die Abschlussarbeit.
o die Abschlussarbeit muss wissenschaftlichen Standards erfüllen, eine eigene Fragestellung nachgehen, und eine nuancierte These aufstellen. Länge: 10 Seiten

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Benotung der Fallstudie müssen alle Teilleistungen abgeschlossen werden und die Abschlussarbeit muss positiv benotet sein.

N.B.: Verspätete Abgaben werden nicht akzeptiert.

Prüfungsstoff

n/a

Literatur

o Die Lektüren, die in den einzelnen Sitzungen besprochen werden, werden auf Moodle bereitgestellt.
o Studierenden müssen entweder Papierausdrucke oder digitale Kopien der Lektüre für jede Sitzung mitbringen. Keine Handys/iPhones im Klassenzimmer.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 23.09.2019 13:28