Universität Wien
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080055 PS Fallstudie II/III: Andy Warhol (2025W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 02.10. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 09.10. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 30.10. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 06.11. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 13.11. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 20.11. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 04.12. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 11.12. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 18.12. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 08.01. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 15.01. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Donnerstag 22.01. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wenn die Pop Art in den 1960er Jahren nicht nur ein Sturm im Wasserglas der Hochkultur geblieben, sondern tatsächlich 'populär' geworden ist, so ist dies wesentlich Andy Warhol und seiner Factory zu verdanken. Dort entstanden ab 1963 neben Gemälden auch Filme (und ihre „Superstars“), Musik und transmediale 'Gesamtkunswerke' wie die Serie der Exploding Plastic Inevitable-Events. Warhols Produktion und seine ersten Ausstellungen sprengen so den engen Bereich der Hochkunst - ironischerweise nachdem Warhol dort gerade erst Fuß gefasst hat.
Denn in den fünfziger Jahren war Warhol, 1928 in Pittsburgh als Sohn tschechoslowakischer Immigranten geboren, erfolgreich als Werbe- und Gebrauchsgrafiker in New York tätig. Erst ab 1960 beginnt er Malerei für den spezialisierten Markt für Avantgarde-Kunst zu produzieren. Und schon 1966 – nach den heute berühmtesten Siebdruckserien von Marilyn Monroe und anderen Stars bis zu den Death-and-Desaster-Bildern – kündigt Warhol mit der Ausstellung der „Flower“-Paintings in der Galerie Leo Castelli provokativ das Ende seiner „Kunst-Karriere“ an.
Die Fallstudie konzentriert sich auf diese ersten 15 Jahre von Warhols Karriere – von 1950 bis 1966. Wir untersuchen frühe Zeichnungen und Beispiele seiner Werbegrafik, seine ersten, noch handgemalten Bildserien und dann die für die Pop Art prägenden Serien von Siebdruckgemälden. Erwartet wird umfangreiche Lektürearbeit. Neben Primärquellen, in denen Warhol das Phänomen der 'Pop Art' retrospektiv behandelt (From A to B and Back Again. The Philosophy of Andy Warhol (1975), Popism. The Warhol Sixties (1980) und America (1985)), sowie der Biografie von Blake Gopnik (die Kap. bis 1966), steht ausgewählte Sekundärliteratur auf dem Programm. Besonderes Augenmerk liegt auf Warhols Philosophy.
Die Fallstudie verfolgt die Leitfrage: Wie hängen Warhols technische Verfahren und formale Entscheidungen – und damit der so typische ‚Look‘ seiner Arbeiten – mit den sozialen, psychologischen und subjektivitätstheoretischen Aspekten zusammen, die in seinen Texten und in der Literatur verhandelt werden?

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- aktive Beteiligung an Diskussionen
- Referat und Präsentation
- Vertiefung in Form einer schriftlichen Hausarbeit (15.000-20.000 Zeichen Fließtext)
- Mit der Anmeldung zu dieser LV stimmen Sie zu, dass die automatisierte Plagiatsprüfungs-Software Turnitin alle von Ihnen in moodle eingereichten schriftlichen Teilleistungen prüft.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung:
- Anwesenheitspflicht. Bei Absenz wegen Krankheit oder familiärer Ausnahmesituation ist die Lehrveranstaltungsleitung vorab zu informieren und ein schriftlicher Nachweis vorzulegen.
- Für einen positiven Abschluss der Lehrveranstaltung müssen alle Teilleistungen erbracht werden.
- Seminararbeit: Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann der/die Lehrveranstaltungsleiter/in Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch nach Abgabe der Arbeit einladen, welches positiv zu absolvieren ist.

Beurteilungsmaßstab:
- aktive Beteiligung an Diskussionen 15%
- Referat und Präsentation 30 %
- Vertiefung in Form einer schriftlichen Hausarbeit 55%

Notenschlüssel:
1 (sehr gut) 100-90 Punkte; 2 (gut) 89-81 Punkte; 3 (befriedigend) 80-71 Punkte; 4 (genügend) 70-61 Punkte; 5 (nicht genügend) 60-0 Punkte

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff ist der Inhalt der Lehrveranstaltung.

Literatur

Literatur wird über den Seminarapparat und über moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 27.07.2026 09:26