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080065 SE Seminar: Egon Schiele und der "Expressionismus" im frühen 20. Jahrhundert (nst./zeu.K.) (2019W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 21 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Termine der Lehrveranstaltung: 4.10., 11.10., 18.10., 8.11., 15.11., 22.11., 29.11., 6.12., 13.12., 10.1., 17.1., 24.1, 31.1.

Freitag 04.10. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 11.10. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 18.10. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 25.10. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 08.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 08.11. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 22.11. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 29.11. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 06.12. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 13.12. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 10.01. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 17.01. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 24.01. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Freitag 31.01. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Mit Egon Schiele steht wohl eine der umstrittensten Künstlerpersönlichkeiten des frühen 20. Jahrhunderts im Zentrum der Lehrveranstaltung. Das "Schicksalsjahr" 1918 brachte nicht nur den Zusammenbruch des Habsburgerreichs mit sich, auch war in Wien durch den Tod der Gallionsfiguren Gustav Klimt, Egon Schiele, Koloman Moser und Otto Wagner ein immenser Verlust der Strahlkraft der überregionalen Kunstmetropole zu beklagen.
Die Lehrveranstaltung fragt nach den Spezifika der Künstlerpersönlichkeit Schiele in seinen Gemälden und Zeichnungen sowie nach den stilistischen und inhaltlichen Brüchen, die Schiele von seinen Vorläufern und Zeitgenossen trennen.
Egon Schiele ist zudem ein Expressionist der ersten Generation. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg gelang es ihm, wichtige internationale Kontakte aufzubauen und etwa 1912 im Folkwangmuseum in Hagen gemeinsam mit Wilhelm Lehmbruck auszustellen. In diesen Jahren prägte er seinen typischen und revolutionären Stil, für den er dunkle Erdtöne mit wenigen leichtenden Primärfarben kombinierte. Die wichtigsten Themenbereiche sind Eros und Körperlichkeit, Tod und Leben, die Liebe, wofür er von Arbeiten Klimts und Ferdinand Hodlers ausging. In ersterem fand Schiele einen wichtigen Förderer, der sogar seine Zeichnungen erwarb und ihn an seine eigenen Mäzene weiterempfahl.
In der Lehrveranstaltung sollen diese Aspekte sowie Schiele in seiner künstlerischen Gesamtheit problematisiert werden. Zudem soll darauf eingegangen werden, wie der österreichische Expressionismus als breitere Kunstbewegung - hauptsächlich unter Einbeziehung der Werke von Richard Gerstl und Oskar Kokoschka - national und international zu beurteilen ist.

Abfolge der Lehrveranstaltung:

4.10.2019 Einführung und Themenvergabe
11.10.2019 Einführung
18.10.2019 Einführung
25.10.2019 entfällt
8.11.2019 Doppeleinheit: 1. Einheit: Einführung
8.11.2019 2. Einheit: Referat: Egon Schiele. Biografie - das Jahr 1918 als Wendepunkt in der künstlerischen Situation der Habsburgermonarchie? SCOLIK
8.11.2019 Referat: Schiele als Expressionist der ersten Generation - Aktdarstellungen ab 1910, Porträt "Eduard Kosmack" (1910, Belvedere), gemeinsame Ausstellung mit Wilhelm Lehmbruck (1912) MÜLLER
15.11.2019 Referat: Schiele und seine Teilnahme an der 49. Ausstellung der Wiener Secession (1918) - "Die Tafelrunde" KOMPATSCHER
15.11.2019 Referat: Egon Schiele, "Bildnis Viktor Ritter von Bauer" (1918, Belvedere) SCHÖNACH
22.11.2019 Referat: Egon Schiele, "Tod und Mädchen" (1915, Belvedere) HUBER
22.11.2019 Referat: Egon Schiele, "Mutter mit zwei Kindern III" (1915-1917, Belvedere) STEINMETZ
29.11.2019 Referat: Egon Schiele, "Die Familie" (1918, Belvedere) TYNYMBAYEVA
29.11.2019 Referat: Egon Schiele - Die Landschaften. Ein Überblick ZAREMBA
6.12.2019 Referat: Egon Schiele, "Tote Stadt III" (Leopold Museum, 1911) REICHHART
6.12.2019 Referat: Egon Schiele. Die Rolle der Zeichnungen in seinem Oeuvre GUNSAM
13.12.2019 Referat: Schiele im internationalen Kontext (Lehmbruck, Hodler, Segantini) SCHLUGE
13.12.2019 Referat: Egon Schiele und sein Förderer Arthur Roessler - eine schwierige Beziehung PRAIS
10.1.2020 Referat: Oskar Kokoschka als Wegbereiter des Expressionismus ROSENHEK
10.1.2020 Referat: Oskar Kokoschka, "Die Windsbraut" (1913, Kunstmuseum Basel) PISU
17.1.2020 Referat: Richard Gerstl - ein fast vergessener Zeitgenosse Schieles MUJAGIC
17.1.2010 Referat: Herbert Boeckl und die Betonung des Kolorits REHN
24.1.2020 Referat: Anton Faistauer - ein Maler zwischen Impressionismus und Expressionismus HÖNIGL
24.1.2020 Referat: Egon Schieles Werk in österreichischen und internationalen Ausstellungen von 1909 bis 2018 - die Entstehung einer zweiten "Marke" neben Gustav Klimt? HOHENBÜHEL
31.1.2020 Referat: Albin Egger-Lienz - ein Expressionist? THURNHER-SIGMAIER
31.1.2020 Referat: die Wiederentdeckung von Helene Funke SCHIMEK

Zusätzlich aufgenommen: MAMONTOVA Olga

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Beitrag der einzelnen Teilleistungen: Mitarbeit (mündlich), Referat (mündlich), Abgabe einer schriftlichen Arbeit (schriftlich). Jeder Anteil, der für das Erlangen einer positiven Note erfolgreich absolviert werden muss, ist von Bedeutung für die Beurteilung. Bei Terminproblemen kann ggf. von einem Referat abgesehen werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Beitrag der einzelnen Teilleistungen: Mitarbeit (mündlich), Referat (mündlich), Abgabe einer schriftlichen Arbeit (schriftlich). Jeder Anteil, der für das Erlangen einer positiven Note erfolgreich absolviert werden muss, ist von Bedeutung für die Beurteilung und ist wie folgt gewichtet: schriftliche Arbeit (51%), Referat (30%) und Mitarbeit (19%).

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.10.2019 11:07