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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

080071 PS Fallstudie I: Die Gründung der Kunstakademien (n.K.) (2016W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Das begleitende Tutorium "Techniken des wissenschaftlichen Arbeiten" wird im Anschluss an die Fallstudie von 14.30-16.00 Uhr stattfinden und die Teilnahme ist verpflichtend.

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

dienstags, 12.45 bis 14.15, anschließend Tutorium 14.30 bis 16.00
Seminarraum 2

Dienstag 04.10. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 11.10. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 18.10. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 25.10. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 08.11. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 15.11. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 22.11. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 29.11. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 06.12. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 13.12. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 10.01. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 17.01. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 24.01. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 31.01. 12:45 - 14:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Kann man lernen, Kunst zu machen? Und wenn ja, auf welche Weise und wie sollte Kunst dann sein? Im 15. und dann vor allem im 16. Jahrhundert wurden in Florenz und Rom die ersten Kunstakademien gegründet. Es waren Orte, an denen darüber diskutiert wurde, was ein Kunstwerk vom bloßen Ding unterscheidet. Talentierte Künstler und gelegentlich auch Künstlerinnen konnten sich hier von nun an gezielt im Zeichnen schulen und theoretisches Wissen über Geometrie, Proportionslehre oder Anatomie erwerben. Im 17. Jahrhundert wurde die Académie royale de peinture et de sculpture in Paris ein institutionelles Vorbild für die unzähligen Kunstakademien, die in ganz Europa gegründet wurden. Zumeist waren dies höfische Prestigeeinrichtungen, um offizielle, repräsentative Kunst hervorzubringen. Dies führte mit der Zeit zu einem Konformismus, auf welchen im 19. Jahrhundert mit autodidaktischen Tendenzen und alternativen, privaten Initiativen reagiert wurde. Vor dem Hintergrund industriell hergestellter Massenwaren wurden auch Fragen nach dem Design von Alltagsgegenständen relevant und der handwerkliche Aspekt eines Kunstwerks zunehmend wertgeschätzt. Das deutsche Bauhaus oder die Wiener Werkstätte bewirkten im Zusammenschluss von Künstlern und Künstlerinnen eine fundamentale Neuorientierung des Akademiegedankens.
Diese Gründungsmomente von Kunstakademien verfolgt das Seminar. Dabei werden verschiedene Institutionen und prägende Persönlichkeiten vorgestellt. Gefragt wird auch nach dem Typus des Akademiekünstlers, den Lehrmethoden und nach zentralen Inhalten der Ausbildung, etwa dem Vorbild der Antike oder den theoretischen Kenntnissen.

Das begleitende Tutorium gibt eine Einführung in Recherche- und Arbeitsmethoden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Prüfungsvoraussetzungen sind die regelmäßige Anwesenheit in Seminar und Tutorium, die fristgerechte Abgabe aller Teilaufgaben (Hausübungen), die Beteiligung an Gruppenarbeit und Diskussionen, die Durchführung eines Referats und die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Benotung setzt sich zusammen aus den Leistungen im Tutorium (1/4), dem Referat und der Mitarbeit im Seminar (1/4) und der schriftlichen Hausarbeit (1/2).

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 28.03.2017 12:48