Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

080083 SE Seminar: Sozialer Wohnbau in Wien, Teil I: 1919-1934 (nst.K.) (2020S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 22 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 02.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 09.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 16.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 23.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 30.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 20.04. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 27.04. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 04.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 11.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 18.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 25.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 08.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 15.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 22.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 29.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Gegenstand des Seminars sind jene bekannten Wohnhausanlagen, die von Architekt*innen wie Peter Behrens, Karl Ehn, Josef Frank, Josef Hoffmann oder Margarete Schütte-Lihotzky entworfen und im Auftrag der Gemeinde Wien zwischen 1919 und 1934, also in der Ära des ‚Roten Wien‘, errichtet wurden. Die kunsthistorische Auseinandersetzung mit ihnen ist in mehrfacher Hinsicht lohnend. Zunächst ist klar, dass es sich, in quantitativer wie auch in qualitativer Hinsicht, um eines der bedeutendsten Programme dieser Art handelt, die im vergangenen Jahrhundert realisiert wurden. Zweitens liegen dazu architekturgeschichtliche Studien vor (u.a. von so prominenten Autor*nnen wie Manfredo Tafuri oder Eve Blau), von denen man nicht nur über diesen speziellen Gegenstand viel lernen kann, sondern die darüber hinaus exemplarisch vor Augen führen, wie Architekturgeschichte überhaupt betrieben werden kann: wie es möglich ist, die kunsthistorische Frage nach dem Werden und Wirken von Formen und Bedeutungen in erhellender Weise auf ökonomische, politische und ideologische Kontexte zu beziehen. Die Beschäftigung mit dem Wohnbauprogramm des Roten Wien kann daher der Einführung ins Studium der Architekturgeschichte dienen. Außerdem – ein dritter Gesichtspunkt – gibt es in unserer eigenen Gegenwart gute Gründe, sich diesem speziellen architekturgeschichtlichen Gegenstand erneut zuzuwenden. Angesichts einer nach langer Stagnation wieder rasant anwachsenden Bevölkerung und großer sozialer Herausforderungen hat die Stadt kürzlich wieder mit dem Bau von Wohnhausanlagen in eigener Regie begonnen. In dieser Situation, in der sich neue Zukunftsperspektiven öffnen, sollte auch eine verstärkte (kunst-)historische Reflexion nicht fehlen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- aktive Beteiligung an Diskussionen
- Referat und Präsentation (diesmal im home-learning modus)
- Vertiefung in Form einer schriftlichen Hausarbeit (etwa 40.000 Zeichen Fließtext)
- Mit der Anmeldung zu dieser LV stimmen Sie zu, dass die automatisierte Plagiatsprüfungs-Software Turnitin alle von Ihnen in moodle eingereichten schriftlichen Teilleistungen prüft.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung:
- Anwesenheitspflicht. Bei Absenz wegen Krankheit oder familiärer Ausnahmesituation ist ein schriftlicher Nachweis vorzulegen.
- Für einen positiven Abschluss der Lehrveranstaltung müssen alle Teilleistungen erbracht werden.
- Seminararbeit: Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann der/die Lehrveranstaltungsleiter/in Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch nach Abgabe der Arbeit einladen, welches positiv zu absolvieren ist.
Beurteilungsmaßstab:
- aktive Beteiligung an Diskussionen 15%
- Referat und Präsentation 30 %
- Vertiefung in Form einer schriftlichen Hausarbeit 55%

Prüfungsstoff

Es handelt sich um eine prüfungsimmante LV.

Literatur

Eine ausführliche Literaturliste wird bei der ersten Sitzung ausgeteilt. Zum Einstieg:
Eve Blau, Rotes Wien. Architektur 1919-1934. Stadt – Raum – Politik, Basel: Birkhäuser Verlag 2014;
Wolfgang Kemp: Architektur analysieren. Eine Einführung in acht Kapiteln. München: Schirmer/Mosel 2009;
Andreas Rumpfhuber und Michael Klein (Hrsg.): Modelling Vienna: real fictions in social housing. Wien: Turia & Kant, 2015;
Manfredo Tafuri: Vienna Rossa. La politica residenziale nella Vienna socialista, Firenze: Electa Editori 1995.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:20