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080085 UE Übung: Vermittlung von Gartenkunst (2017S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Zwei gemeinsame Tagesexkursionen zu fünf Beispielanlagen im Großraum Wien:
(Geplante) Termine:
FR 7. April 2017, 9.00-17.30
SA 8. April 2017, 9.00 - 17.30

Die Präsentation der Übungsarbeiten findet am Di 27.6.2017 am Institut (siehe oben) und am MI 28.6.2017 ab 9.00 Uhr (bis etwa 16.00 Uhr) in Wien (Außentermin) statt.

Dienstag 21.03. 16:00 - 17:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Donnerstag 23.03. 14:00 - 17:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Dienstag 28.03. 16:00 - 19:30 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 30.03. 14:00 - 17:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Dienstag 04.04. 16:00 - 18:30 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 06.04. 14:00 - 17:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Dienstag 27.06. 15:30 - 19:00 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalt:
Als einzige aller Gattungen der bildenden Kunst ist die Gartenkunst in der Lage, sich in den Dimensionen von Raum und Zeit der organischen und anorganischen Bestandteile der Natur zu bedienen, die sonstigen Kunstgattungen (Architektur, Bildhauerei, Malerei) einzusetzen und mit diesen Gestaltungselementen alle fünf Sinne des Menschen anzusprechen. Gärten und Parks dienen unter anderem der Naturerfahrung und der Freizeitgestaltung und sind oft genug bedeutende touristische Ziele. Doch wie werden diese vom Menschen gestalteten Räume bzw. Kunstwerke, die in zahlreichen Fällen mit Gebäuden (Burgen, Schlössern, Villen, Museen etc.) in enger räumlicher und inhaltlicher Verbindung stehen, wahrgenommen? Wie kann deren historische, kunsthistorische, soziale oder wirtschaftliche Bedeutung vermittelt werden?
Die Übung dient dazu, den angehenden Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern relevante Grundkenntnisse über die Gartenkunst und insbesondere deren Vermittlung an die "breite Bevölkerung" (Einheimische wie Touristen) näher zu bringen. Was versteht man unter "Gartenkunst", welche Formen und Typen treten in Mitteleuropa auf und wie lassen sich die Natur-Kunstwerke interessierten Personen vermitteln?

Methoden:
Anhand konkreter Beispiele von öffentlichen Gärten und Parks im Großraum Wien werden verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes von Medien für die Vermittlungsarbeit besprochen und studiert, aber auch deren Grenzen aufgezeigt.
Neben der theoretischen Einführung in das Thema durch den Lehrveranstaltungsleiter ist der größte Teil der Übung für Exkursionen und praktische Arbeiten sowie Präsentationen vorgesehen.
Von den Studierenden wird zu einer konkreten Garten- oder Parkanlage eine mündliche oder schriftliche Arbeit verlangt. Dies kann beispielsweise eine geführte Tour durch die Anlage, eine Broschüre, ein Vortrag oder ein Konzept für einen Audioguide, eine App oder einen Film sein. Die Arbeitsergebnisse werden vor allen Studierenden – je nach Medium – vor Ort in der Anlage oder in einem Seminarraum präsentiert.

Ziele:
Die Studierenden sollen einen Einblick in die Geschichte der Gartenkunst und die Möglichkeiten der Vermittlungsarbeit erhalten. Zugleich soll eine Sensibilisierung hinsichtlich der Bedeutung von historisch/kunsthistorisch bedeutenden Gärten und Parks erfolgen. Dies ist auch unter der Tatsache zu sehen, dass Gärten und Parks im Gegensatz zu anderen Kunstwerken im österreichischen Denkmalschutzgesetz benachteiligt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Art der Leistungskontrolle:
Anwesenheitslisten bei den theoretischen Einführungseinheiten und den Exkursionen
Beurteilung der Qualität der Übungsaufgabe
Regelmäßige und aktive Teilnahme an den Diskussionen und den Präsentationen der anderen Studierenden

Erlaubte Hilfsmittel:
Als Hilfsmittel sind sämtliche Unterlagen erlaubt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderungen:
Die Anwesenheit ist bei mindestens 75 % der theoretischen Einführungseinheiten und der Tagesexkursionen erforderlich; jede darüber hinausgehende Abwesenheit muss schriftlich entschuldigt und attestiert werden.

Beurteilungsmaßstab:
Mitarbeit: 30%
Übungsaufgabe: 70%

Prüfungsstoff

Literatur

Eine Literaturliste wird beim Termin am 23.3.2017 verteilt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 23.03.2017 10:48