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080095 PS Fallstudie II/III: Bronzearbeiten des Mittelalters (m.K.) (2017S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

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Die Lehrveranstaltung ist als Blockveranstaltung konzipiert. Sie beginnt am Donnerstag, 06. April, findet in der Regel wöchentlich bis zum Ende der Vorlesungszeit statt, jedoch mit zwei Zusatzterminen: der erste am Freitag, 19. Mai, 09.00-11.00 Uhr und der zweite am Freitag, 23. Juni, ebenfalls von 09.00-11.00 Uhr. Da dieses Seminar eine Blockveranstaltung ist, umfassen die Seminareinheiten zwei Zeitstunden, d.h. 09.00 Uhr s.t. bis 11.00 Uhr.

Donnerstag 06.04. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 27.04. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 04.05. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 11.05. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 18.05. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Freitag 19.05. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 01.06. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 08.06. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 22.06. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Freitag 23.06. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Donnerstag 29.06. 09:00 - 11:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Material Bronze ist nicht nur wertvoll, sondern auch äußerst anspruchsvoll in der Verarbeitung, vor allem dann, wenn der Gegenstand selbst, wie z.B. bei Türen und Taufbecken beeindruckende Dimensionen annehmen kann und zudem mit figürlichen Szenen versehen ist. Im Traktat des Theophilus Presbyter (12. Jh.) wird der Bronzeguss innerhalb der Arbeiten zur Goldschmiedekunst behandelt, doch dürften die monumentalen Werke (Türen, Glocken, Taufbecken) wohl von spezialisierten Werkstätten ausgeführt worden sein. Das Seminar behandelt die gesamte Breite der Objekte (u.a. Türen, Türzieher, Taufbecken, Kruzifixe, Leuchter, Weihrauchfässer etc.) und schließt verwandte Werke (z.B. Radleuchter), wenngleich nicht aus Bronzeguss hergestellt, ein. Vergleiche hinsichtlich formaler Ausprägung und ikonographischen Aussagen stehen bei der Analyse im Mittelpunkt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

schriftliche Hausarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

regelmäßige Teilnahme, aktive Teilnahme an der Seminardiskussion, Seminarreferat, schriftliche Hausarbeit

Prüfungsstoff

ergibt sich aus dem selbsgewählten Referats- bzw. Hausarbeitsthema

Literatur

Bloch, Peter: Romanische Bronzekruzifixe (Bronzegeräte des Mittelalters, 5). Berlin 1992.
Falke, Otto von: Romanische Leuchter und Gefäße, Gießgefäße der Gotik (Bronzegeräte des Mittelalters, 1). Berlin 1935
Mende, Ursula: Bronzetüren des Mittelalters: 800-1200. München 1994.
Mende, Ursula: Die Türzieher des Mittelalters (Bronzegeräte des Mittelalters, 2). Berlin 1981.
Springer, Peter: Kreuzfüße: Ikonographie und Typologie eines hochmittelalterlichen Gerätes (Bronzegeräte des Mittelalters, 3). Berlin 1981.
Theuerkauf-Liederwald, Anna Elisabeth: Mittelalterliche Bronze- und Messinggefäße: Eimer, Kannen, Lavabokessel (Bronzegeräte des Mittelalters, 4). Berlin 1988.
Westermann-Angerhausen, Hiltrud: Mittelalterliche Weihrauchfässer von 800 bis 1500 (Bronzegeräte des Mittelalters, 7). Petersberg 2014.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 29.08.2017 10:48