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080099 SE Seminar: Kunst des 19. Jahrhunderts in islamischen Ländern zwischen "Tradition" und "Moderne"(au.K.) (2017S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 06.03. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 20.03. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 27.03. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 03.04. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 24.04. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 15.05. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 22.05. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 29.05. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 12.06. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 19.06. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A
Montag 26.06. 10:00 - 11:30 Seminarraum 5 d.Inst.f.Kunstg. (1.Stock) Uni-Campus Hof 9 3F-O1-22.A

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Kunst des 19. Jahrhunderts in islamischen Staaten ist zum Teil noch ein "unbekanntes Jahrhundert" (wie von europäischer Kunst gleicher Zeit vor rund fünfzig Jahren gesagt wurde). Es wird oft als Übergangszeit dargestellt, die "traditionelle" Vergangenheit und "moderne" Gegenwart mehr trennt als verbindet. In den meisten Geschichten islamischer Kunst und Architektur wird das 19. Jahrhundert kaum erwähnt.

Die Kategorien zum Verständnis und zur Positionierung von Kunst der Zeit betonen die Übernahme europäischer Modelle, so "Europäisierung", "Verwestlichung" oder, um eine aktive Übernahme und Hybridisierung zu kennzeichnen, "Okzidentalismus". Als Heterogenität wahrgenommene Phänomene sind mit dem Begriffspaar "Tradition und Neuerung" und mit "Modernisierung" verbunden worden. Die Vielfalt formaler Bezüge ist als "Eklektizismus" gekennzeichnet und "Revival"-Phänomene sind hervorgehoben worden.

Die Lehrveranstaltung diskutiert anhand konkreter Beispiele diese Kategorien und richtet verstärkt den Blick auf den Wandel von Formen und Funktionen von Kunst in lokalen Kontexten und Kunsttraditionen. Dazu werden Beispiele im Osmanischen Reich, in Ägypten und in Iran behandelt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

regelmäßige Teilnahme, Beteiligung an Lektüre und Diskussion, Referat, schriftliche Hausarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzung ist die Fähigkeit, Sekundärtliteratur auf Englisch und/oder Französisch zu lesen.

Prüfungsstoff

ergibt sich aus Ihrer Wahl des Themas für Referat und Hausarbeit

Literatur

EINFÜHREND
Behrens-Abouseif, Doris & Stephen Vernoit 2006. Islamic Art in the 19th Century: Tradition, Innovation, and Eclecticism. Leiden & Boston.

Vertiefende Literatur wird im SE bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 20.03.2017 15:23