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080101 SE B710 Berufsfelder: NGOs und internationale Organisationen (2018S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die Termine, die für den Samstagstermin entfallen, werden am Anfang des Semesters bekannt gegeben!

Donnerstag 01.03. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 08.03. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 15.03. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 22.03. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 12.04. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 19.04. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 26.04. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 03.05. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 17.05. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 24.05. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 07.06. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 14.06. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Samstag 16.06. 09:15 - 17:00 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 21.06. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse
Donnerstag 28.06. 18:00 - 19:30 Seminarraum 2 (4.Stock) EE Hanuschgasse

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Arbeit in internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ist für viele Studierende der Sozial- und Kulturwissenschaften ein erstrebenswertes Berufsfeld. Da es sich insbesondere bei internationalen Organisationen um relativ exklusive Felder handelt, sind die Zugänge meist erschwert. Im Universitätsalltag werden selten Einblicke in diese Arbeitsfelder ermöglicht, obwohl sie auch immer wieder Teil von ethnographischen Feldforschungsvorhaben sind. Dabei können NGOs und internationale Organisationen in vielen Bereichen von europäisch-ethnologischen Perspektiven profitieren. Insbesondere Debatten um Migration, Sexualität und Geschlechterzuschreibungen sind derzeit zentrale Themen im Bereich der NGO-Arbeit sowie bei internationalen Organisationen - somit Themen, die die Kernbereiche der Europäischen Ethnologie betreffen. Die Positionsfindung in diesen Themenbereichen für z.B. die anwaltschaftliche Arbeit von Organisationen ist meist ein langwieriger Prozess. In einem Planspiel und Diskussionsworkshop sollen daher derzeitige NGO-relevante Themen be- und verhandelt werden. Ziel des Seminars ist es somit:
1. Einblicke in den Alltag von NGOs und internationalen Organisationen zu ermöglichen (durch Vorträge und eine Exkursion),
2. die europäisch-ethnologische Perspektive auf die Arbeitsfelder und Themen internationaler Organisationen und NGOs herauszuarbeiten sowie
3. NGOs und internationale Organisationen selbst als Forschungsfelder zu betrachten und zu hinterfragen.

Einführung durch die Dozentin; Diskussion der Literatur; Diskussionsworkshop/Planspiel zu relevanten Themen; Exkursion zu einer internationalen Organisation in Wien (z.B. UNO); Reflexion und Verschriftlichung von Positionen; 1-2 Gastvorträge von NGO-Mitarbeiter*innen (z.B. von Menschenrechtsorganisationen)

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent; nur zweimaliges Fehlen erlaubt
Schriftliche Arbeit in Form einer praxisorientierten Analysearbeit mindestens 20.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen)
Die Punkte für die Prüfungsleistungen werden wie folgt vergeben:
* 40 Punkte für die schriftliche Abschlussarbeit
* 10 Punkte für die Mitarbeit
* 25 Diskussionsbeitrag/Präsentation
* 25 Positionspapier

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für den erfolgreichen Abschluss der LV sind zumindest 50 von 100 möglichen Punkten zu erreichen.
Notenskala:
> = 87,5 sehr gut (1)
> = 75 gut (2)
> = 62,5 befriedigend (3)
> = 50 genügend (4)
< 50 nicht genügend (5)

Prüfungsstoff

Im Rahmen des Seminars wird die praxisorientierte Bachelor-Arbeit A verfasst (insg. 20.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen).

Literatur

Gauditz, Leslie (2017): The Noborder Movement: Interpersonal Struggle with Political Ideals. In: Sutter, Ove/Youkhana, Eva: Social Inclusion, 2017, Volume 5, Issue 3. Perspectives on the European Border Regime: Mobilization, Contestation, and the Role of Civil Society, S. 49-57.

Guitérrez Rodríguez, Encarnación: (2010): Decolonizing Postcolonial Rhetoric. In: Guitérrez Rodríguez, Encarnación/Boatca, Manuela/Costa, Sergio (Hrsg.): Decolonizing European Sociology. Farnham, S. 49-67.

Hess, Sabine/Kasparek, Bernd (2017): Under Control? Or Border (as) Conflict: Reflections on the European Border Regime. In: Sutter, Ove/Youkhana, Eva: Social Inclusion, 2017, Volume 5, Issue 3. Perspectives on the European Border Regime: Mobilization, Contestation, and the Role of Civil Society, S. 58-68.

maiz (2017) Wider den Viktimisierungsdiskurs. Migrant_innen als Protagonist_innen. In L. Karasz (Hrsg.), Migration und die Macht der Forschung. Kritische Wissenschaft in der Migrationsgesellschaft (S. 283-299). Wien: Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.

Mattes, Astrid (2017): Zusammenleben als Glaubensfrage? Probleme und Überwindungsperspektiven eine integrationspolitischen Fokus auf Religion. In: Karasz, Lena (Hg.): Migration und die Macht der Forschung. Kritische Wissenschaft in der Migrationsgesellschaft. Wien, S. 193-208.

Scheibelhofer, Paul (2017): Repäsentationen fremder Männlichkeit in der "Flüchtlingskrise". In: Karasz, Lena: Migration und die Macht der Forschung. Kritische Wissenschaft in der Migrationsgesellschaft. Wien, S. 209-228.

Schwertl, Maria (2017): Transnational Solidarity - Not Aid: The Perspective of Migration on the Hype about Migration & Development. In: Sutter, Ove/Youkhana, Eva: Social Inclusion, 2017, Volume 5, Issue 3. Perspectives on the European Border Regime: Mobilization, Contestation, and the Role of Civil Society, S. 69-76.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 10.10.2018 12:27