Universität Wien

090026 UE Mittelalterliches Griechisch (2026W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 9 - Altertumswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 14 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Dienstag 06.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 20.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 27.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 03.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 10.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 17.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 24.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 01.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 15.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 12.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 19.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Dienstag 26.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Mit dem Ende der Antike setzte sich im Römischen, jetzt meist Byzantinisch genannten Reich Griechisch als dominante Sprache in Kirche und Verwaltung durch. Noch immer ist ein großer Teil der byzantinischen schriftlichen Quellen nur im griechischen Original verfügbar. Die Kenntnis des mittelalterlichen Griechischen ist deshalb für jede*n Byzantinist*in zentral.

Inhalte: Diese Lehrveranstaltung führt in die facettenreiche griechische Sprache des Mittelalters ein. Während das geschriebene Griechisch bis in die Neuzeit auf dem Altgriechischen beruhte, wurden im Laufe der Jahrhunderte zunehmend Texte verfasst, die Elemente der gesprochenen Sprache enthielten. Daraus ergab sich eine Vielzahl von Sprachregistern – von vernakularsprachig über die Koine (eine „allgemeine“ Sprache) bis hin zum klassizistischen Griechisch. Die erhaltenen Texte unterscheiden sich deshalb stark in Morphologie, Lexik und Syntax. In dieser Übung lesen wir Texte aus dem 4. bis 15. Jahrhundert, die zu unterschiedlichen Textgattungen gehören und vielfältigen Produktionskontexten entstammen.

Ziele: Ziel der Übung ist, dass die Studierenden eigenständig einfache und mittelschwere Originaltexte lesen, verstehen und übersetzen können. Wir werden die grundlegenden Nachschlagewerke kennenlernen und einsetzen. Spezifisch mittelalterliche sprachliche Phänomene werden anhand von Quelltexten erläutert. Zugleich vermittelt die Veranstaltung einen ersten Einblick in die Vielfalt byzantinischer Textkultur.

Methoden: Im Zentrum steht die genaue Arbeit am Originaltext mittels Übersetzung und grammatischer Analyse. Neben klassischen Hilfsmitteln (Wörterbücher, Grammatiken) werden wir uns damit auseinandersetzen, wie KI-Hilfsmittel sinnvoll zur Unterstützung des Spracherwerbs eingesetzt werden können.

Voraussetzungen: Die Übung setzt Altgriechischkenntnisse im Umfang von etwa 2 Semestern („Graecum“) voraus. Die Grammatik des Altgriechischen wird nicht systematisch durchgenommen. Bedarfsweise werden wir jedoch einzelne Grammatikphänomene im Kontext byzantinischer Texte wiederholen. Sollten Sie Zweifel bezüglich Ihrer Vorkenntnisse haben, setzen Sie sich bitte mit der Lehrveranstaltungsleiterin in Kontakt: krystina.kubina@univie.ac.at.

Unterrichtssprache: Dieser Kurs wird auf Deutsch oder Englisch abgehalten. Über die Unterrichtssprache wird in der ersten Sitzung auf Grundlage der Bedürfnisse der Studierenden entschieden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mitarbeit (60%): Eigenständige Vorbereitung der Unterrichtstexte sowie aktive Mitarbeit im Unterricht.

Klausur (40%): Die Klausur fordert die Übersetzung eines Ausschnitts aus einem bekannten Text und die Beantwortung zusätzlicher Fragen zum Sprach- und Textverständnis.

Die Klausur kann auf Englisch oder Deutsch abgelegt werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zum Bestehen der Lehrveranstaltung müssen alle Teilleistungen positiv bewertet werden. Beurteilungsmaßstab: 1 = 90–100%; 2 = 78–89%; 3 = 65–77%; 4 = 51–64%; 5 = 0–50%.

Es herrscht Anwesenheitspflicht. Zweimaliges entschuldigtes Fehlen ist zulässig.

Prüfungsstoff

Im Rahmen der LV angegebene Primär- und Sekundärliteratur.

Literatur

Wird im Laufe des Semesters bekanntgegeben. Einführend sei empfohlen:
R. Browning, Medieval and Modern Greek. 2. Aufl., Cambridge [u.a.] 1983, S. 19-87.
C. Cupane, Die literarische Sprache von Byzanz, in: F. Daim (ed.), Byzanz (Der Neue Pauly, suppl. vol. 11). Stuttgart 2016, 926-930.
G. Horrocks, Greek: A History of the Language and its Speakers, 2. Aufl., Chichester 2010, S. 79-369.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 30.09.2026 14:26