Universität Wien

090075 SE Lateinisches Seminar: Schullektüre im Mittelalter (2022W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 9 - Altertumswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG: Die Veranstaltung beginnt in der zweiten Semesterwoche, also am 12. Oktober.

Der Moodle-Kurs wird rechtzeitig vor Seminarbeginn für die Teilnehmer*innen freigeschaltet.

  • Mittwoch 12.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 19.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 09.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 16.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 23.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 30.11. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 07.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 14.12. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 11.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 18.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
  • Mittwoch 25.01. 15:00 - 16:30 Hörsaal 3 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wieso wird ein Text ‚Schullektüre‘? Sie alle haben in der Schule und im bisherigen Studium Vergils Aeneis und Ovids Heroides oder Ars amatoria gelesen – aber haben Sie sich einmal gefragt, wie diese Werke Teil des Lektürekanons werden konnten und welche Rolle dabei die mittelalterliche Schulausbildung spielt?
In unserem Seminar werden wir diesen Fragen gemeinsam nachgehen. Wir werden die mittelalterliche Schule kennenlernen und die ‚Klassiker‘-Rezeption in mittelalterlichen Schulhandschriften nachverfolgen. Wir werden aber auch ‚Klassiker‘ mittelalterlicher Autorschaft kennenlernen und uns mit dem Problem mittelalterlicher ‚Schulhandschriften‘ und -druck beschäftigen – wenn irgendwie möglich, zu einem Termin vor Ort im Handschriftenlesesaal. Was nämlich, so die Leitfrage des Seminars, macht einen Text überhaupt zur ‚Schullektüre‘?

Ziel der Veranstaltung ist, dass Sie
- Hilfsmittel und Datenbanken der mittellateinischen Philologie kennen,
- zentrale mittelalterliche Schullektüren und Grundphänomene mittelalterlicher Überlieferung kennen und beschreiben können,
- den Verwendungszusammenhang einer Handschrift oder eines Drucks reflektieren können,
- in der gemeinsamen Diskussion Ihre eigene und Argumentation anderer kritisch hinterfragen können, und
- eine eigene Forschungsfrage in Form einer Seminararbeit wissenschaftlich valide aufarbeiten können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die endgültige Leistungskontrolle erfolgt über eine schriftliche Seminararbeit (max. 15 Seiten). Deadline und Bewertungsbogen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Eine Möglichkeit der Nachbesserung bei Nicht-Bestehen der schriftlichen Arbeit gibt es nicht.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

1. Regelmäßige aktive Teilnahme:
Die regelmäßige aktive Teilnahme ist Voraussetzung dafür, das Seminar erfolgreich zu absolvieren.
Das bedeutet neben der Vor- und Nachbereitung der Lektüre(n) auch die Bereitschaft, zu jeder Lektüre einen kurzen schriftlichen Impuls (eine Idee, eine Frage, eine Anmerkung) auf Moodle zur Diskussion zu stellen und sich mit den Impulsen Ihrer Kolleg*innen auseinandergesetzt zu haben.
2. Kurzreferat:
Zu Beginn des Kurses werden Kurzreferate nach dem Zufallsprinzip verteilt, die Einführungen zu Autor*innen, Werken und Forschungsarbeiten geben sollen. Im Anschluss des Kurzreferats wird erwartet, dass die verwendete Literatur innerhalb einer Woche in die gemeinsame Bibliographie eingepflegt wird.

Die Absolvierung dieser beiden Teile (=Mitarbeitsnote) sind Voraussetzung, den Kurs zu bestehen.

Die Mitarbeitsnote fließt zu einem Drittel, die Note der schriftlichen Seminararbeit zu zwei Dritteln in die Abschlussnote ein. Die Teilnoten werden mit einer Nachkommastelle verrechnet.

Prüfungsstoff

Die endgültige Prüfung erfolgt über die abschließende schriftliche Seminararbeit. Das Thema der Seminararbeit wird gemeinsam im Kurs entwickelt und kann in einer persönlichen Sprechstunde abgesprochen und bei Bedarf im Seminar präsentiert werden.

Literatur

Die Lektüre der Sitzungen (Forschung + Primärliteratur) wird als Scan auf Moodle zur Verfügung gestellt. Die gemeinschaftliche Erarbeitung einer Bibliographie zum Thema „Schullektüre im Mittelalter“ ist relevante Teilleistung des Seminars und wird Sie bei der Erstellung Ihrer Seminararbeiten entlasten.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 12.10.2022 14:08