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100033 PS NdL: Verbrechernovellen (2019S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Bitte beachten Sie die angegebenen Zeiten, da sie leicht variieren.

Donnerstag 11.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 41 Gerda-Lerner Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Donnerstag 02.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 41 Gerda-Lerner Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Samstag 04.05. 08:00 - 14:45 Seminarraum 4 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 09.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 41 Gerda-Lerner Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Donnerstag 16.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 41 Gerda-Lerner Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Donnerstag 23.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 41 Gerda-Lerner Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Donnerstag 06.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 41 Gerda-Lerner Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Donnerstag 13.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 41 Gerda-Lerner Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Donnerstag 27.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 41 Gerda-Lerner Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Novellen zeichnen sich durch ein unerhörtes Ereignis aus, das der Rede wert ist. Schon in dem Novellenzyklus "Tausend und eine Nacht" gehen die sprachlich kunstvoll verfassten Novellen von Mund zu Mund. Nicht selten kreisen ihre Inhalte allerdings auch um ein Verbrechen, das die Frage nach der Tat und dem Opfer, der Schuld und der gerechten Strafe aufwirft. Wie die Novellen das Verbrechen erzählen und kontextualisieren, macht jeweils sichtbar, wo sie historisch verortet werden können und mit welchen Wertvorstellungen sie umgehen. Ab 1800 rücken die Koordinaten für Verbrechen und Strafen auffällig kritisch ins Visier und eröffnen einen Diskurs über den Zusammenhang von individueller und gesellschaftlicher Verantwortung. Das Seminar richtet sich zeitlich gesehen vor allem auf einschlägige Novellen aus dem 19. Jahrhundert, wobei Werke von Kleist, Droste-Hülshoff, Grillparzer, Hauptmann u.a. zur Diskussion stehen, die jeweils von einem Verbrechen handeln. Zu fragen ist nach seinen Ursachen, der Bedeutung und den Folgen. Die literarischen Texte werden mit soziologischen und philosophischen Einsichten (Foucault, Arendt u.a.) konfrontiert und kritisch reflektiert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Grundlage der Leistungsbeurteilung bilden die folgenden mündlichen oder schriftlichen Teilleistungen:
1) Regelmäßige Vorbereitung und aktive Mitarbeit
2) Präsentation eines Referats
3) Vorstellung eines Exposés zur Proseminararbeit
3) Schriftliche Arbeit zu den Texten aus dem Seminar, die bis 20.7.2019 einzureichen ist. Die Arbeit umfasst 15 Seiten Haupttext.Die Themenfindung erfolgt gemeinsam im Laufe des Semesters.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine erfolgreiche Teilnahme sind alle Teilleistungen zu erbringen.

Prüfungsstoff

Literatur

Zur Einführung:
Wolfgang Rath: Die Novelle. Konzept und Geschichte. Göttingen, 2. Aufl. ,2008.
Hannelore Schlaffer: Poetik der Novelle. Stuttgart 1993.
Weitere Texte werden in der ersten Sitzung vorgestellt und Textausschnitte auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1231)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
I 1111; I 1112; I 1117
Zur Äquivalenzliste geht es hier: https://spl10.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/s_spl10/Aequivalenzliste-abWS15.pdf

Letzte Änderung: Mi 15.12.2021 00:18