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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100112 PS Neuere Deutsche Literatur: Joseph Roth (2016W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 05.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 12.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 19.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 09.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 16.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 23.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 30.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 07.12. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 14.12. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 11.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 18.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 25.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Durchleuchtung der Rothschen Prosa soll zu möglichst differenzierten und zeitbewussten Einschätzungen führen; gerade im gegebenen Fall erscheint es sinnvoll, das im engeren Sinn literarische sowie das journalistische Schaffen (und die Briefe) neben- und auseinanderzuhalten und dabei erzähltheoretische Modelle heranzuziehen. Feinstofflich immanente Lesarten, dann aber auch weiter ausholende (sozial-)historische Methoden lassen sich etwa für folgende Fragen fruchtbar machen: Inwieweit zeugen Roths Schreibprofile von 'neusachlichem' oder aber nostalgischem Ehrgeiz? Welche Grenzen zwischen progressivem und restaurativem Ansatz verlaufen durch Fabeln und Figuren? Wie sehr bestimmen der Wille zur Unterhaltung, jener zur Auf- und jener zur Verklärung Romane und Erzählungen, Reportagen und Essais? Wo endet die Geographie, wo beginnt der Mythos der 'Heimat'? Wie engmaschig sind die Charaktere gestrickt? Wie kurz sind die Wege der Gewinner, wie lang die Um- und Abwege der Verlierer? Welche Rolle spielen einzelne Länder und Regionen in der epischen Welt eines vielgereisten Autors? Wie bedeutsam erscheinen Glaube, Liebe, Hoffnung - und Sucht?

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Frist zur Einreichung der schriftlichen Hauptarbeit und des unten (siehe 'Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab') erwähnten Dossiers endet am 30. April 2017. Der ebenfalls unten erwähnte Test findet im Rahmen des letzten LV-Termins am 25. Jänner 2017 statt. Thesenvorträge, Statements und Debatten werden spätesten ab dem ersten Novembertermin erwartet. Organisatorisches wird sich gleich am 5. Oktober 2016 näher erörtern lassen. Die schriftliche Hauptarbeit ist geeignet, die Befähigung zu eigenständigen wissenschaftlichen Herangehensweisen auf den Prüfstand zu stellen; der Schlusstest bietet darüber hinaus die Gelegenheit, auch anhand einer kurzen Textanalyse und im Licht des zurückgelegten Semesters Joseph-Roth-Kompetenz zu zeigen. Dossier, Referat und Diskussion helfen zudem, verstetigte aktive Anwesenheit und rhetorisches Engagement zu untermauern. Die Verwendung analoger und digitaler Hilfsmittel ist grundsätzlich erlaubt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zu den Anforderungen zählen eine (mindestens 15 Seiten umfassende) Textarbeit; nach Maßgabe der verfügbaren Übungszeit mündliche Stellungnahmen/Thesenvorträge sowie die Bereitschaft, sich in themenspezifische Debatten einzubringen; ein persönliches Dossier der Lehrveranstaltung einschließlich wertender Befunde; die Teilnahme am schriftlichen Schlusstest. In die Beurteilung fließen die schriftlichen Leistungen zu knapp zwei Dritteln, die mündlichen zu gut einem Drittel ein.

Prüfungsstoff

Literatur

Auf hilfreiche Quellen und Darstellungen weist bereits die Moodle-Übersicht hin; weitere bibliographische Grundfragen sollen am Beginn der LV erörtert werden.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1231)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
I 1111; I 1112; I 1117
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49