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100144 PS Neuere deutsche Literatur: Ritual und Ritualisierung in der österreichischen Literatur nach 1945 (2011W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 11.10. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 18.10. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 25.10. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 08.11. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 15.11. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 22.11. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 29.11. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 06.12. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 13.12. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 10.01. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 17.01. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 24.01. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Dienstag 31.01. 17:15 - 18:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Rahmen des Proseminars werden unterschiedliche Formen der literarischen Auseinandersetzung österreichischer SchriftstellerInnen nach 1945 mit Ritualen und ritualisierten Handlungen, sowohl im religiösen als auch im politischen und gesellschaftlichen Kontext, näher beleuchtet. Von besonderem Interesse ist die Frage, wie die ästhetischen Charakteristika, die inhaltliche Ausrichtung und die Funktion der jeweiligen Rituale in den Texten verarbeitet werden. Ein wesentlicher Ausgangspunkt ist dabei unter anderem der prägende Einfluss des Katholizismus (liturgische Sprache, auf Wiederholung basierende Struktur der Litaneien etc.) auf die Werke/Schreibverfahren der AutorInnen. Neben ausgewählten Arbeiten der Wiener Gruppe stehen Werke von Barbara Frischmuth, Peter Handke, Ernst Jandl, Thomas Bernhard, Josef Winkler und Elfriede Jelinek zur Diskussion.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Als prüfungsimmanente Lehrveranstaltung setzt sich die Note des/der Studierenden aus folgenden Kriterien zusammen:
- Mitarbeit
- kleineren schriftliche Aufgabenstellungen während des Semesters
- Referat
- Proseminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Zur Einführung:

Braungart, Wolfgang: Ritual und Literatur. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1996.

Schmidt-Dengler, Wendelin: Das Gebet in die Sprache nehmen. Zum Säkularisationssyndrom in der österreichischen Literatur der siebziger Jahre. In: Pankow, Christiane (Hg.): Österreich. Beiträge über Sprache und Literatur. Umeå: Univ. i Umeå 1992, S. 45-61.

Turner, Victor: Vom Ritual zum Theater. Der Ernst des menschlichen Spiels. Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag 2009.

Werlen, Iwar: Ritual und Sprache. Zum Verhältnis von Sprechen und Handeln in Ritualen. Tübingen: Gunter Narr 1984.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1231, I 2900)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49