Universität Wien FIND

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100145 PS Neuere deutsche Literatur: Gestern wird sein, was morgen gewesen ist. (2011W)

(Literarische) Barockrezeption im 20. und 21. Jahrhundert.

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 10.10. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 17.10. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 24.10. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 31.10. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 07.11. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 14.11. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 21.11. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 28.11. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 05.12. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 12.12. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 09.01. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 16.01. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 23.01. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Montag 30.01. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 5 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Neo-, Meta-, Ultra-: Der Barock wird (immer) wiederentdeckt. Sowohl KünstlerInnen als auch WissenschaftlerInnen greifen im 20. und 21. Jahrhundert zu Strategien und Diskursen des 'Barocken' bzw. reflektieren 'Verwandtschaften' von Barock und (Post-)Moderne. Die Möglichkeiten des Bezugs sind dabei vielfältig und reichen von thematisch/motivischen zu strukturellen und stilistischen Anleihen; offenbar gilt: "die zukunft der literatur als [...] praebarock hat schon begonnen" (Steinwachs).

Im Proseminar werden wir untersuchen, auf welche Weise und unter welchen Bedingungen barocke Elemente in zeitgenössischen Werken sicht- und analysierbar werden. Die zentrale Frage dabei ist: Was bedeutet 'barock' auf den jeweiligen Text bezogen und welche validen Interpretationsmöglichkeiten bietet diese Zuschreibung?
Nach gemeinsamer Auseinandersetzung mit (theoretischen) Grundlagentexten und Barock-Konzepten (ein Reader wird bereitgestellt werden), sollen exemplarische Analysen an Texten von H. C. Artmann, Bertolt Brecht, Günter Grass, Ginka Steinwachs und Josef Winkler folgen. Geplant sind außerdem ein Museumsbesuch und optionale Filmscreenings.

Diese Einführung in das Thema wird Annäherungen an folgende Fragen bieten:
- Was ist 'barock'?
- Was bedeutet 'Barockrezeption' und welche Möglichkeiten gibt es?
- Welche AutorInnen/KünstlerInnen greifen barocke Diskurse auf?
- Wieso beziehen sich AutorInnen/KünstlerInnen und auch InterpretInnen auf den Barock?

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit (inhaltlich relevante Diskussionsbeteiligung, Kurzreferat)
- Hausaufgaben (kurze Lektüreprotokolle)
- Proseminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Lektüre und Textverständnis einschlägiger (theoretischer) Texte zu Barock und Barockrezeption
- Überblick über die Möglichkeiten der Barockrezeption in Kunst und Literatur
- Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens (eigenständige Konzeption und Durchführung einer Proseminararbeit und eines Vortrags, Recherche- und Lektürekompetenzen)

Prüfungsstoff

- Impulsvorträge durch die LV-Leiterin
- Kurzreferate, Kleingruppenarbeiten, Diskussion
- Exkursion (Ausstellungsbesuch)
- optionale Filmvorführungen (Maria Lassnig: Baroque Statues [1970-74], Derek Jarman: Caravaggio [1986], Sofia Coppola: Marie Antoinette [2006])

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1231, I 2900)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32