Universität Wien

110233 SE Sprachwissenschaftliches Seminar (MA) - Sprachenübergreifend (2025W)

Die Nominaldetermination in den romanischen Sprachen

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 11 - Romanistik
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Voraussetzungen lt. Studienplan:
MA: s. Studienplan;
Lehramt (Master): keine

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Samstag 17.01. 12:00 - 13:30 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Montag 02.02. 09:30 - 11:00 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Montag 02.02. 11:30 - 13:00 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Montag 02.02. 14:00 - 15:30 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Dienstag 03.02. 09:30 - 11:00 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Dienstag 03.02. 11:30 - 13:00 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Dienstag 03.02. 14:00 - 15:30 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Mittwoch 04.02. 09:30 - 11:00 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Mittwoch 04.02. 11:30 - 13:00 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Mittwoch 04.02. 14:00 - 15:30 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Donnerstag 05.02. 09:30 - 11:00 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Donnerstag 05.02. 11:30 - 13:00 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8
  • Donnerstag 05.02. 14:00 - 15:30 Seminarraum ROM 5 (3B-EG-41) UniCampus Hof 8

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar behandelt zentrale Phänomene der Nominaldetermination in den romanischen Sprachen aus diachroner und synchroner Perspektive. Auf Basis von Überblicksartikeln aus Handbüchern und der Forschungsliteratur werden sowohl diachrone Prozesse als auch Phänomene synchroner Variation sprachvergleichend diskutiert. Die Themen umfassen in der Diachronie die Herausbildung der Determinierersysteme und der Struktur der Nominalphrase; im Bereich der Synchronie unter anderem die Verwendung von Eigennamen, die Nominalmorphologie, Modifikation, artikellose Nominalphrasen, und schwache Definita. Die Teilnehmer:innen bekommen somit einen umfassenden Überblick über die Phänomene der Nominaldetermination in der studierten Sprache. Darüber hinaus eignen sie sich ein Instrumentarium zur präzisen und kohärenten syntaktischen und semantischen Analyse dieser grammatischen Domäne an und werden so in die Lage versetzt, die analysierten Phänomene wissenschaftlich zu erklären und Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den romanischen Sprachen einzuordnen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Single Choice-Klausur über 4 zu lesende Texte (20%)
- Mündliche Präsentation der eigenen Arbeit (40%)
- Schriftliche Arbeit (40%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit und aktive Mitarbeit bei höchstens 2x unentschuldigtem Fehlen.
Benotungsschema: 85-100% : 1; 70-84% : 2; 60-70% : 3; 50-60% : 4; Minimum : 50%

Prüfungsstoff

Single Choice Klausur: Kabatek (2002), Ledgeway (2010), Löbner (2011), Vincent (2017)

Literatur

Kabatek, Johannes. 2002. Gibt es einen Grammatikalisierungszyklus des Artikels in der Romania? Romanistisches Jahrbuch 53: 56-80.
Ledgeway Adam. 2010. Syntactic and Morphosyntactic Typology and Change. In: Maiden M., Smith J.C., Ledgeway A. (eds.), The Cambridge History of the Romance Languages. Cambridge University Press, 382-471.
Löbner, Sebastian. 2015. The semantics of nominals. In: Nick Riemer (ed.), The Routledge Handbook of Semantics. London, New York: Routledge, 283-302.
Vincent, Nigel. 2017. Determination and quantification. In: Dufter, A. and Stark, E. (eds.), Manual of Romance Morphosyntax and Syntax. Berlin, Boston: De Gruyter, 727-770.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA: MAR 01/03/05/06/07/08/09 a/b;
LA: UF MA F/S 02

Letzte Änderung: Mi 26.11.2025 13:06