Universität Wien
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135045 VO VO: Ideen, Wörter, Bilder: Zur Wechselwirkung von Literatur und Philosophie (2026S)

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

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  • Donnerstag 05.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 19.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 26.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 16.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 23.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 30.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 07.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 21.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 28.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 11.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 18.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Donnerstag 25.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Seit je stehen Literatur und Philosophie in staunender Konkurrenz zueinander: zu nah, um sich ignorieren zu können, zu unterschiedlich, als dass sie sich besinnungslos vereinen dürften. Bereits Platon sprach vom ‚alten Streit zwischen Philosophie und Dichtkunst‘, als er die Lügenhaftigkeit der Poet*innen anprangerte, um im gleichen Atemzug von seiner Liebe zu schwärmen, die er für Homers Verse empfand. Zweifellos: eine ambivalente, eine leidenschaftliche Auseinandersetzung, die bis heute andauert. Genauer gesagt: ein unlösbarer erkenntniskritischer Zwist, geht doch auch Literatur auf die Ergründung der Wahrheit, die nicht unmittelbar, sondern nur in der Arbeit an der Sprache (im Spannungsverhältnis von Mythos und Logos) zu haben ist.
Das Unwesen der Literatur, über das Philosophie nicht aufhören kann, nachzudenken, ist notwendige Ergänzung oder Korrektiv der nüchtern reflektierenden Vernunft wie auch umgekehrt: Literatur braucht Philosophie, um zu erkennen, wie logisch ihre irrealen Phantasien sind. Philosophie entfaltet Literatur. Sie zeigt auf, was uns die Monster der träumenden Vernunft demonstrieren.
In der Vorlesung wollen wir uns anhand einiger prominenter Beispiele ansehen, welche Wechselwirkungen und Wechselspiele es zwischen diesen beiden ‚Disziplinen‘ gibt: Wie in literarischen Werken, vor allem in Romanen, das Philosophische ‚aufgehoben‘ ist, aber auch wie die Philosophie von der Literatur ‚gelernt‘ oder selbst zu poetischen Mitteln gegriffen hat, um ihre Theorien zu vermitteln. Und nebenbei gibt’s einen grundlegenden Ein- und Überblick über die wichtigsten Fragestellungen der Philosophiegeschichte.

Team Philosophie: Platon, Aristoteles, Diderot, Kant, Hegel, Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche, Heidegger, Adorno, Sartre, Arendt, Deleuze, Žižek …
Team Literatur: Kafka, Beckett, Proust, Borges, Thomas Mann, Bernhard, Bachmann, Houellebecq …

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung in der letzten Stunde des Semesters; zwei weitere schriftliche Prüfungstermine zu Anfang und Ende des nächsten Semesters; mündliche Prüfungen ebenfalls jederzeit nach Vereinbarung möglich.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Kenntnis der vorgetragenen Inhalte und Thesen; bei der schriftlichen Prüfung gilt es, eine umfassende Frage in eineinhalb Stunden zu beantworten (Essay/Freitext); Beurteilung je nach Tiefe, Präzision und Ausführlichkeit der Beantwortung.

Prüfungsstoff

Inhalte des Vortrags bzw. der Begleittexte zur Vorlesung (auf Moodle zu finden)

Literatur

Die besprochenen literarische bzw. theoretischen Texte werden auf Moodle vollständig oder in Auszügen als Pdf bereitgestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA M4, EC

Letzte Änderung: Di 09.06.2026 14:46