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140086 VO+UE VM3 / VM7 - Flucht, Migration, Intersektionalität (2018S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
MOB

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 08.03. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 22.03. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 19.04. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 03.05. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 24.05. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 14.06. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 28.06. 09:00 - 12:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die interdisziplinär ausgerichtete Übung nimmt theoretische Ansätze der kritischen Migrationsforschung als Ausgangspunkt, um die österreichischen Asyl- und Migrationspolitiken aus intersektionaler Perspektive zu beleuchten.
Gender findet in der Auseinandersetzung mit Flucht und Migration zunehmend Berück-sichtigung, während andere Kategorien wie Klasse oder Sexualität seltener im Fokus der Forschung stehen. Ziel des Seminars ist es, die Zusammenhänge zwischen Gender, Klasse, Nationalität, Sexualität, rechtlicher Status etc. und Flucht und Migration zu diskutieren. Der Fokus liegt dabei auf jenen Verflechtungszusammenhängen, die sich durch das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen auf individueller und struktureller Ebene ergeben können. Im Seminar werden die Entwicklungen ab dem Sommer 2015 und die seither stattgefundene (mehrfache) Diskursverschiebung anhand aktueller Konzepte analysiert.
Die Lehrveranstaltung soll die komplexen Zusammenhänge von Flucht und Migration, von Migrations- und Asylpolitik, des öffentlichen und politischen Diskurses und der Rolle der Wissenschaft beleuchten und näherbringen und zu einem tieferen Verständnis über Migrations- und Integrationsregime beitragen.
Die Erarbeitung der Inhalte erfolgt interaktiv, durch Vorträge der LehrveranstaltungsleiterInnen und ausgewählter Gäste, Diskussionen sowie der eigenständigen Auseinandersetzung mit der Literatur durch Rezeption und durch die angegebenen Anforderungen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Geforderte werden aktive Mitarbeit im Seminar, Rezeption und gemeinsame Diskussion der angegebenen Literatur, laufende kleinere schriftliche Übungsarbeiten zu jeder Einheit sowie eine abschließende Arbeit

Prüfungsstoff

Literatur

Ataç, Ilker/Rosenberger, Sieglinde (2013): Inklusion/Exklusion ein relationales Konzept der Migrationsforschung. In: Ataç, Ilker/Rosenberger, Sieglinde (Hg.): Politik der Inklusion und Exklusion. V & R unipess, Göttingen. S. 35-52.
Bojadžijev, Manuela/Karakayali, Serhat (2007): Autonomie der Migration. 10 Thesen. In: Transit Migration Forschungsgruppe (Hg.): Turbulente Ränder. Neue Perspektiven auf Migration an den Grenzen Europas. Transcript, Bielefeld. S. 209-215.
Bojadžijev, Manuela/Römhild, Regina (2014): Was kommt nach dem ‚transnational turn‘? Perspektiven für eine kritische Migrationsforschung. In: Migration, Labor (Hg.): Vom Rand ins Zentrum. Perspektiven einer kritischen Migrationsforschung. Panama, Berlin. S. 10-24.
Dietze, Gabriele (2016): Das ‚Ereignis Köln‘. In: Femina Politica, 1/2016, S. 93-102. http://www.budrich-journals.de/index.php/feminapolitica/article/view/23602/20617
Georgi, Fabian/Wagner, Fabian (2009): Macht Wissen Kontrolle. In: Kulturrisse,

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM3, VM7

Letzte Änderung: Di 04.09.2018 09:47