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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

140197 SE T III - Staatsbildung in Asien (2011W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Vorbesprechung am 4.11. 2011 14h-15h

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 04.11. 14:00 - 15:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Freitag 11.11. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Freitag 18.11. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Freitag 02.12. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Freitag 16.12. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Freitag 13.01. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Freitag 20.01. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Freitag 27.01. 12:00 - 15:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Freitag 27.01. 15:00 - 17:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die traditionellen Staaten Asiens faszinierten seit jeher die westlichen Beobachter: die Machtfülle der Herrscher von Angkor oder Ayutthaya, der Pomp balinesischer Herrschaftsrituale oder der Beamtenapparat (Mandarine) des chinesischen Kaiserreichs.

Die Auseinandersetzung mit diesen Phänomen hat – neben weitreichenden Spekulationen über die Andersartigkeit asiatischer Staaten - die politikwissenschaftliche und soziologische Theoriebildung angeregt: so entwickelte Clifford Geertz am Beispiel Balis das Konzept des Theaterstaats, Karl Marx und August Wittfogel prägten in ihrer Analyse Chinas und Indiens Begriffe wie asiatische Produktionsweise und hydraulische Despotie, und Konzepte wie die des Mandala-Staats oder der bureaucratic polity gingen aus der Analyse südostasiatischer Staaten hervor.

Viele dieser Konzepte versuchen nicht nur die Besonderheiten politischer Systeme in Asien zu erfassen und sind daher eine ergiebige Quelle für Staatstheorien im Globalen Süden. Sie treffen auch Aussagen über die Voraussetzungen und das Potenzial von Entwicklungsprozessen und wirken bis in die gegenwärtigen politischen Analysen zu Ländern Asiens fort.

Das Seminar bietet eine Einführung in ausgewählte Staatstheorien zu Ländern in Asien. Darüber hinaus diskutieren wir die Wirkungsgeschichte und Aktualität der Konzepte anhand von neueren Arbeiten und aktuellen politischen Entwicklungen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Teilnahme, Präsentation / Referat zu einem ausgewählten Thema, Seminararbeit im Umfang von 15-20 Seiten (einzureichen bis Ende März 2012)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Das Seminar bietet eine Einführung in ausgewählte Staatstheorien zu Ländern in Asien. Darüber hinaus diskutieren wir die Wirkungsgeschichte und Aktualität der Konzepte anhand von neueren Arbeiten und aktuellen politischen Entwicklungen.

Prüfungsstoff

Gemeinsame Lektüre und Diskussion von klassischen staatstheoretischen Arbeiten und aktueller Literatur. Seminarvorträge zu ausgewählten Themen. Diskussion aktueller politischer Entwicklungen in ausgewählten Ländern Asiens.

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

T III/ T II

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:34