Universität Wien FIND

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140320 SE T IV - VM4 - VM7 - Frauen* schauen (2013W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 10.10. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 31.10. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 14.11. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 28.11. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 12.12. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 09.01. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 23.01. 15:00 - 18:00 Seminarraum SG2 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Anhand von vielfältigen auch von den Studierenden eingebrachten Beispielen werden medienspezifisch konstruierte Blicke (nicht zuletzt der TeilnehmerInnen) in den visuellen Medien vor allem in Entwicklungszusammenhängen hinsichtlich der eingeschriebenen, sozial konstruierten Geschlechter/Differenzen diskutiert (dabei wird zwischen den Begriffen gaze, look und screen differenziert). Besonderes Augenmerk liegt jedoch auf der (möglichen) Dekonstruktion der soziokulturell konstruierten Identitäten.
Ausgehend von Film-& Fernsehtheorie sowie Kunst/Kulturgeschichte werden Ansätze der Visuellen Kommunikation, des Strukturalismus, der Mediensemiotik und der feministischen Medientheorie sowie solche postkolonialer Theoretiker_innen in die LV integriert. In diesen Zusammenhängen wird der erweiterte Textbegriff, wie er aus der Literaturwissenschaft für die Cultural Studies und feministischen Medienwissenschaften adaptiert wurde, angewendet. Gemeinsam wird innerhalb der Lehrveranstaltung ein Basistext der Apparatustheorie erarbeitet. Methoden wie Bild-, Kunst-, Film- und av-Medienanalyse sowie qualitative Textanalysen werden erprobt. Die Wahrnehmungs- und Kommunikationsvorgänge innerhalb der LV dienen ebenfalls als Diskussionsmaterial.
Grundfragen sind dabei, inwiefern die Macht des gerichteten Blickes verändert werden kann und welches Widerstandspotenzial innerhalb der Massenmedien verborgen.
Schwerpunkte sind einerseits die Blicke, das Schauen VON Frauen* (in div. Medien, Epochen und Kulturkreisen), andererseits die Blicke AUF Frauen* (vor allem in ihrer soziokulturellen, historischen Konstruiertheit).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Seminar mit Anwesenheitspflicht; Mitarbeit, Beteiligung an Diskussionen, schriftliche Vorarbeiten, abschließende Seminararbeit von mindestens 40.000 Zeichen inkl. Leerzeichen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Einsicht soll vermittelt werden, dass in sämtliche, historisch gewachsene Codierungen der Bildsprache auf die sich die an der Produktion von (audio)visuellem Material Beteiligten in der medialen Kommunikation berufen können und werden geschlechtsspezifische und im Fall der audiovisuellen Massenmedien auch eurozentrische Strukturen bzw. solche der westliche Industrienationen eingeschrieben sind.
Die Studierenden sollen Einblicke in verschiedene theoretische und methodologische Zusammenhänge bezüglich der Repräsentation und Konstruktion von Geschlecht und Ethnizität im Rahmen der Alltagsästhetik erhalten, deren sozio-historische Konstruiertheit erfassen, diese mit ihren eigenen Alltagserfahrungen in Zusammenhang bringen und beides kritisch hinterfragen. Die Wahrnehmungs- und Kommunikationsvorgänge innerhalb der Lehrveranstaltung dienen ebenso als Diskussionsmaterial.

Prüfungsstoff

Vorträge und Diskussionen, Gruppenarbeit, Einzelarbeit, Präsentationen, Medien-, Bild- und Filmanalyse

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

T IV, VM4, VM7

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35