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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

140391 SE VM1 / VM7 - Konfliktbearbeitung und feministische Kritik (2017W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
SGU

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 05.10. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 12.10. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 19.10. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 09.11. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 16.11. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 23.11. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 30.11. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 07.12. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 14.12. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 11.01. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 18.01. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1
Donnerstag 25.01. 09:00 - 11:00 Seminarraum SG1 Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, Bauteil 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

LV in deutscher Sprache/Lektüre überwiegend englischsprachiger Literatur

„Making the World Safe for White Men“

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich im ersten Teil mit dem Androzentrismus der Disziplin der Internationalen Beziehungen im Allgemeinen sowie der Konfliktforschung im Besonderen. Wir setzen uns aus einer feministischen Perspektive mit zentralen Begrifflichkeiten wie Sicherheit, Gewalt oder dem Öffentlichen auseinander. Auch der Frage, welche Rolle Geschlecht/Geschlechterverhältnisse in Konflikten und Peacebuilding spielen, werden wir diskutieren. Als Grundlage für die Bearbeitung der Fallbeispiele werden wir uns auch mit Veränderungen in den internationalen Machtverhältnissen, der sich wandelnden Rolle der Internationalen und regionalen Organisationen und dem Begriff des Akkumulationsregimes beschäftigen.

Konfliktbearbeitung im Vergleich

Die jüngsten Kürzungen des UN-Budgets für Peacekeeping Missionen verdeutlichen erneut den Druck, der auf UN Friedenseinsätzen im veränderten Machtgefüge der Internationalen Beziehungen lastet. Auch die Kooperation der UN mit anderen Internationalen und regionalen Organisationen und deren Aufgabenverteilung haben sich in den letzten Jahrzehnten wesentlich gewandelt. Anhand ausgewählter Fallbeispiele (El Salvador, Kosovo, Sierra Leone, Afghanistan, Mali) sollen Konfliktursachen und Konfliktbearbeitung sowie Mandate der UN Missionen verglichen werden. Dies bildet die Grundlage für eine Analyse aus feministischer Perspektive. Welche Rolle spielen Geschlechterverhältnisse bei der Konfliktbearbeitung? Wie sieht es mit der Umsetzung der im Jahr 2000 verabschiedeten UN Resolution 1325 aus?

Ziele:
• Studierende lernen über feministische Zugänge in der Konfliktforschung
• Studierende beschäftigen sich mit konkreten Fallbeispielen und üben die Anwendung der Theorie auf Fallbeispiele
• Studierende erkennen komplexe Zusammenhänge zwischen global und lokal, öffentlich und privat, Politik und Ökonomie

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit, Gruppenarbeit, Seminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Um diese LV positiv abzuschließen, ist die Teilnahme (max. 2 Fehleinheiten) und der positive Abschluss aller Teilleistungen zu erbringen.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

VM1, VM7

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42