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140402 FS FM1 - Forschungsseminar (Teil 1) - Forschungsdesign (2017S)

Schwerpunktländer und Partnerschaftsabkommen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

wöchentliche Präsentationen im Plenum, Arbeitsplan wird in der ersten Sitzung aum 13.3. vorgestellt und besprochen

Montag 13.03. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 20.03. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 27.03. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 03.04. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 24.04. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 08.05. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 15.05. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 22.05. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 29.05. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 12.06. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12
Montag 19.06. 16:00 - 18:00 Inst. f. Afrikawissenschaften, Seminarraum 3 UniCampus Hof 5 2M-O1-12

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalt:
Nach der erfolgreichen Bearbeitung der Geschichte der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit aus diachroner Perspektive (1955 bis 2004) sowie der Akteure und der konzeptuellen Grundlage ihrer Arbeit gilt dieses Forschungsseminar den Schwerpunktländern und der Gestaltung der EZA-Beziehungen zu diesen (Partnerschaft).
Gegenstand unserer Recherchen und Analysen sind Prozesse, Aussagen und Dokumente betreffend Partnerbeziehungen, der politische und wirtschaftliche Kontext (national wie international) ihrer Entstehung sowie die Folgen aus den relevanten Entscheidungen..

Ziele:
Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es ein (digitales) Archiv der OEZA zu schaffen, das im Rahmen eines zeitlich weit gefassten Forschungsprojekts Dokumente, Kommentare und Kontextbeschreibungen erfasst. Damit soll nicht nur die Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit festgehalten, sondern auch die notwendigen Grundlagen für eine kritische Beurteilung und historische Kontextualisierung geschaffen werden.
Die Studierenden und weiteren Mitarbeiter bringen spezifische Kenntnisse aus den unterschiedlichen Feldern der Internationalen Entwicklung ein und werden methodisch auf unterschiedliche Forschungsaufgaben vorbereitet. Das Ziel ist der Erwerb spezifischer Kompetenzen in Hinblick auf Informations- und Datenverarbeitung, Dokumentation, Geschichtsforschung, historische Diskursanalyse, Interpretation wirtschaftlicher Daten, Erhebung und Verarbeitung qualitativer Daten (Lebensgeschichten, narrative Interviews, Bildquellen u.a.), Aufbau und Auswertung von Textkorpora (Medien, Parlamentsprotokolle, Konferenzberichte u.a.).
Übergeordnetes Ziel ist Erfahrung mit interdisziplinärer bzw. durch Methoden- und Kompetenzenvielfalt geprägter Zusammenarbeit zu gewinnen und diese in ein gemeinsames Projekt einzubringen.

Ablauf:
Das Forschungsseminar beginnt mit der Darstellung der Partnerschaften aus der Sicht der LV-Leiter, die in unterschiedlichen Bereichen der EZA tätig waren.
Basierend auf den Ergebnissen der vorangegangenen Forschungsseminare diskutieren wir zu Beginn, was kritische Entwicklungsforschung bedeutet und wie wir selbst zum Gegenstand unserer Forschung stehen. Im Rahmen der ersten Einheiten werden auch die Aufgabenbereiche / Rollen der TeilnehmerInnen besprochen und festgelegt.
Teil zwei befasst sich mit den den methodischen und organisatorischen Voraussetzungen für ihre Erhebung und Dokumentation. In diesem Zusammenhang führen wir auch Expertengespräche mit aktiven und ehemaligen MitarbeiterInnen der österr. EH.
Teil drei gilt der disziplin- bzw. methodenspezifischen Ausbildung und der Umsetzung der erworbenen Fähigkeiten in Pilotprojekten.
In einem abschliessenden Plenum diskutieren wir unsere Erfahrungen und formulieren Arbeitsaufträge für die anschliessende Projektarbeit mit Schwerpunkt im Wintersemester.
FM 2 umfasst darauf aufbauend die Erhebung der Daten, Transkription, Diskussion der Ergebnisse und die schriftliche Ausführung des Themas

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

prüfungsimmanente LV

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Bewertung der Leistung:
Aktive Teilnahme an der Projektformulierung (Protokolle der Sitzungen), Dokumentation der erworbenen speziellen Kompetenzen durch relevanten output (Beschreibung qualitativer Erhebungen, Transkripte in Verbindung mit Kodierung, Quellen in Verbindung mit Dokumentation, Bildanalysen u.a.); am Ende des Semesters liegt eine Rohfassung des Konzepts für die Arbeit im Wintersemester vor.
Im FM2 erfolgt die Bewertung aufgrund der Konzepte, der Präsentation von Rohtexten und der finalen Forschungsarbeit

Prüfungsstoff

Literatur

Kommunikation über Moodle, dropbox und Gruppenmails; Ausbau einer Dokumentation auf der uni-homepage des Projekts

Lektüre zur Einführung:
Helfferich, Cornelia. 2004. Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Hödl, Gerald. 2004. Österreich und die Dritte Welt. Aussen- und Entwicklungspolitik der Zweiten Republik bis zum EU-Beitritt 1995. Wien: Promedia.
Rathkolb, Oliver. 2011. Die paradoxe Republik. Österreich 1945 bis 2010. Innsbruck: Haymon. Sollte nach Möglichkeit von allen TeilnehmerInnen zu Beginn des Seminars bereits gelesen worden sein.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

FM1

Letzte Änderung: Mo 20.03.2017 15:23