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142162 UE Der Tagesablauf und die Verhaltensregeln eines tantrischen Sadhaka: (2020S)

Lektüre des Mrgendratantra, Caryapada 75-105, mit Auszügen von Bhatta Narayanakanthas Kommentar

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 24 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 05.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Donnerstag 19.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Donnerstag 26.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Donnerstag 02.04. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Donnerstag 07.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Donnerstag 14.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Donnerstag 28.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Donnerstag 04.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Donnerstag 18.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34
Donnerstag 25.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 5 ISTB UniCampus Hof 4 2C-O1-34

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Mṛgendratantra ist eine der Hauptschriften des Siddhānta, der dualistischen Strömung des shivaistischen Tantrismus, die sich vor allem im frühen Mittelalter sehr weit in Südasien verbreitet hat und auch im öffentlichen Leben durch Tempelrituale und weitreichende monastische Netzwerke breit vertreten war. Im Zentrum dieser shivaitischen tantrischen Traditionen steht ursprünglich allerdings der Sādhaka, der sich abseits institutionalisierter Religion und der Gesellschaft tantrischen Riten zur Erreichung übernatürlicher Kräfte (siddhis) widmete. In dieser Übung lesen wir die Sektion im Mṛgendratantra, die den Tagesablauf und die Praktiken des Sādhaka beschreiben. Anhand dieser Textstellen, sowie auch relevanter Auszüge von Bhaṭṭa Nārāyaṇakhaṇṭas Kommentar (10. Jhdt n. Chr.), werden wir den Status des Sādhaka im frühen Tantra beleuchten und uns der sozio-religiösen Entwicklung der tantrischen Gruppen im Siddhānta widmen.

Erwartet wird von den TeilnehmerInnen die gründliche Auseinandersetzung mit den Sanskrittexten, die Präsentation eigener Übersetzungen und Analysen im Unterricht, die Beteiligung an der Erarbeitung sowie Problematisierung des gelesenen Stoffes und die Lektüre der empfohlenen Sekundärliteratur.

Ziele:
(b) Erwerb grundlegender Kenntnisse zur Geschichte des frühen shivaitischen Tantrismus, vor allem des Siddhānta.
(b) Das Kennenlernen von Verhaltensregeln und Praktiken des Sādhaka im Tantrismus.
(c) Ausbau und Erweiterung der Sanskritkenntnisse.
(d) Die eigenständige Erschließung, Analyse und kritische Interpretation der Textquellen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mündliche und schriftliche Leistungen bilden zu jeweils 50% die Grundlage der Bewertung. Die mündliche Leistung besteht in der kontinuierlichen Mitarbeit, insbesondere bei der Präsentation von Übersetzungen und Textanalysen, sowie der Beteiligung an der Diskussion und Textinterpretation, auch unter Berücksichtigung empfohlener Sekundärliteratur. Die schriftliche Leistung umfasst einige kleinere Hausarbeiten und -übungen sowie einen schriftlichen Test. Maximal drei Abwesenheiten werden toleriert, wenn Kompensationsaufgaben erfüllt werden. Werden mehr als drei Sitzungen versäumt, erfolgt eine negative Bewertung; in begründeten Ausnahmefällen kann mit der Lehrveranstaltungsleiterin eine Kompensationsaufgabe vereinbart werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MASK 6a-PR UEb, MATB3b UEb

Letzte Änderung: Do 13.02.2020 14:48