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160010 UE Einführung in die Musikalische Paläographie (2017S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die Teilnahme am 1. Termin ist für alle TeilnehmerInnen verpflichtend!

Mittwoch 08.03. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 15.03. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 22.03. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 29.03. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 05.04. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 26.04. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 03.05. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 10.05. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 17.05. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 24.05. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 31.05. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 07.06. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 14.06. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 21.06. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Mittwoch 28.06. 17:45 - 19:15 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalt der Übung ist der Erwerb von Kenntnissen in der Entwicklung der Aufzeichnung von Musik vom frühen Mittelalter bis um 1600. Dabei werden sowohl die sich über Jahrhunderte immer wieder verändernden Schriftkonventionen Hauptgegenstand der Übung sein, doch reichen die Inhalte auch darüber hinaus und thematisieren Fragen der Überlieferung (Quellen und mündliche Überlieferung), Aspekte der funktionellen Einbettung (Liturgie) bis hin zur theoretischen Reflexion (Musiktheorie), der Komposition (Kirchentonarten, Kontrapunkt) und der Aufführung. Ziel der Veranstaltung ist nicht nur die Vermittlung solider Grundkenntnisse zur musikalischen Schrift, die man sich nur über praktische Übungen und eigenes Engagement aneignen kann, sondern auch ein besseres Verständnis für die verschiedenen Arten der abendländischen Musiknotation sowie ein besseres Verständnis der Fragen, die sich für Komponisten und Sänger damals wie heute ergaben von Detailfragen wie musica ficta oder Textunterlegung bis hin zu "Notation als Denkform".

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

regelmäßige und aktive Teilnahme, Übungen (gemeinsame und einzelne), kurze Tests während des Semesters, Diskussionen, abschließende Prüfung in der letzten Unterrichtseinheit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

W. Apel, Die Notation der polyphonen Musik, Leipzig 1962, zahlreiche Neuauflagen.
M. H. Schmid, Notationskunde. Schrift und Komposition 900-1900, Kassel etc. 2012 (Bärenreiter Studienbücher Musik 18)
Beide Bücher werden auch zur privaten Anschaffung empfohlen.

Art. "Notation" der ²MGG,
Max Haas, Musikalisches Denken im Mittelalter. Eine Einführung, Bern u. a. 2005, S. 345-400. Andreas Haug, "Zum Wechselspiel von Schrift und Gedächtnis im Zeitalter der Neumen", in: International Musicological Society Study Group Cantus Planus. Papers read at the Third Meeting Tihany, Hungary 19-24 September 1988, Budapest 1990, S. 33-43.

Weitere Literatur wird in der Übung genannt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

HIS; B03, B07

Letzte Änderung: Fr 25.10.2019 00:16