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160045 PR Digitale Musikedition mit MEI (2017S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 06.03. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 20.03. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 27.03. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 03.04. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 24.04. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 08.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 15.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 22.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 29.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 12.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 19.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31
Montag 26.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3A-O1-31

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Digitale Formen der Edition von Musiknotation werden in den nächsten Jahren die herkömmlichen, gedruckten Publikationsformen mehr und mehr ablösen. Das Kodierungsverfahren der Music Encoding Initiative (MEI) konnte sich mittlerweile als Standard etablieren. Der entscheidende Vorteil der online durchgeführten digitalen Musikedition ist zum einen die Möglichkeit der Darstellung von Varianten oder Entwicklungsstadien von Kompositionen und die Implementierung des kritischen Berichts. Zum anderen wird die Musik in einem plattformunabhängigen digitalen Format konserviert, was eine Weiterverarbeitung in verschiedenen Medien ermöglicht und die Daten langfristig zur Verfügung stellt.

Die Zusatzqualifikation "Digital Musicology" wird in absehbarer Zeit Voraussetzung für viele musikwissenschaftliche Berufe sein. Fundierte Kenntnisse in diesem Bereich können die Anstellungschancen deutlich erhöhen.

Es werden alle Schritte vorgestellt, die für eine digitale Edition mit MEI notwendig sind: Notensatz mit einem herkömmlichen Notensatzeditor (MuseScore etc.), Transformierung der Daten in MEI, Weiterverarbeitung der Daten und Ergänzung von varianten Überlieferungen mit dem Oxygen-Editor. Zu Beginn der LV werden grundlegende Techniken der XML-Sprachen vermittelt.

Voraussetzungen:
- umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit Computern
- benötigt wird ein eigenes Laptop, das zur LV mitgebracht werden kann (u.U. beim LV-Leiter auszuleihen)

Die LV ist für Anfänger in der Digitalen Musikedition ausgelegt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

LV mit immanentem Prüfungscharakter (Anwesenheitspflicht); wöchentliche Hausarbeiten; gemeinsames Editionsprojekt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Verständnis der Möglichkeiten der Digitalen Musikedition; grundlegende Fähigkeiten im Notensatz mit MuseScore (oder einem vergleichbaren Programm); XML-Grundlagen; fortgeschrittene Codierungsanwendungen in MEI; Umgang mit dem Oxygen-Editor und den MEI-Tools.

Studierende ohne ausreichende Computererfahrungen wird der Besuch des Einführungskurses "Computational Background Skills for Digital Humanities" von Tara Andrews empfohlen (Blockkurs zu Beginn des Semesters. Für die "alternative Erweiterung" mit 3 ECTS für Bachelor anrechenbar): https://ufind.univie.ac.at/de/course.html?lv=070280&semester=2017S

Prüfungsstoff

Musik-Codierungsarbeiten am Computer

Literatur

Johannes Kepper: Musikedition im Zeichen neuer Medien: Historische Entwicklung und gegenwärtige Perspektiven musikalischer Gesamtausgaben, Books on Demand 2011 (http://ubdata.univie.ac.at/AC08961225 ).
http://music-encoding.org/
http://www.digital-musicology.at/

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

PRX, FRE; B20; M17

Letzte Änderung: Fr 25.10.2019 00:16