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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

160056 SE Klosterkomponisten & Chorregenten (2018S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Block-SE in Stift Göttweig (FR, 08.06. bis SO, 10.06.2018). Nähere Infos erfolgen im Seminar.
Vorbereitende Termine: 6.3., 20.3. und 24.4.2018, jeweils 17.45-19.15 im SR

Dienstag 06.03. 17:45 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Musikwissenschaft UniCampus Hof 9 3A-O1-31
Dienstag 20.03. 17:45 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Musikwissenschaft UniCampus Hof 9 3A-O1-31
Dienstag 24.04. 17:45 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Musikwissenschaft UniCampus Hof 9 3A-O1-31

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Musik im Kloster folgte anderen Grundsätzen als Musik für Vereine,
Gemeinden oder auch Kirchen, denn das Kloster ist eine „Welt für
sich“, in der neben Kirchenmusik, Musik für spezielle Ordensfeste,
weltliche Musik für Äbte und Pröpste, auch Kammer- und Tafelmusik zu
Rekreation und Erbauung zu komponieren und bereitzustellen war. Auch
das Archivierun, Ordnen und Bewahren zählt zumindest in den alten
Orden zu den Ecksteinen mönchischen Zusammenlebens.

Dass man das verantwortungsvolle Amt des Regens chori daher gerne
einem „Intimus“, einem Mitglied der Gemeinschaft anvertraute, liegt
daher auf der Hand. Und er ist es auch, der fehlende Stücke selbst
komponieren musste, den Musikalien- und Repertoireaustausch
organisierte (und somit federführend den Musikstil im Kloster
beeinflusste) und oft auch als Ausbildner fungierte. Nicht selten
erlangte jedoch Klosterkomponisten auch Bedeutung über das eigen
Kloster hinaus (F. Schneider, Donberger), manche auch überregional
(beispielsweise Maximilian Stadler, Albrechtsberger). Das SE stellt
die wenig beachteten Klosterkomponisten in den Fokus und möchte sich
deren Bedeutung aus mehreren Blickwinkeln nähern.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

LV-begleitend: Mitarbeit (v.a. aktives Einbringen bei den Diskussionen im Block), Referat und Abgabe einer schriftlichen SE-Arbeit. Die Anwesenheit beim Blockterminist unerlässliche Bedingung zum positiven Abschluss des SE.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Grundkenntnisse der niederösterreichischen Musikgeschichte und der Struktur von Ordensgemeinschaften; Umgang mit alten Handschriften und Drucken, Kenntnisse im Lesen von Fraktur und Kurrent. Grundkenntnisse und Kirchenmusik und katholischer Liturgie sowie der lateinischen Sprache sollten vorhanden sein.

Prüfungsstoff

Literatur

Basisliteratur zu den Klösten findet sich in R. Flotzinger-G. Gruber, Musikgeschichte Österreichs 1995; zu den diversen Klosterkomponisten und Chorregenten wie den Klöstern vgl. http://www.musiklexikon.ac.at (oeml online)

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

M01, M03, M04, M05, M07, M12, M17

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42