Universität Wien FIND

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160057 PS Quellen der weltlichen Mehrstimmigkeit im 15. und 16. Jahrhundert (2015S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Freitags, 12:30-14:00, HS 2, Institut für Musikwissenschaft
1. Termin: 06.03.2015
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Die Teilnahme am 1. Termin ist für alle TeilnehmerInnen verpflichtend!
Personen, die dem 1. Termin unentschuldigt fernbleiben, werden von der Lehrveranstaltung abgemeldet. Dadurch frei werdende Plätze werden an anwesende Personen von der Warteliste vergeben.


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das PS zielt darauf ab, die Hauptquellen weltlicher franko-flämischen Mehrstimmigkeit des 15. und des beginnenden 16. Jahrhunderts in Betrachtung zu ziehen. Die wichtigsten Handschriften und Drucke werden hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, Provenienz, ihres kulturellen Umfelds, ihrer Entstehung und Repertoire eingehend diskutiert und untersucht. Ein weiterer Zweck des PS's ist außerdem die Untersuchung der Hauptformen weltlicher Polyphonie dieses Zeitalters und derer bedeutendsten Komponisten und ihres Wirkens.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Studierende werden ersucht, von Zeit zu Zeit eigene kurzen Exposés im Laufe des PS's zu präsentieren, die inzwischen einen anregeden kollegialen Austausch erzielen und die in eine Proseminararbeit am Ende des Semesters einfließen sollten.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Am Ende der LV sollten die Studierenden mit den Hauptproblemen der Quellenforschung des späten Mittelalters und der frühen Renaissance und derer Erschließung vertraut gemacht worden sein. Es wird darüber hinaus die Kenntnis der Hauptprotagonisten spätmittelalterlicher "chanson" und deren Werk in Zusammenhang mit den musikalischen und poetischen Formen anvisiert.

Prüfungsstoff

Das Unterrichtsmaterial wird in der Form von PowerPoint Präsentationen angeboten. Die Quellen werden, immer wenn möglich, direkt eingesehen, entweder als Digitalisate oder als physische Kopien bzw. Papierfaksimilen. Die musiko-poetischen Formen werden anhand von Hör- und Notenbeispielen zusammen mit den Studierenden erläutert und diskutiert, doch immer in Zusammenhang mit dem originalen Notat.

Literatur

- Hans Schoop, Entstehung und Verwendung der Handschrift Oxford Bodleian Library, Canonici misc. 213, Bern, u.a.: Haupt (1971);
- David Fallows (ed.), Oxford, Bodleian Library, MS. Canon. Misc. 213 (Faks.), Chicago: University of Chicago Press (1995);
- Wolfgang Rehm (Hg.), Chansonnier, Biblioteca del Monasterio El Escorial / Signatur: Ms. V.III.24 (Faks.), Kassel: Bärenreiter (1958);
- Reinhard Strohm, The Rise of European Music, 1380-1500, Cambridge: Cambridge University Press (1993), mit besonderer Rücksicht auf die der chanson gewidmeten Kapitel und Teile;
- Clemens Goldberg, Das Chansonnier Laborde. Studien zur Intertextualität einer Liederhandschrift des 15. Jahrhunderts, Frankfurt a.M: Lang (1997);
- David Fallows, Dufay, London: Dent (1987);
- Die Digitalisate der chansonniers Mellon, Laborde, Köbnhavn und Wolfenbüttel in: http://www.undoulxregard.org/chansonniers/index.html.
- Weitere Literatur wird gegebenenfalls im Laufe der Unterrichten empfohlen.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

B03 (vor 1600), B07, B08, B09, B15

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35