Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
160067 SE Trobador-Lieder: Korpus, Komposition, Notation, Poetik, Kontexte (2021S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
Labels
GEMISCHT
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Fr 05.02.2021 09:00 bis Di 16.02.2021 21:00
- Anmeldung von Fr 19.02.2021 09:00 bis Di 23.02.2021 21:00
- Abmeldung bis Di 20.04.2021 23:59
Details
max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Die Termine im Juni finden im Präsenz-Modus statt, wenn die Lage es zulässt.
- Freitag 16.04. 15:00 - 18:00 Digital
- Samstag 17.04. 10:00 - 12:00 Digital
- Freitag 07.05. 15:00 - 18:00 Digital
- Samstag 08.05. 10:00 - 12:00 Digital
- Freitag 28.05. 15:00 - 18:00 Digital
- Samstag 29.05. 10:00 - 12:00 Digital
- Freitag 18.06. 15:00 - 19:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
- Samstag 19.06. 10:00 - 14:00 Hörsaal 1 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-09
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Als ältestes Korpus weltlicher volkssprachiger Lieder, deren Melodien überliefert sind, bilden die sogenannten Trobdaor-Lieder des 12. und 13. Jahrhunderts seit langem einen Gegenstand musikhistorischer Forschung. Den ProduzentInnen, den Produktionsbedingungen, den Mäzenen, den SängerInnen, AdressatInnen, RezipientInnen, TradentInnen und SammlerInnen der Lieder gilt freilich auch das Interesse der Literatur-, Sprach-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaft, in den letzten Jahrzehnten auch das Interesse verschiedener Spielarten der Cultural Studies. Die Forschungsergebnisse dieser Fächer sollen in dem Seminar berücksichtigt werden. Spezifischer Gegenstand der musikhistorischen Mittelalterforschung sind die 315 Melodien zu 246 verschiedenen Liedtexten, die in vier Handschriften des 14. Jahrhunderts überliefert sind. Themen des Seminars sind neben der sozialen Funktion, dem historischen und kulturellen Ort, der musikgeschichtlichen Bedeutung der Lieder insbesondere deren textliche und melodische Konstruktion. Ausgehend von der 'musikalischen Poetik' des höfischen Lieds, als die das 2. Buch der um 1300 verfassten Abhandlung "De vulgari eloquentia" ('Vom Dichten in der Volkssprache') Dante Alighieris sich lesen lässt, soll versucht werden, einen historisch fundierten analytischen Zugang zu der komplexen Relation zwischen Sinn, verbaler und melodischer Klanggestalt der Lieder zu gewinnen und exemplarisch zu erproben.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Zur vorbereitenden Lektüre bietet sich an:
Andreas Haug: Musikalische Lyrik im Mittelalter, in: Hermann Danuser (Hg.),Musikalische Lyrik, Laaber 2004 (Handbuch der musikalischen Gattungen, Bd. 8), S. 59-129.
Andreas Haug: Musikalische Lyrik im Mittelalter, in: Hermann Danuser (Hg.),Musikalische Lyrik, Laaber 2004 (Handbuch der musikalischen Gattungen, Bd. 8), S. 59-129.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
BA: BAC
MA: M01, M02, M04, M05, M06, M12, M14, M15
MA: M01, M02, M04, M05, M06, M12, M14, M15
Letzte Änderung: Fr 12.05.2023 00:17