Universität Wien FIND

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160121 PS Lit. Wechselbeziehungen (PS): Thomas Bernhard und die französische Literatur (2012S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Teilnehmerzahl: maximal 35
Voraussetzungen: Französischkenntnisse sind vorteilhaft

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 02.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 09.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 16.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 23.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 30.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 20.04. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 27.04. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 04.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 11.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 18.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 25.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 01.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 08.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 15.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 22.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG
Freitag 29.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 8 Sensengasse 3a 5.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thomas Bernhards eigenwilliges Werk erscheint nicht zuletzt aufgrund seiner charakteristischen Stilistik wie ein Monolith innerhalb der österreichischen Nachkriegsliteratur. Sowohl auf Literaturwissenschaftler als auch Literaten übt sein im Spannungsfeld von Austrophobie und Frankophilie angesiedelter und auf eindringliche Weise künstlicher Kosmos eine ungebrochene Faszination aus. Insbesondere für KomparatistInnen bieten seine Schriften ein weites Feld für intertextuelle Analysen. In dieser LV sollen Bernhards Rezeption der französischen Literatur anhand seiner exzessiv zitierten Gewährsmänner wie Montaigne, Pascal, Diderot, Sartre u. a. exemplarisch dargestellt und deren thematische sowie ideengeschichtliche Relevanz überprüft werden. Unter gezielter Einbeziehung der Sekundärliteratur wird dabei der Mythos des frankophilen Schriftstellers kritisch hinterfragt, zugleich aber sein Platz innerhalb der Weltliteratur bestätigt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Studierenden sind zur aktiven Mitarbeit aufgerufen. Sie müssen ein Referat halten und eine PS-Arbeit verfassen. Laufende Lektüreaufgaben sind zu erledigen und werden konsequent überprüft. Es dürfen nicht mehr als drei Sitzungen versäumt werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die StudentInnen sollen am Ende der LV die Begrifflichkeiten und poetologischen Mechanismen der Transtextualität benennen und auf Bernhard’sche Textkorpus anwenden können. Sie sollen ferner seine Ästhetik im philosophisch-literarhistorischen Kontext des französisch-österreichischen Literaturtransfers sachkundig einschätzen können und zu einem vertieften Verständnis von Bernhards Werk gelangen.

Prüfungsstoff

Neben dem Vortrag des LV-Leiters werden ausgehend von gemeinsamer Lektüre relevante Theorien (Rezeptionsästhetik) und Themen dargestellt, reflektiert und diskutiert.

Literatur

Die Pflichtlektüre wird im PS bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Diplomstudium:VL 121, VL 130; BA M4

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:35