Universität Wien FIND

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160216 SE Literarische Wechselbeziehungen (SE): Metatheater 1 (von den Anfängen bis zum 19. Jh.) (2012S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 07.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 14.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 21.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 28.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 18.04. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 25.04. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 02.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 09.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 16.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 23.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 30.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 06.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 13.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 20.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG
Mittwoch 27.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 3 Sensengasse 3a 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Schon seit der Antike existiert als Parallele zur theatralen Repräsentation immer auch die Option eines selbst- bzw. systemreferentiellen Theaters. Dieses kann als Stück im Stück-Konstruktion begegnen, als Thematisierung der diversen Handlungsrollen oder Elemente des Theaterbetriebs, als Frage nach dem Fiktionscharakter der repräsentierten Handlung oder ironische Brechung der jeweils realisierten Theatergattung u.v.m. Für die Entwicklung seit dem sogenannten Pirandellismus ist ein späteres Seminar vorgesehen. In diesem Semester soll der Grund für eine historische Betrachtung all jener formalen Optionen gelegt werden, die bis einschließlich im 19. Jahrhundert bereits geschaffen worden waren. Behandelt werden Dramen aus zahlreichen europäischen Literaturen, beginnend mit Aristophanes (ca. 400 v.Chr.) über Shakespeare und seine Zeitgenossen, Lope de Vega, Corneille, Molière, Gryphius, über Holberg, Fielding und Goldoni, Tieck und Grabbe bis zu Schnitzler und Schönthans berühmtem Schwank Der Raub der Sabinerinnen. Eine Reihe heute weniger bekannter Autoren ergänzt diese verschiedenen Linien; dabei kommt auch die Metaoper zur Sprache.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Auswahlbibliografie:
Bernhart, Walter; Wolf, Werner (Hrsg.) (2010), Self-Reference in Literature and Music. (Amsterdam, New York: Rodopi).
Forestier, Georges (1996), Le théâtre dans le théâtre sur la scène française du XVIIe siècle. (Genève: Droz).
Metaisierung in Literatur und anderen Medien. Theoretische Grundlagen - Historische Perspektiven - Metagattungen - Funktionen. (Berlin, New York: de Gruyter).
Schmeling, Manfred (1977), Das Spiel im Spiel. Ein Beitrag zur Vergleichenden Literaturkritik. (o.O.: Schäuble).
Schöpflin, Karin (1993), Theater im Theater. Formen und Funktionen eines dramatischen Phänomens im Wandel. (Frankfurt/M. u.a.: Lang).
Wolf, Werner (Hrsg.) (2009), Metareference across Media. Theory and Case Studies. (Amsterdam, New York: Rodopi).
--- (2011), The Metareferential Turn in Contemporary Arts and Media. Forms, Functions, Attempts at Explanation. (Amsterdam, New York: Rodopi).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Diplomstudium: VL 231
MA M1

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36