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170122 UE Übung "Aufführungs- und Inszenierungsanalyse" (2018S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 07.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 14.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 21.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 11.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 18.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 25.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 02.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 09.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 16.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 23.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 30.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 06.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 13.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 20.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Mittwoch 27.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

»What bloody man is that?« So, wie der aussieht, kann er uns berichten … Am Anfang, wie so oft bei Shakespeare, steht eine Frage. Der Sprecher dieser Worte ist König Duncan, der sich – Trugschluss sei Dank – aus Gründen des Handlungsfortgangs bald selbst in einen »bloody man« verwandeln wird. Der Irrtum, der ihn das Leben kostet, ist das alte Dilemma: der Rückschluss vom Schein auf’s Sein, vom äußeren Erscheinen auf den inneren Gehalt. Das Theater als Ort der Repräsentation lebt seit jeher vom Spiel mit dem Zeichenhaften, der Antizipation von Bedeutungszuschreibungen und der Dekodierungslust der Zuschauer. Die Inszenierung der Täuschung durch die dramatischen Figuren ist ein wesentliches Element in Shakespeares Spannungs- und Unterhaltungsdramaturgie – insonderheit, wenn wie im »Scottish Play«, dem ›verhextesten‹ aller Königsdramen, obendrein auch noch das Übersinnliche die Bühne betritt.
Ausgehend von Shakespeares »Macbeth« verhandelt die LV Grundlagen der szenischen Arbeit sowie deren Analyse. Vermittelt wird zudem ein grundlegendes Handwerkszeug zur Auswertung unterschiedlich gearteter Informationsquellen (Kritikerstimmen, Selbstaussagen des Theaters, digitales Material). An der Schnittstelle von Produktion und Rezeption – mithin auch im unmittelbaren Dialog mit Theaterschaffenden – wird über Kategorien wie Bedeutung, Wirkung und deren Herstellungsbedingungen zu sprechen sein.
Ziel der Übung ist es, ausgewählte historische und gegenwärtige Bedingungen der Theaterarbeit zu vermitteln und zugleich erfahrbar zu machen, wie die methodische Anwendung theoretischer Analysewerkzeuge am konkreten Gegenstand für die wissenschaftliche Praxis fruchtbar zu machen ist.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Beurteilung setzt sich anteilig aus mehreren Teilleistungen zusammen:
– regelmäßige Anwesenheit und aktive Beteiligung ("prüfungsimmanente Lehrveranstaltung")
– Vorstellungsbesuche (evtl. mit anschließendem Künstlergespräch)
– Workshopteilnahme an zwei Terminen im Burgtheater
– schriftliche und mündliche Hausübungen
– Peer-Feedback
– Kurzpräsentationen sowie eine kleinere schriftliche Abschlussarbeit im Umfang von 8–10 Seiten (inkl. Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Bibliographie).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Wird in der LV bekanntgegeben und teilweise auf Moodle bereitgestellt.
LV-Grundlage: William Shakespeares »Macbeth« in einer zweisprachigen Ausgabe, idealerweise: Deutsch von Frank Günther, München: dtv 2015.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42