Universität Wien FIND

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170133 PS Proseminar "Filmtheorie" mit Schreibwerkstatt (2021S)

Bestimmte Bilder. Filmtheorien der Kontrolle und Freisetzung

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
DIGITAL

Ab dem Sommersemester 2020 werden im Aufbaumodul "Theorie" neben regulären Proseminaren auch Proseminare mit Schreibwerkstatt angeboten. In Proseminaren mit Schreibwerkstatt werden neben der Vermittlung fachwissenschaftlicher Lehrinhalte gezielt wissenschaftliche Arbeitsweisen vermittelt, geübt und angewendet.

Die entsprechenden Proseminare werden mit dem Zusatz "mit Schreibwerkstatt" versehen. (z.B. Übung "Medientheorie" mit Schreibwerkstatt)

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Handout Wissenschaftliches Arbeiten: https://spl-tfm.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_spl_theaterwissenschaft/Informationsmaterial/Handout_Wissenschaftliches_Arbeiten_NEU.pdf
Do 20.05. 08:00-09:30 Digital

An/Abmeldung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 11.03. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 18.03. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 25.03. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 15.04. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 22.04. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 29.04. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 06.05. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 27.05. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 10.06. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 17.06. 08:00 - 09:30 Digital
Donnerstag 24.06. 08:00 - 09:30 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

INHALT:
Seit seinen Anfängen treiben den Film widersprüchliche Energien an: Indem er Zeit zerlegt und Bewegung überprüfbar macht, arbeitet er Rationalisierungs- und Normierungsmaßnahmen zu. Eine Kamera auf die Welt richten, heißt aber auch, dem Flüchtigen und Unvorhergesehenen Spielraum zu geben. Kontrolle und Kontingenz gehen im Film ein vertracktes Wechselverhältnis ein. Einigen seiner Windungen ist Mary Ann Doane in ihrer kulturhistorischen Studie "The Emergence of Cinematic Time" (2002) nachgegangen. Doane legt Spuren in die Vergangenheit der Filmtheorie - etwa zur Film-Ontologie André Bazins und der Apparatus-Theorie der 1970er Jahre -, aber deutet auch Brücken zum Forschungsfeld des Gebrauchsfilms (etwa Industriefilm und Videoüberwachung) an. Frei nach ihren Hinweisen wird das Proseminar diese und andere Schauplätze einer Filmtheorie der Kontrolle aufsuchen.
ZIELE:
Ziel der Lehrveranstaltung ist die Aneignung wesentlicher Ansätze der Filmtheorie entlang einer erkenntnisleitenden Fragestellung. Die Verbindung der (historischen und aktuellen) Texte mit Filmbeispielen soll zur analytischen Anwendung filmwissenschaftlichen Wissens anleiten.

METHODEN:
Das Proseminar findet in wöchentlichen Live-Sitzungen statt, die – solange eine Rückkehr zur normalen Präsenzlehre nicht möglich ist – auf Zoom abgehalten werden.

Dieses Seminar wird vom Schreibassistenz-Programm des Centers for Teaching and Learning (CTL) der Universität Wien begleitet.
Die Abgaben während des Semesters (Hausübung und Exposé der Abschluss- oder Bachelor-Arbeit) werden durch schreibdidaktisch geschulte Schreibassistent*innen begleitet. Studierende erhalten neben der Bewertung dieser Abgaben ein schreibdidaktisches Feedback, das der Verbesserung der Schreibfähigkeit dient.
Diese beiden Schreibaufgaben sowie die Teilnahme an einer Einzelberatung zum Thema (wiss.) Schreiben mit einem*r der Schreibassistent*innen sind Teil der Mindestanforderungen der Lehrveranstaltung. Die Teilnahme am Schreibassistenz-Programm des CTL (s.o.) ist eine verpflichtende Teilleistung des Seminars.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

– Regelmäßige Teilnahme am Proseminar und vorbereitende Lektüre des Wochentextes (samt Absolvieren von lektürelenkenden Aufgaben)
– Hausübung, einschließlich Überarbeitung und Wahrnehmen einer Einzelberatung mit einem*r Schreibassistent*in
– Abschlussarbeit oder Bachelor-Arbeit, samt Abgabe eines Exposés (in Erst- und überarbeiteter Fassung).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzung ist die Absolvierung der STEOP.
Die Endnote setzt sich zusammen aus
– Mitarbeit im Proseminar und vorbereitende Lektüre des Wochentextes (samt Absolvieren von lektürelenkenden Aufgaben) (25%)
– Hausübung, einschließlich Überarbeitung und Wahrnehmen einer Einzelberatung mit einem*r Schreibassistent*in (25%)
– Abschlussarbeit (Frist: 31.8.2021) oder Bachelor-Arbeit (Frist: 15.9.2021), samt Abgabe eines Exposés in zwei Fassungen (50%).

Maximal zwei unentschuldigte Einheiten Fehlzeit sind gestattet. Die Endnote ergibt sich aus dem Durchschnitt der gewichteten Einzelleistungen, wobei jede Einzelleistung erbracht werden muss. Werden eine oder mehrere Einzelleistungen nicht erbracht oder negativ beurteilt, kann die Gesamtnote nicht positiv sein.

Prüfungsstoff

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent, siehe Teilleistungen oben.

Literatur

Die Texte des Proseminars werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 11:26