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170214 UE Übung "Körperpraktiken und Geschlechterinszenierungen" (2018S)

Mediale Geschlechterbilder

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Samstag 14.04. 15:00 - 16:45 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 10.05. 15:30 - 21:00 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Freitag 11.05. 08:00 - 16:30 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Samstag 16.06. 15:30 - 21:00 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Sonntag 17.06. 09:00 - 17:00 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, den theoretischen, analytischen und kritischen Umgang mit Geschlechterbildern in (audio-)visuellen Medien einzuüben. Hierfür werden zentrale Themen, Konzepte und Ansätze der Gender Studies nicht nur vermittelt und diskutiert, sondern auch systematisch mit medienwissenschaftlichen Fragestellungen und konkreten Fallanalysen verbunden.
Die UE ist in zwei Blöcke geteilt. Im ersten Teil – „Lektüre und Diskussion“ – steht die Reflexion ‚klassisch´-kanonischer, aber auch neuerer Texte aus der (medienwissenschaftlichen) Genderforschung im Mittelpunkt (z.B. zum Verhältnis von Blick/Macht, sex/gender/Performativität oder Geschlecht/Raum/Architektur). Dabei geht es um den genauen Umgang mit Texten und ihren Argumentationsstrukturen, deren gemeinsame Diskussion und kritische Betrachtung sowie die Frage nach Transfermöglichkeiten für medienwissenschaftliche Fragestellungen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in einer sich sitzungsübergreifend entwickelnden kollektiven Mind Map festgehalten, welche als Hilfestellung für die folgenden Analysen dient.
Der zweite Teil der UE – „Anwendung und Fallanalysen“ – ist um (Gruppen-)Präsentationen der Teilnehmenden zentriert. In diesen sollen auf Basis der im Lektüreblock erschlossenen Konzepte und Begrifflichkeiten selbstgewählte mediale Beispiele hinsichtlich ihrer Konstruktionen von Geschlechterbildern analysiert und die Ergebnisse anschließend gemeinsam im Plenum diskutiert werden. Die Untersuchungsgegenstände können der gesamten historischen und zeitgenössischen Palette (audio-)visueller Medien entstammen – von antiken Werken der bildenden Kunst bis zum Computerspiel, von Theateraufführungen bis zur Fernsehwerbung, von der Modefotografie bis zum Musikvideo, vom Kinderbuch bis zum pornographischen Film.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit und Mitarbeit; Lektüre; Übernahme einer (Gruppen-)Präsentation; schriftliche Abschlussarbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Teilnahme am ersten Termin ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. Die Note setzt sich aus den Teilleistungen Präsentation (30%) und schriftliche Abschlussarbeit (70%) zusammen. Kriterien der Benotung werden in der ersten Sitzung erläutert.

Prüfungsstoff

Literatur

Die Seminartexte sowie eine Liste mit zusätzlicher Literatur werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.
Zum Einlesen empfohlen: Peters, K./Seier, A. (Hg.): Gender & Medien-Reader. Zürich, Berlin 2016.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42