Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests ab 21.4.2021 finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

170223 UE Übung "Medienübergänge" (2017W)

Zwischen Reenactment und Embodiment. Über-Setzungen des Tragischen im Theater der Gegenwart

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

An/Abmeldung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 12.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 19.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 09.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 16.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 23.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 30.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 07.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 14.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 11.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 18.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
Donnerstag 25.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Was haben die TheatermacherInnen Volker Braun, Romeo Castellucci, Jan Fabre, Elfriede Jelinek, Stephan Kimmig, Martin Kušej, Albert Ostermaier, Ewald Palmetshofer, René Pollesch und Roland Schimmelpfennig gemein? Sie alle rekurrieren in den letzten Jahren erstaunlich konsequent auf die griechische Tragödie – sei es in Form von Revisionen, Stückentwicklungsprozessen oder kombinierenden Befragungen unterschiedlicher (historischer) Tragödienbearbeitungen. Wie ist eine solche inflationäre Bezugnahme auf diese 2.500 Jahre alte Kunstform zu erklären? Was sagt sie über das aktuelle gesellschaftspolitische Klima und über die Situation des Gegenwartstheaters aus? Welche ästhetischen Innovationen gehen damit einher?
Die Übung geht diesen Fragen in Form von gemeinsamen Spielplan- und Inszenierungsanalysen intensiv nach. Fokussiert wird dabei auf die intermedialen Transferprozesse zwischen antikem Prätext, seiner Fortschreibung, Umschreibung oder „Zertrümmerung“ (Heiner Müller) sowie den jeweiligen performativen Realisierungen. Begriffe wie Adaption, Reenactment und Embodiment werden in dem Zusammenhang kritisch hinterfragt. Die Lehrveranstaltung wird anlässlich der Tagung „Spuren des Tragischen im Theater der Gegenwart“ angeboten, die von 8. bis 10. November im Künstlerhaus Wien stattfindet. Den Studierenden wird dadurch ermöglicht, ihre Erkenntnisse mit internationalen ExpertInnen zu diskutieren und weiterführende Ideen für die Erstellung der schriftlichen Hausarbeit zu sammeln.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Anwesenheit und Mitarbeit, Lektüreaufgaben, gemeinsame Inszenierungsanalysen, Gruppenarbeit, schriftliche Hausarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Beurteilung ergibt sich aus den folgenden zu erbringenden Teilleistungen:
Aktive Anwesenheit und Mitarbeit (inklusive Lektüreaufgaben) sowie die Teilnahme an zumindest einem Panel der Tagung "Spuren des Tragischen im Theater der Gegenwart" (8.-10. November 2017, Künstlerhaus 1050 Wien): 30%
Gruppenarbeit: 30%
Schriftliche Hausarbeit: 40%

Prüfungsstoff

Die in den Lehreinheiten präsentierten und diskutierten methodischen Ansätze, theaterwissenschaftlichen Termini sowie Grundkenntnisse der griechisch antiken Tragödie.

Literatur

Primär- und Sekundärliteratur wird laufend in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben. Die Studierenden werden dazu aufgefordert, die für ihre jeweiligen Arbeiten relevanten Texte EIGENSTÄNDIG zu recherchieren.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36