Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170602 SE MA 1.1. "Inszenierungsformen und ästhetische Wahrnehmung" (2025W)

Versammeln

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Dienstag 07.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 14.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 21.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 28.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 04.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 11.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 18.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 25.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 02.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 09.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 16.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Dienstag 13.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Freitag 23.01. 09:45 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Versammeln enthält – blickt man auf die Etymologie des Begriffs – Zusammenkommen oder Zusammenbringen (Montieren), (Sich) Verbinden und Verbunden Werden und es beinhaltet das Sammeln ebenso wie das Extrahieren. Bei Versammlungen handelt sich also stets um intentionale (mehr-als-)menschliche Relationen/Relata von spezifischer Dauer. Versammlungen können freiwillig oder erzwungen sein und selbst verschiedene Formen der agency entfalten, wenngleich sie auch Machtverhältnissen unterliegen, die etwa entscheiden, wer/was Zugang zu ihnen hat. Der Fokus des Seminars liegt auf digitalen, verteilten Versammlungen und ihrer Theoretisierung (u.a. Parry 2023) im Dialog mit politischen Theorien der Versammlung und Theorien der Assemblage. In gemeinsamen Lektüren werden diese mit medialen, künstlerischen, performativen und politischen Praktiken des Versammelns von Körpern, User*innen, Bildern, Sounds, Daten, Dingen zusammen gebracht: dabei rücken Bestimmungen der Öffentlichkeit, des Zusammenhandelns, Fragen der (Handlungs-)Macht und politischer Kämpfe ebenso, wie die Bedeutung von Infrastrukturen, Institutionen und Ordnungssystemen, aber auch Methoden des Versammelns, wie Mapping, Hashtags, Memes und Proteste auf der Straße in den Blick. Aufbauend auf die Lektüren und Sichtungen entwickeln Sie eigene kleine Forschungsprojekte, die am Ende des Semesters im Plenum (Blocktermin) zur Diskussion gestellt werden und in eine schriftliche Arbeit münden.

Literatur:
Kyle Parry: A Theory of Assembly. From Museums to Memes, Minneapolis: University of Minnesota Press 2023

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Mitarbeit (unbenotet)
Sitzungsmoderation im Team (max. 4 Pers.) (30 %)
Learning Report (1 Seite) plus Peer-Feedback (10 %)
Obligatorische Sprechstunde (unbenotet)
Exposé (max. 1 Seite, 10 %)
Kurzpräsentation und Peer-Feedback (unbenotet)
Seminararbeit (10-12 Seiten, ca. 25.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, 50 %, Abgabetermin 15.03.2026)

Alle Einreichungen schriftlicher Teilleistungen erfolgen über Moodle.
Falls eine schriftliche Teilleistung negativ beurteilt wird, und damit die Beurteilung der gesamten Lehrveranstaltung negativ ist, wird Ihnen – auf Wunsch – die Möglichkeit zur Verbesserung eingeräumt. Hierfür erhalten Sie ein Feedback mit Kriterien, die in einer vorher festgelegten Frist umgesetzt werden müssen.

__________________________________________
Hinweis der Studienprogrammleitung: Wir möchten faire Bedingungen für alle Studierenden sicherstellen. Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen. Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann gestattet, wenn dies ausdrücklich eingefordert wird. Alle Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten finden Sie in der Satzung, https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Aktive Mitarbeit sowie Erbringung sämtlicher unbeurteilten Aufgaben und positive Absolvierung aller beurteilten Einzelleistungen.
Bewertungskriterien siehe Moodle.
Unentschuldigtes Fehlen in der ersten Einheit führt zur Abmeldung von der LV, so dass Personen auf der Warteliste nachrücken können.

__________________________________________
Hinweis der Studienprogrammleitung: Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sind in der Regel Präsenzveranstaltungen, in denen die aktive Mitarbeit oder die Zusammenarbeit der Studierenden zur Erreichung der Lehr- und Lernziele erforderlich ist und in denen Teilleistungen erbracht werden müssen. Daher gilt eine generelle Anwesenheitspflicht, mit bis zu 3 Fehleinheiten (6 SWS) im wöchentlichen Format bzw. mit bis zu max. 20% Prozent der Gesamtzeit in Blockformaten. Für Fehlstunden können Lehrende eine Ersatzleistung einfordern; weitere Fehlstunden können, gegen eine Kompensationsleistung, angefragt werden, ihre Bewilligung liegt aber im Ermessen der jeweiligen Lehrperson in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Die Gleichbehandlung der Studierenden ist zu gewährleisten.
In Übereinstimmung mit §10, Abs. 1 des studienrechtlichen Teils der Satzung sind diese Anwesenheitsregelungen auf u:space jedem Kurs hinzugefügt. Sie können jedoch ersetzt werden durch individuelle Regelungen seitens der jeweiligen Lehrperson, in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Diese Regelungen müssen in Ersatz dieser Notiz auf u:space eingetragen werden und gelten verbindlich für den jeweiligen Kurs.

Prüfungsstoff

s. Moodle

Literatur

s. Moodle

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 27.07.2026 09:27