Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170612 SE MA 1.2. "Theatrale und mediale Prozesse" (2025W)

Utopische Körper - choreographische, theatrale und mediale Strategien der Transformation

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

evtl. Vorstellungs- oder Probenbesuche an einem der Freitage abends

  • Freitag 12.12. 11:30 - 13:00 Digital
  • Freitag 09.01. 11:30 - 18:15 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
  • Samstag 10.01. 09:45 - 16:30 Seminarraum 1 2H316 UZA II Rotunde
  • Freitag 23.01. 11:30 - 18:15 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde
  • Samstag 24.01. 09:45 - 16:30 Hörsaal 2H510 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Utopische als Projektionsfläche für das Bedürfnis nach Gegenentwürfen des Realen beschäftigt die Menschheit seit Jahrhunderten. Im Seminar beleuchten wir verschiedene Grundlagentexte zu Modellen des Utopischen und nehmen dabei besonders den Körper in den Blick. Diesem wird unter anderem bei Michel Foucault, Franz Anton Cramer oder Franziska Bork-Peterson unter jeweils verschiedenen Gesichtspunkten utopisches Potenzial zugeschrieben. Die gemeinsame Lektüre dieser Texte bildet die Basis für eine Auseinandersetzung mit Beispielen aus Tanz, Theater und Film um choreographische, theatrale und mediale Strategien der Transformation herauszuarbeiten. Posthumanistische Diskurse werden dabei in Bezug auf Erweiterungsversuche des Körperlichen diskutiert und dabei eine Neubefragung von Agency versucht. Was kann alles Körper sein? Welchen Einfluss haben Körper auf ihr Umfeld? Mit Bezug auf die Diskurse der neuen Materialismen werden dabei auch Bezüge zu Fragen nach der Beziehung zwischen Mensch, Natur und Technik hergestellt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

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Hinweis der Studienprogrammleitung: Wir möchten faire Bedingungen für alle Studierenden sicherstellen. Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen. Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann gestattet, wenn dies ausdrücklich eingefordert wird. Alle Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten finden Sie in der Satzung, https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Fragen zur Theorielektüre: 20%
Kurzreferat: 20%
Hausarbeit zu einem selbst gewählten Thema: 60%
Alle Teilleistungen müssen erfüllt sein, damit eine positive Bewertung erfolgen kann.
Es besteht Anwesenheitspflicht bei maximal 4 SWS entschuldigter Abwesenheit.

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Hinweis der Studienprogrammleitung: Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sind in der Regel Präsenzveranstaltungen, in denen die aktive Mitarbeit oder die Zusammenarbeit der Studierenden zur Erreichung der Lehr- und Lernziele erforderlich ist und in denen Teilleistungen erbracht werden müssen. Daher gilt eine generelle Anwesenheitspflicht, mit bis zu 3 Fehleinheiten (6 SWS) im wöchentlichen Format bzw. mit bis zu max. 20% Prozent der Gesamtzeit in Blockformaten. Für Fehlstunden können Lehrende eine Ersatzleistung einfordern; weitere Fehlstunden können, gegen eine Kompensationsleistung, angefragt werden, ihre Bewilligung liegt aber im Ermessen der jeweiligen Lehrperson in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Die Gleichbehandlung der Studierenden ist zu gewährleisten.
In Übereinstimmung mit §10, Abs. 1 des studienrechtlichen Teils der Satzung sind diese Anwesenheitsregelungen auf u:space jedem Kurs hinzugefügt. Sie können jedoch ersetzt werden durch individuelle Regelungen seitens der jeweiligen Lehrperson, in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Diese Regelungen müssen in Ersatz dieser Notiz auf u:space eingetragen werden und gelten verbindlich für den jeweiligen Kurs.

Prüfungsstoff

Die Prüfung setzt sich aus den zu erbringenden Teilleistungen (siehe oben) zusammen.

Literatur

Bork-Petersen, Franziska: The body as non-place, in: Spaces of Utopia (2/2), 2013, S. 143-154 Cramer, Franz Anton: Wieviel Körper braucht der Tanz? Überlegungen zur Utopiefähigkeit zeitgenössischer Choreographie, in: Hasselmann, Kristiane et al. (Hg.): Utopische Körper. Visionen künftiger Körper in Geschichte, Kunst und Gesellschaft, München, 2004, S. 77-86 Drewes, Miriam: Theater als Ort der Utopie, Bielefeld, 2010, S. 31-34, 78-86 Foucault, Michel: Der utopische Körper (1966), in: Michel Foucault: Die Heterotopien. Der utopische Körper, Berlin, 2014, S. 23-36 Haraway, Donna: A Cyborg Manifesto; in: Bell, David und Kennedy, Barbara M. (Hg.): The Cybercultures Reader, London, 2000, S. 291-324 Koss, Juliet: Einige menschliche Puppen, in: Blume, Torsten und Hiller, Christian (Hg.): Mensch – Raum – Maschine. Bühnenexperimente am Bauhaus, Leipzig, 2014, S. 18-31 Noeth, Sandra (Hg.): Emerging bodies. The Performance of Worldmaking in Dance and Choreography, Critical Dance Studies Vol. 21, Bielefeld, 2011, S. 247-256

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 27.07.2026 09:27