Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

170612 SE MA 1.2. "Theatrale und mediale Prozesse" (2026S)

Theater, Klasse, Geschlecht

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 05.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 19.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 26.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 16.04. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 23.04. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 30.04. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 07.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
    UZA2 Hörsaal 5 (Raum 2Z202) 2.OG
  • Donnerstag 21.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 28.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 11.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 18.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Donnerstag 25.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar untersucht Zusammenhänge von Theater, Klasse und Geschlecht in historischen wie aktuellen Kontexten. Es interessiert sich dafür, wie sich soziale Ungleichheit, Geschlechterrollen und gesellschaftliche Machtverhältnisse im Theater – als künstlerische Praxis, als sozialer Raum – einschreiben und wie Theater diese Strukturen stabilisiert oder infrage stellt. Der Kurs fragt u.a. nach der Zugänglichkeit von und Zugehörigkeiten zu Theater, nach Handlungsmacht, Repräsentation und kultureller Hegemonie.

Innerhalb dieses thematisch breiten Rahmens arbeitet das Seminar exemplarisch anhand von Fallbeispielen, vorwiegend zum (bürgerlichen) Unterhaltungstheater im 19. Jahrhundert. Ein Anliegen ist die kontinuierliche Verknüpfung von historischen und gegenwärtigen Theaterstrukturen und theaterpolitischen Diskursen. Mit Blick auf verschiedene Ungleichheitsdimensionen beschäftigen wir uns mit Produktionsbedingungen, Publikum, Ästhetik und Narrativen, Gender Leadership Gap oder Repräsentation und suchen nach Kontinuitäten und Brüchen.

In der Lehrveranstaltung erwartet Sie u.a. Lektüre und Diskussion von deutsch- und englischsprachiger Forschungsliteratur, Kontextualisierung von (historischem) Quellenmaterial und Theatertexten, intersektionale Analysen, eigenständige Recherchearbeit, mind. ein gemeinsamer Theaterbesuch inkl. Aufführungsanalyse/Diskussion sowie ein Gastvortrag von Prof. Kate Newey (Univ. of Exeter) am 7. Mai. Im Verlauf des Semesters können Sie Ihre Sensibilität für Ein- und Ausschlussmechanismen im Theater erweitern und Ihre Methodenkompetenz u.a. im Bereich historischer Analyse, Text- und Diskursanalyse sowie Quellenkritik vertiefen.

Zusätzlich zu den regulären LV-Einheiten sind zwei weitere Pflichttermine geplant : ein Theaterbesuch und eine damit zusammenhängende Diskussionseinheit in Kooperation mit dem Kurs 170210 „Proletarische Männlichkeiten“. Details folgen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Vorbereitung der Pflichtlektüre (nicht notenrelevant)
- kleinere Recherche- oder Schreibaufgaben in Vorbereitung auf die Sitzung (nicht notenrelevant)
- Exposé (ca. 1 Seite) zur Abschlussarbeit (10%) und Peer-Feedback darauf (nicht notenrelevant)
- Teilnahme an einer Expert:innengruppe (30%) in der Sie gemeinsam auf Basis der Pflichtlektüre Diskussionsfragen und ein kurzes Input (ca. 5–10 Min) vorbereiten und als Expert:innen die Moderation der Diskussion übernehmen
- Seminararbeit (60%; ca. 10–15 Seiten, Abgabe bis Mitte August)

Teilleistungen können sich abhängig von der Gruppengröße bis zum Ende der Abmeldefrist verändern.

Mit Ausnahme des Gastvortrags ist die Kurssprache Deutsch. Schriftliche Teilleistungen können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Die Verwendung KI zur Texterstellung ist nicht zulässig. Pflichtlektüre in deutscher und englischer Sprache.

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Hinweis der Studienprogrammleitung: Wir möchten faire Bedingungen für alle Studierenden sicherstellen. Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen. Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann gestattet, wenn dies ausdrücklich eingefordert wird. Alle Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten finden Sie in der Satzung, https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Das Interesse an der Lektüre von Texten und historischer Primärliteratur/Quellen wird vorausgesetzt (Theatertexte, Rezensionen, Memoiren oder Briefe; teils in Frakturschrift). Regelmäßige Anwesenheit wird vorausgesetzt (max. 3 Fehleinheiten) – der Gastvortrag am 7.5., Theaterbesuch und Diskussionsveranstaltung zählen zu den regulären Sitzungen und sind von der Abwesenheitsregelung nicht ausgenommen. Für den positiven Abschluss der LV müssen alle oben genannten Teilleistungen fristgerecht erbracht und zumindest mit einem Genügend benotet werden.
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Hinweis der Studienprogrammleitung: Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sind in der Regel Präsenzveranstaltungen, in denen die aktive Mitarbeit oder die Zusammenarbeit der Studierenden zur Erreichung der Lehr- und Lernziele erforderlich ist und in denen Teilleistungen erbracht werden müssen. Daher gilt eine generelle Anwesenheitspflicht, mit bis zu 3 Fehleinheiten (6 SWS) im wöchentlichen Format bzw. mit bis zu max. 20% Prozent der Gesamtzeit in Blockformaten. Für Fehlstunden können Lehrende eine Ersatzleistung einfordern; weitere Fehlstunden können, gegen eine Kompensationsleistung, angefragt werden, ihre Bewilligung liegt aber im Ermessen der jeweiligen Lehrperson in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Die Gleichbehandlung der Studierenden ist zu gewährleisten.
In Übereinstimmung mit §10, Abs. 1 des studienrechtlichen Teils der Satzung sind diese Anwesenheitsregelungen auf u:space jedem Kurs hinzugefügt. Sie können jedoch ersetzt werden durch individuelle Regelungen seitens der jeweiligen Lehrperson, in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Diese Regelungen müssen in Ersatz dieser Notiz auf u:space eingetragen werden und gelten verbindlich für den jeweiligen Kurs.

Prüfungsstoff

Es gibt keine Prüfung. Für die Erbringung der Teilleistungen sind sämtliche Kursinhalte (Lektüre, Beispiele, Diskussionen) relevant.

Literatur

Wird zu Beginn des Semesters auf Moodle bereitgestellt. Texte auf Deutsch und Englisch.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 25.03.2026 09:26