Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle. ACHTUNG: Lehrveranstaltungen, bei denen zumindest eine Einheit vor Ort stattfindet, werden in u:find momentan mit "vor Ort" gekennzeichnet.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

170740 UE Intersektionalität, Interdependenz, Interferenz (2019S)

Theorien und Methoden zur Einführung

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Anmeldung: Die selbstständige Anmeldung über u:space innerhalb der Anmeldephase zu Semesterbeginn ist für die Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung verpflichtend. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Die Anmeldezeiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter https://spl-tfm.univie.ac.at/studium/

Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit: Studierende, die der ersten Einheit unentschuldigt fern bleiben, verlieren ihren Platz in der Lehrveranstaltung. Studierende von der Warteliste können nachrücken.

Plagiate: Prüfungsleistungen und Prüfungszugänge, die durch das Verwenden unerlaubter Hilfsmittel oder durch absichtsvolles Plagiieren erlangt werden, werden laut Satzung der Universität Wien (§13, §74) nicht beurteilt, sondern im Sammelzeugnis untilgbar mit (X) bewertet. Dies ist auch nach bereits erfolgter Benotung rückwirkend möglich, wenn sich der Tatbestand des Plagiats erst im Nachhinein erweisen sollte. Als Plagiat gilt die absichtsvolle und undeklarierte Übernahme von fremdem geistigen Eigentum ohne Angabe der Quelle; der Begriff des Plagiats umfasst dabei wörtliche Zitate ebenso wie übersetzte Übernahmen und Paraphrasen.

Weitere Infos zum Studium finden Sie unter https://spl-tfm.univie.ac.at/

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 19.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 26.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 02.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 09.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 30.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 07.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 14.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 21.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 28.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 04.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 18.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde
Dienstag 25.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 2H467 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Lehrveranstaltung führt aus medienwissenschaftlicher Perspektive in grundlegende Begriffe und Konzepte der Analyse von miteinander verschränkten sozialen Ungleichheiten ein. Neben den paradigmatischen Modellen der Intersektionalität und Interdependenz werden auch Vorläuferinnen der akademischen Begriffs- und Theoriebildung sowie aktuelle Ansätze des neuen Materialismus behandelt. Indem die jeweiligen Konzepte durch einige ihrer konstitutiven Schnittstellen mit Queer Theory, Postcolonial Studies und feministischer Wissenschaftsforschung kritisch diskutiert werden, ergeben sich u.a. Fragen nach der Notwendigkeit, Gewalt und (In-)Stabilität von (Analyse-)Kategorien, Fragen nach analytischen Objektivitätsansprüchen im komplexen Spannungsfeld von Universalismus und Partikularismus sowie Fragen nach der grundlegenden Ambivalenz von Sichtbarkeit.

Ziel der Übung ist es, die Ansätze Intersektionalität, Interdependenz und Interferenz kennen zu lernen, auf ihre Tragfähigkeit für medienwissenschaftliche Auseinandersetzungen mit medialen (Re- bzw. Ko-)Produktionen hegemonialer Machtverhältnisse zu untersuchen und medienanalytisch anzuwenden.

Die Lehrveranstaltungsinhalte werden anhand verschiedener Gruppenarbeiten möglichst interaktiv erarbeitet und durch die intensive Textlektüre im Einzelstudium vertieft. Diskussionen im Plenum bieten Raum für Klärungen und weiterführende Auseinandersetzungen. Die gemeinsame Arbeit in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen wird durch die Durchführung eigener Analysen an selbstgewählten Beispielen ergänzt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Note setzt sich aus drei Teilleistungen zusammen:
- Mündliche Präsentation (30%)
- vier Lesekarten (30%)
- Abschlussarbeit zu einer selbst gewählten Fragestellung (40%)

Der späteste Abgabetermin der Abschlussarbeit ist der 31.08.2019.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die drei Teilleistungen Präsentation, Lesekarten und Abschlussarbeit müssen erbracht werden, um die Lehrveranstaltung positiv abschließen zu können.
Regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme sowie die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit deutsch- und englischsprachigen Texten wird vorausgesetzt.

Prüfungsstoff

prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Literatur

Gelesen werden voraussichtlich Texte von Kimberlé Crenshaw, Elahe Haschemi Yekani, Katharina Walgenbach, Donna Haraway, bell hooks, Combahee River Collective, Karen Barad, Rey Chow (u.a.).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:36