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170820 UE Methodenreflexion (2017S)

Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 07.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 14.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 21.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 28.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 04.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 25.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 02.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 09.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 16.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 23.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 30.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 13.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 20.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
Dienstag 27.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Vorbemerkung: Diese Lehrveranstaltung richtet sich an alle MA-Studierenden und kann sehr sinnvoll und gerade auch dann besucht werden, wenn die eigene Masterarbeit noch in weiter Ferne ist.

In einem forschungsorientierten Masterstudium gehören das Lesen von Fachliteratur und das Verfassen eigener Texte zum Alltag. Lesen und Schreiben werden zwar zu Beginn eines Studiums – etwa in einer Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten – thematisiert, allerdings in einem eher instrumentellen Sinne: Man 'muss' wissenschaftliche Texte lesen, und man 'muss' schreiben können – ohne das scheint ein Studium kaum erfolgversprechend.

Was aber bedeuten Lesen und Schreiben wirklich? In dieser Übung werden wir unsere alltägliche Praxis reflektieren: Was tun wir, wenn wir lesen und schreiben? Welchen Status haben diese Kulturtechniken für die Wissens- und Erkenntnisproduktion? Und muss man alles lesen, um darüber sprechen zu können?

Die Übung verfolgt ein doppeltes Ziel: Primär werden wir die akademische Lese- und Schreibpraxis analysieren und über Funktionen und Modelle von Lesen und Schreiben nachdenken. In einem zweiten Schritt – und davon ausgehend –, werden wir gemeinsam untersuchen, was wissenschaftliches Lesen auszeichnet und wie das eigene Schreiben gelingen kann. Dafür werden wir zahlreiche konkrete Strategien und Techniken kennenlernen, ausprobieren und in ihrer Produktivität für das eigentliche wissenschaftliche Denken ergründen.

Als Teilnehmer_in dieser Lehrveranstaltung reflektieren Sie das eigene wissenschaftliche Lesen und Schreiben und verfügen am Ende des Kurses über Werkzeuge und Fähigkeiten, um größere wissenschaftliche Projekte – zum Beispiel eine Masterarbeit – strukturiert, effizient und erfolgreich umzusetzen. Und natürlich haben Sie das Geheimnis erfahren, wie man über die ganzen Bücher spricht, die man nicht gelesen hat.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Im Laufe des Semesters verfassen Sie mehrere schriftliche, kleinere Hausübungen und ein längeres Lesetagebuch. Die Hausübungen sind jeweils bis zum Sonntag der Vorwoche per Moodle einzureichen. Keine Referate, keine Abschlussarbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zur Lehrveranstaltung gehört die verpflichtende Teilnahme an einem individuellen Feedbackgespräch, ohne die eine positive Absolvierung nicht möglich ist und das in den letzten beiden Wochen des Semesters stattfindet. Die Endnote der Lehrveranstaltung ergibt sich aus dem Durchschnitt der Summer der Einzelleistungen, die Gewichtung beträgt 40% Hausübungen, 60% Lesetagebuch). Drei nicht oder nicht rechtzeitig eingereichte Einzelleistungen oder mehr führen leider zu einer negativen Gesamtbeurteilung.

Prüfungsstoff

Literatur

Die gesamte Forschungsliteratur der Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 19.02.2018 11:34