Universität Wien

180003 VU Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten in der Philosophie (2026S)

7.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zusammenfassung

1 Mitterer , Moodle
Do 21.05. 16:45-18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
2 Pearce , Moodle
Mo 18.05. 13:15-14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
4 Tragbar , Moodle
Mi 20.05. 13:15-14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
An/Abmeldeinformationen sind bei der jeweiligen Gruppe verfügbar.

Gruppen

Gruppe 1

Hinweis der SPL Philosophie:

Das Abgeben von ganz oder teilweise von einem KI-tool (z.B. ChatGPT) verfassten Texten als Leistungsnachweis (z.B. Seminararbeit) ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich als mögliche Arbeitsweise genehmigt wurde. Auch hierbei müssen direkt oder indirekt zitierte Textstellen wie immer klar mit Quellenangabe ausgewiesen werden.

Die Lehrveranstaltungsleitung kann zur Überprüfung der Autorenschaft einer abgegebenen schriftlichen Arbeit ein notenrelevantes Gespräch (Plausibilitätsprüfung) vorsehen, das erfolgreich zu absolvieren ist.

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 19.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Donnerstag 26.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Donnerstag 16.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Donnerstag 23.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Donnerstag 30.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Donnerstag 07.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Donnerstag 28.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Donnerstag 18.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 22.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Donnerstag 25.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Studierende dieser Lehrveranstaltung
- beherrschen wichtige Arbeitstechniken des wissenschaftlichen Arbeitens in der Philosophie
- können philosophische Konzepte auf angewandte Problemstellungen anwenden
- sind in der Lage eigenständig eine wissenschaftliche Arbeit abzufertigen, in der sie ein selbstentwickeltes Problem durch Fachliteratur lösen
- können effektiv nach Fachliteratur suchen
- können eindeutig und einheitlich fachwissenschaftliche Literatur zitieren
- können ihre Erkenntnisse präsentieren und auf inhaltliche Kritik adäquat reagieren

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Siehe nächster Abschnitt

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit und Mitarbeit: 17,5
Prüfung: 40
Abschlussarbeit: 70
Essay 1: 15
Essay 2: 16,5
Kurzpräsentation ~3 Minuten: 16
Es wird die Möglichkeit auf Bonuspunkte geben.

Prüfungsstoff

Alle fachlichen Inhalte des Semesters (nicht die Inhalte bezüglich wissenschaftlichem Arbeiten)

Literatur

(vorläufige Auswahl)
Berker, Selim: The Normative Insignificance of Neuroscience. In: Philosophy & Public Affairs 37(4) 2009
Bourget, David/Chalmers, David: What do philosophers believe? Philosophical studies 170 2014
Bourget, David/Chalmers, David: Philosophers on Philosophy: The 2020 PhilPapers Survey. Philosophers' Imprint 23(11) 202
Chang, Ruth: The Possibility of Parity. Ethics, 112(4) 2002
Gaukroger, Stephen: Objektivität. Ein Problem und seine Karriere. Stuttgart: Reclam 2017
Hirose, Iwao/Olson, Jonas: The Oxford Handbook of Value Theory. Oxford: Oxford University Press 2015
Mulligan, Kevin: Von angemessenen Emotionen zu Werten. In: Döring, Sabine: Philosophie der Gefühle. Frankfurt: Suhrkamp 2009
Priest, Graham: An Introduction to Non-classical Logic. Second Edition. Cambridge ua.: Cambridge University Press 2008
Ross, William David: The Right and the Good. New York: Oxford University Press 2002
Rovelli, Carlo: The Disapperaence of Space and Time, in: Dieks, Dennis: The Ontology of Spacetime. Eselvier: Oxford 2006
Rutte, Heiner: Wissenschaft als individuelle Erkenntnis – das Ideal der Objektivität. In: Freisitzer, Kurt: Tradition und Herausforderung. 400 Jahre Universität Graz. Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt 1958
Wiltsche, Harald: Einführung in die Wissenschaftstheorie. Bristol, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht. 2013
Die genaue Auswahl der Texte aus diesem Angebot orientiert sich an den Interessen der Studierenden. Durch diese können weitere Texte hinzukommen, was auch das Ausscheiden mancher gelisteter zur Folge haben kann. Es wird sehr darauf geachtet, die Inhalte anfängergerecht aufzubereiten und langsam fortzuschreiten. Der Fokus liegt vor allem auf dem Umgang mit (modernen) philosophischen Texten.

Gruppe 2

Hinweis der SPL Philosophie:

Das Abgeben von ganz oder teilweise von einem KI-tool (z.B. ChatGPT) verfassten Texten als Leistungsnachweis (z.B. Seminararbeit) ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich als mögliche Arbeitsweise genehmigt wurde. Auch hierbei müssen direkt oder indirekt zitierte Textstellen wie immer klar mit Quellenangabe ausgewiesen werden.

Die Lehrveranstaltungsleitung kann zur Überprüfung der Autorenschaft einer abgegebenen schriftlichen Arbeit ein notenrelevantes Gespräch (Plausibilitätsprüfung) vorsehen, das erfolgreich zu absolvieren ist.

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 09.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 16.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 23.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 13.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 20.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 27.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 04.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 11.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 01.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 08.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 15.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 22.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Montag 29.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

This course will guide you through the basics of all aspects of academic work.
In a "hands-on" fashion, we will learn how to:
(1) Read and interpret philosophical texts, both from theoretical & practical philosophy.
(2) Produce effective reading notes & text summaries
(3) Approach difficult papers
(4) Integrate the historical context of a philosophical work into our analysis
(5) Identify essay topics & perform basic literature searches
(6) Structure & produce clear academic writing (incl. Citation structure)
(7) Use emergent technology to support our academic work

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

The course is assessed via a short essay (2K words) on a philosophical topic of your choice (subject to approval where necessary).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Any "good faith" attempt at a final essay will receive a grade of at least a 3.
2s and 1s will be awarded for work that exceeds expectations.

A "good faith" essay should make a reasonable attempt to pick a recognisably philosophical question of appropriate scope and attempt to answer it clearly, with reference to relevant literature. An attempt at clear written prose & structure should be made.

Prüfungsstoff

Academic work & writing skills developed through the course.

Literatur

Cherry, Myisha (2018). Love, Anger, and Racial Injustice. In Adrienne M. Martin, The Routledge Handbook of Love in Philosophy. New York: Routledge Handbooks in Philoso.
Lewis, David K. & Lewis, Stephanie R. (1970). Holes. Australasian Journal of Philosophy 48 (2):206 – 212.
Nagel, Thomas (1970). Death. Noûs 4 (1):73-80.
Leng, Mary (2020). An ‘i’ for an i, a Truth for a Truth†. Philosophia Mathematica 28 (3):347-359.
Noichl, Maximilian (2019). Modeling the structure of recent philosophy. Synthese 198 (6):5089-5100.

Gruppe 3

Hinweis der SPL Philosophie:

Das Abgeben von ganz oder teilweise von einem KI-tool (z.B. ChatGPT) verfassten Texten als Leistungsnachweis (z.B. Seminararbeit) ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich als mögliche Arbeitsweise genehmigt wurde. Auch hierbei müssen direkt oder indirekt zitierte Textstellen wie immer klar mit Quellenangabe ausgewiesen werden.

Die Lehrveranstaltungsleitung kann zur Überprüfung der Autorenschaft einer abgegebenen schriftlichen Arbeit ein notenrelevantes Gespräch (Plausibilitätsprüfung) vorsehen, das erfolgreich zu absolvieren ist.

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 09.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 16.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 23.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 13.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 20.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 27.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 04.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 11.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 01.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 08.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 15.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 22.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
  • Montag 29.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Lehrveranstaltung vermittelt den Studierenden die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens in der Philosophie. Sie erlangen so ein Verständnis der wissenschaftlichen philosophischen Praxis, werden zum selbständigen und kritischen Arbeiten im Rahmen ihres Studiums angeregt und befähigt. Die Studierenden bekommen ein klares Bild der Anforderungen, die im Studium an sie gestellt werden.
Die Lehrveranstaltung umfasst vier Schwerpunkte; je einen wichtigen Teil der akademischen philosophischen Arbeit behandelnd:
(i) Lesen von Texten und Nachvollziehen von Argumenten. Studierende erlernen diverse Lesestrategien, Grundlagen philosophischer Textarbeit und den kritischen Umgang mit argumentativen Texten. Dies impliziert auch das Evaluieren von Argumenten und die Formulierung von Kritik in argumentativer Form.
(ii) Korrekter Umgang mit Literatur und Recherche. Studierende erlernen Themeneingrenzung, Formulierung von Forschungsfragen; darauf aufbauend unterschiedliche Recherchestrategien, den Umgang mit den Angeboten der Bibliothek, die Auswahl, Bewertung und Kontextualisierung von Literatur und das Erstellen von Literaturverzeichnissen nach unterschiedlichen Standardstilen.
(iii) Schreiben philosophischer Texte. Studierende erlernen Kriterien unterschiedlicher wissenschaftlicher Textgattungen (Seminararbeit, Bachelorarbeit, Exposé, Abstract), Strukturierung von wissenschaftlichen Arbeiten, Entwicklung von eigenen Argumenten in schriftlicher Form, Ansprüche an wissenschaftliches philosophisches Schreiben, korrekte und sinnvolle Verwendung von Zitaten, Vermeidung von Plagiaten und Grundlagen guter akademischer Praxis, unterschiedliche Schreibmethoden, Methoden zur Überwindung von Schreibblockaden, Endredaktion von akademischen Arbeiten, Korrekturlesen und den richtigen Umgang mit Kommentaren und Kritik.
(iv) Mündliche Formen des Philosophierens. Studierenden erlernen, wie sie produktive Wortmeldungen in Lehrveranstaltungen vorbringen, von der schriftlichen Form abweichende Ansprüche an das mündliche Philosophieren, Aufbau von Vorträgen und Präsentation von Vorträgen und Referaten, sowie philosophische Diskussion
In den Sitzungen wird der Inhalt der VU durch unterschiedliche Unterrichtsmethoden vermittelt; Vortrag der Lehrenden, Einzel- und Gruppenarbeitsaufträge, Präsentationen der Studierenden, Diskussionen in unterschiedlichen Formaten: im Dialog, in kleineren Gruppen, im Plenum. Die Sitzungen werden den Studierenden Möglichkeiten bieten, Feedback zu den schriftlichen Aufgaben zu erhalten. Besprechung und Diskussion der gelesenen Texte dienen dazu, die Kernkonzepte der Lektüre zu verdeutlichen und zu festigen. Die Sitzungen verstehen sich als offener Raum, der es den Studierenden erlaubt, ihre Fragen zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Philosophie und zu den gelesenen philosophischen Texten frei zu äußern und zu diskutieren. Durch gemeinsame Reflexion soll eine Bewusstsein für AutorInnenschaft und Sichtbarkeit in philosophischen Räumen geschaffen werden, das unterrepräsentierte Gruppen bestärkt.
Ziel der VU ist es, die Studierenden dazu zu befähigen die grundlegenden Techniken der philosophisch-wissenschaftlichen Praxis zu beherrschen. Im Laufe des Seminars werden entsprechende Fertigkeiten trainiert:
- Lesen, Erfassen und kritisches Reflektieren eines Querschnitts philosophischer Fachliteratur (u.a. klassische Texte der Metaphysik, Erkenntnistheorie, aktuellere feministische und politische Beiträge zur Sprachphilosophie und Ästhetik)
- korrektes Zitieren
- Recherchearbeit zu Fragestellungen der Philosophie
- schlüssiges Argumentieren und gezieltes Diskutieren
- Verfassen eines kurzen philosophischen Textes nach den Standards des akademischen Schreibens

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel


Arbeitsaufwand
Kalkulierter Arbeitsaufwand 7 ECTS = ca. 175 (7x25) Arbeitsstunden
Anwesenheit während der Sitzungen 12 x 1,5 Arbeitsstunden = 18 Arbeitsstunden
schriftliche Aufgaben und Lektüre 10 x 6 Arbeitsstunden = 60 Arbeitsstunden
Kurze Seminararbeit ca. 3000 Wörter 12-13 Arbeitstage à 8 Arbeitsstunden = 97 Arbeitsstunden
Leistungskontrolle
schriftliche Aufgaben (42%): 42 Punkte
Aktive Mitarbeit während der Sitzungen und Präsentationsleistungen (14%): 14 Punkte
Kurze Seminararbeit (44%): 44 Punkte
Gesamt: (100%) 100 Punkte

Für die Kurze Seminararbeit ist eine Verbesserungsmöglichkeit im Sinne der Regelung zu zentralen schriftlichen Teilleistungen vorgesehen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente LV. Anwesenheit in den Sitzungen ist verpflichtend. Studierende dürfen maximal zwei Sitzungen fernbleiben. Um die Lehrveranstaltung positiv zu absolvieren, müssen Studierende mindestens 50 der 100 Punkte erreichen.
Beurteilungsmaßstab
1 (Sehr Gut): 87–100 Punkte
2 (Gut): 75–86 Punkte
3 (Befriedigend): 63–74 Punkte
4 (Genügend): 50–62 Punkte
5 (Nicht Genügend): 0–49 Punkte
Benotungskriterien
Die Studierenden können bis zu 42 Punkte für die Bearbeitung der schriftlichen Aufgaben erhalten.
Die Studierenden können bis zu 14 Punkte für aktive Mitarbeit an den Sitzungen der VU, Beiträge in einem Moodle Forum, oder für Präsentationsleistungen in der VU erhalten.
Die Studierenden können bis zu 44 Punkte für ihre Seminararbeit erhalten. Diese wird nach den folgenden Kriterien bewertet:
a) klar abgegrenzte Forschungsfrage
b) Verwendung sinnvoller Quellen zur Bearbeitung der Frage; sorgsame Recherchearbeit; vollständiges und korrekt formatiertes Literaturverzeichnis
c) korrekter Umgang mit fremden Texten und korrekte Zitierweise; argumentativer Stil
d) sinnvoller Aufbau; klare Gliederung
e) Verständnis der behandelten philosophischen Probleme; schlüssige Argumentation

Prüfungsstoff

Inhalte der Sitzungen der LV, Inhalte der Literatur zum Wissenschaftlichen Arbeiten, Inhalte der philosophischen Texte

Literatur

wissenschaftliches Arbeiten:
Flatscher, Matthias, Gerald Posselt und Anja Weiberg 2021, Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium (Stuttgart: UTB)
Wolfsberger, Judith 2021, Frei geschrieben: Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Wien/Köln/Weimar: Böhlau Verlag)
philosophische Texte:
Austin, John 1975 (1962), How to Do Things with Words, 2nd edn., M. Sbisà and J.O. Urmson (eds.) (Oxford: Oxford University Press)
Benatar, David 1997, ‘Why It Is Better Never to Come into Existence’ in American Philosophical Quarterly, 34(3), 345–355.
Carnap, Rudolf 1931, ‘Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache’ in Erkenntnis 2, 219– 241.
Cixous, Hélène 1976, ‘The laugh of the Medusa’ (K. Cohen & P. Cohen, Trans.) in Signs 1(4), 875–893.
Deleuze, Gilles 1992, Differenz und Wiederholung (München: Wilhelm Fink), 99–130.
Goodman, Nelson 1983, Fact, Fiction and Forecast (Cambridge/London: Harvard University Press), 59–83.
Grice, H. Paul 1975, ‘Logic and Conversation’ in P. Cole and J. Morgan (eds.), Syntax and Semantics 3 (New York: Academic Press), 41–58.
Hume, David 1748, Philosophical Essays Concerning Human Understanding (London: A Millar)
John, Eileen 2018, ‘Literature and Philosophical Progress’ in Metodo 6(1), 17–40.
McDonald, Lucy 2022, ‘Flirting’ in Earp, B.D., Chambers, C., & Watson, L. (eds.) The Routledge Handbook of Philosophy of Sex and Sexuality (New York: Routledge), 207–217.
Nietzsche, Friedrich 1873, ‘Ueber Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne’, in Digitale Kritische Gesamtausgabe (eKGWB) http://www.nietzschesource.org/#eKGWB/WL-1
Quine, Willard Van Orman 1951, ‘Two Dogmas of Empiricism’ in The Philosophical Review 60(1), 20–43.
Schopenhauer, Arthur 1985 Eristische Dialektik. In Der handschriftliche Nachlaß (Vol. 3, pp. 866–695). dtv.
Spivak, Gayatri Chakravorty 1988, ‘Can the Subaltern Speak?’ in Cary Nelson and Lawrence Grossberg (eds.) Marxism and the Interpretation of Culture (Basingstoke: Macmillan), 271–313.
Walker, Zoe 2024, ‘Just Kidding? Two Roles for the Concept of Joking in Political Speech’ in The Philosophical Quarterly 74 (4), 2024, 1338-1357, https://doi.org/10.1093/pq/pqad121.

Gruppe 4

Hinweis der SPL Philosophie:

Das Abgeben von ganz oder teilweise von einem KI-tool (z.B. ChatGPT) verfassten Texten als Leistungsnachweis (z.B. Seminararbeit) ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich als mögliche Arbeitsweise genehmigt wurde. Auch hierbei müssen direkt oder indirekt zitierte Textstellen wie immer klar mit Quellenangabe ausgewiesen werden.

Die Lehrveranstaltungsleitung kann zur Überprüfung der Autorenschaft einer abgegebenen schriftlichen Arbeit ein notenrelevantes Gespräch (Plausibilitätsprüfung) vorsehen, das erfolgreich zu absolvieren ist.

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 11.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 18.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 25.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 15.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 22.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 29.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 06.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 13.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 27.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 03.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 10.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 17.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
  • Mittwoch 24.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel des Kurses ist es, die Studierenden systematisch an das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit heranzuführen und mit den wesentlichen Schritten des akademischen Schreibens und Arbeitens vertraut zu machen. Der Kurs ist aufbauend gestaltet: Mit jeder Aufgabe vertiefen die Studierenden ihre Schreibkompetenz, erarbeiten sukzessive Inhalte für ihre Seminararbeit und werden so über das gesamte Semester hinweg durch den Schreibprozess bis zum fertigen Ergebnis begleitet.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Alle Teilleistungen können in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Es müssen nicht alle Teilleistungen abgegeben werden, um den Kurs zu bestehen. Die Teilleistungen, die abgegeben werden, müssen aber pünktlich (!) über moodle abgegeben werden. KI darf nach den im Kurs besprochenen Regeln verwendet werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Aufgaben
1. Lektürereflexion: 20 Punkte
2. Literaturverzeichnis: 10 Punkte
3. 250 Wörter Abstract: 20 Punkte
4. Impulsreferat: 10 Punkte
5. Seminararbeit: 40 Punkte
Insgesamt: 100 Punkte

Notenschlüssel
1: 87-100 Punkte (Sehr gut)
2: 75-86 Punkte (Gut)
3: 63-74 Punkte (Befriedigend)
4: 50-62 Punkte (Genügend)
5: 0-49 Punkte (Nicht genügend)

Prüfungsstoff

1. Lektürereflexion: Die Studierenden verfassen eine Lektürereflexion, die eine kurze Zusammenfassung eines im Kurs behandelten Textes sowie eigene Überlegungen in Form von Fragestellungen oder Kommentaren enthält. Der Umfang beträgt ca. 250 Wörter.

2. Literaturverzeichnis: Die Studierenden erstellen ein Literaturverzeichnis nach einem der beiden im Kurs besprochenen Zitiersysteme. Das Verzeichnis muss mindestens fünf Quellen enthalten, darunter eine Monografie, ein Artikel und eine Onlinequelle.

3. 250 Wörter Abstract: Die Studierenden verfassen ein Abstract zu ihrem Forschungsprojekt. Der Text soll einen Umfang von ca. 250 Wörtern (±10 %) nicht überschreiten.

4. Impulsreferat: In einem 5-minütigen Kurzvortrag präsentieren die Studierenden dem Plenum ihr geplantes Thema für die Seminararbeit. Dabei sollen Titel, Forschungsfrage, zentrales Argument sowie erste eigenständige Überlegungen vorgestellt werden – ausgehend vom gewählten Originaltext. An den Vortrag schließt sich eine kurze, kritische Diskussion (Q&A) in der Seminargruppe an. Diese soll nicht nur inhaltliche Rückfragen umfassen, sondern auch Hinweise, Tipps und Erfahrungen zur Ausarbeitung eines wissenschaftlichen philosophischen Projekts einbeziehen.

5. Kurze Seminararbeit: Die Studierenden verfassen in Einzelarbeit eine philosophische Seminararbeit auf Grundlage eines der im Kurs behandelten Texte. Dabei sollen sie nachweisen, dass sie das im Kurs erlernte Wissen anwenden können. Die Arbeit muss unter anderem klar strukturiert sein, eine präzise Forschungsfrage sowie eine nachvollziehbare Argumentation enthalten und eigenständige Überlegungen einbeziehen. Zudem sind die im Kurs besprochenen formalen Vorgaben einzuhalten, einschließlich korrekter Zitierweise und eines vollständigen Literaturverzeichnisses.
Details: 1 Seite Inhaltsverzeichnis, 3.000 Wörter Fließtext +-10%, + 1 Seite Literaturverzeichnis, Format: Times New Roman 12, Zeilenabstand 1,5, Titel fettgedruckt.

Literatur

Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten
• Flatscher, Matthias; Posselt, Gerald; Weiberg, Anja (2011), Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium. Wien: Facultas.
• Birkenstein, Cathy und Gerald Graff (2018): They Say / I Say. The Moves that Matter in Academic Writing. 4. Aufl., New York, NY: WW Norton.
• Wolfsberger, Judith (2021), Frei geschrieben: Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. 5., bearbeitete Auflage. Wien/Köln/Weimar: Böhlau Verlag

Primärliteratur
• Peter Singer, All Animals Are Equal
• Cora Diamond, Eating Meat or Eating People
• Immanuel Kant, Zum ewigen Frieden
• Bertrand Russel, Die Zukunft des Pazifismus
• Peter Singer, One Atmosphere
• Stephen Gardiner, A Perfect Moral Storm
• Michael Walzer, Membership
• Joseph H. Carens, The Case for Open Borders

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 23.03.2026 06:26