Universität Wien FIND
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

180004 VU M-02 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten in der Philosophie (2022W)

7.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zusammenfassung

1 Löffelmann , Moodle
2 Liedauer , Moodle
3 Sharma , Moodle
4 Hubatschke , Moodle

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
An/Abmeldeinformationen sind bei der jeweiligen Gruppe verfügbar.

Gruppen

Gruppe 1

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die LV findet alle 2 Wochen vor Ort im NIG statt. Vor den Einheiten ist jeweils die Pflichtlektüre zu lesen, damit wir an den Terminen gut zusammen arbeiten können.

Mittwoch 12.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 12.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 09.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 09.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 23.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 23.11. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 14.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 14.12. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Donnerstag 15.12. 16:45 - 20:00 Hörsaal 2i NIG 2.Stock C0228
Mittwoch 18.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 18.01. 18:30 - 20:00 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 25.01. 16:45 - 20:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel dieser LV ist, dass Studierende grundlegende Verfahren philosophischer Textarbeit erlernen. Sie sind dazu befähigt, philosophische Texte nachzuvollziehen, zu verstehen und zu analysieren. Zudem sind sie in der Lage, selbst wissenschaftliche Texte zu verfassen, schlüssig zu argumentieren, richtig zu zitieren und ein vollständiges Literaturverzeichnis anzulegen.

Um die Fertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens zu erlernen, werden wir uns mit Texten aus dem Bereich der Feministischen Philosophie, mit einem besonderen Schwerpunkt auf feministischer Epistemologie, auseinandersetzen. Ein weiteres Ziel ist demnach, dass Studierende einen grundlegenden Einblick in Diskussionen aus diesem Bereich erhalten.

Studierende entwickeln in dieser LV einen aktiven Zugang zu philosophischen Fragestellungen. Sie sind in der Lage, die Bedeutung dieser Fragestellungen auch in Hinblick auf ihr eigenes Leben oder Fragestellungen, die ihnen im Alltag begegnen, zu reflektieren.

Studierenden erlernen zudem die kritische Reflexion von philosophischen Fragestellungen. Sie sind in der Lage, Argumentationslinien nachzuvollziehen und auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Dazu gehört auch Quellenkritik und eine Kontextualisierung des vorgefundenen Materials. Studierende werden zudem mit den wichtigsten Tools und Strategien der Literaturrecherche vertraut. Sie sind in der Lage, zu einem philosophischen Themenbereich ihrer Wahl selbst relevante Literatur zu finden und zu einander in Kontext zu setzen. Weiters finden Studierende im Laufe des Semesters ein eigenes Interessensgebiet, mit dem sie sich näher befassen. Dieses befähigt sie, in den folgenden Modulen die für sie relevanten Lehrveranstaltungen und Inhalte auszuwählen.

Die Lehrveranstaltung nutzt verschiedene Methoden, um diese Inhalte zu vermitteln: neben einem Vorlesungsteil, der in die Grundlagen des Wissenschaftlichen Arbeitens einführt, steht in jeder Einheit die eingehende Diskussion der Literatur in Kleingruppen und im Plenum auf dem Programm. Zudem gibt es fünf kleine, in eigenständiger Arbeit zu erledigende Aufgaben, eine Gruppenpräsentation, eine Peer-Feedback-Runde, und eine Abschlussarbeit, in der die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens in der Philosophie vertieft werden.

ACHTUNG: Die Unterrichtssprache dieser LV ist Deutsch, die Pflichtlektüre ist allerdings überwiegend auf Englisch. Sollte dies ein Problem für einzelne Studierende darstellen, werden einzelne alternative Texte zur Verfügung gestellt, die auf Deutsch verfasst sind. Zu beachten ist jedoch, dass die Deutschen Diskurse die Debatten, um die es gehen wird, oft nur unzureichend behandeln.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Fünf kleine Aufgaben (20%): 5*4 = 20 Punkte
Gruppenpräsentation (15%): 15 Punkte
Peer Feedback (10%): 2*5 = 10 Punkte
Abschlussessay (55%): 55 Punkte
Insgesamt: 100 Punkte

Alle dieser Aufgaben sind auf Moodle im dafür vorgesehenen Abgabeordner innerhalb der Deadline hochzuladen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Dies ist eine prüfungsimmanente LV. Anwesenheit ist somit verpflichtend. Studierende müssen in 80% der Einheiten anwesend sein, um den Kurs positiv abschließen zu können. Regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme am Diskussionsgeschehen sind Teil der Kursleistung. Zudem muss für einen positiven Abschluss des Kurses jede „Kleine Aufgabe“ abgegeben werden.

Die Endnote ergibt sich aus den in „Art der Leistungskontrolle" angeführten Teilleistungen.

Note 1: 87-100 Punkte
Note 2: 75-86 Punkte
Note 3: 63-74 Punkte
Note 4: 50-62 Punkte
Note 5: 0-49 Punkte

Mit der Anmeldung zu dieser Lehrveranstaltung stimmen Sie zu, dass die automatisierte Plagiatsprüfungs-Software Turnitin alle von Ihnen im Moodle eingereichten schriftlichen Teilleistungen prüft.

Prüfungsstoff

Studierende sollen zeigen, dass Sie die Standards des akademischen Schreibens verstehen und diese auch anwenden können. Die philosophischen Texte, die wir lesen und diskutieren, sind nicht das Prüfungsthema; das Verständnis dieser Texte wirkt sich nur insofern auf die Endnote aus, als Studierende die Fähigkeit zeigen müssen, sie zu lesen, zu interpretieren und sich in den schriftlichen Aufgaben auf sie zu beziehen.

Literatur

Zum Wissenschaftlichen Arbeiten:
Flatscher, M./ Posselt, G./ Weiberg, A. (2011): Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium. Wien: Facultas.

Martinich, A.P. (2016): Philosophical Writing: An Introduction. Oxford: John Wiley & Sons Ltd.

Lektüre 1: Kritische Epistemologie
Kilomba, Grada (2019): „Who can Speak?“. In: Dies.: Plantation Memories. Episodes of Everyday Racism. Münster: Unrast Verlag. 23-36. (13 Seiten zu lesen)

Wylie, Alison (1995): „Doing Philosophy as a Feminist“. Philosophical Topics 23(2). 345-358. (11 Seiten zu lesen)

Lorde, Audre (2007): „The Master’s Tools will never dismantle the Master’s House“. In: Dies. Sister Outsider. Essays & Speeches by Audre Lorde. Berkeley: Crossing Press. 110-114. (4 Seiten zu lesen)

Deutsche, überarbeitete Version: „Du kannst nicht das Haus des Herren mit dem Handwerkszeug des Herren abreißen“. In: Schultz, Dagmar (Hg.) (1993): Macht und Sinnlichkeit. Ausgewählte Texte von Audre Lorde und Adrienne Rich. Berlin: Orlanda Frauenverlag. 199-212.

Lektüre 2: Intersektionalität
Crenshaw, Kimberlé Williams (1989): “Demarginalizing the Intersection of Race and Sex: A Black Feminist Critique of Antidiscrimination Doctrine, Feminist Theory and Antiracist Politics”. University of Chicago Legal Forum. 139-167. (28 Seiten zu lesen)

Dotson, Kristie (2014): „Making Sense: The Multistability of Oppression and the Importance of Intersectionality.“ In: Goswami, Namita/ O’Donovan, Maeve M./ Yount, Lisa (Hg.): Why Race and Gender Still Matter – An Intersectional Approach. London: Pickering & Chatto. 43-57.

Smith, Barbara (1979): „Notes for Yet Another Paper on Black Feminism, Or Will the Real Enemy Please Stand Up“. Conditions 2 (2). 123-127. (4 Seiten zu lesen)

Lektüre 3: Feministische Wissenschaftsgeschichte
Martin, Emily (1991): „The Egg and the Sperm: How Science Has Constructed a Romance Based on Stereotypical Male-Female Roles.” Signs 16(3). 485-501. (16 Seiten zu lesen)

Schiebinger, Londa (2004): „Feminist History of Colonial Science.” Hypatia 19(1). 233-254. (15 Seiten zu lesen)

Lektüre 4: Epistemische Diskriminierung
Fricker, Miranda (2006): „Powerlessness and Social Interpretation.“ Episteme: A Journal of Social Epistemology. 3 (1-2). 96-108. (11 Seiten zu lesen)

Dotson, Kristie (2012): „A Cautionary Tale: On Limiting Epistemic Oppression.“ Frontiers 33(1). 24-47. (18 Seiten zu lesen)

Lektüre 5: Nichtwissen
Tuana, Nancy (2006): „Coming to Understand: Orgasm and the Epistemology of Ignorance.“ Hypatia 19(1). 194-232. (32 Seiten zu lesen, viele Grafiken)

Mills, Charles W. (2007): „White Ignorance.” In: Sullivan, Shannon/ Tuana, Nancy (Hg.): Race and Epistemologies of Ignorance. New York: State University of New York Press. 13-38. (23 Seiten zu lesen)

Lektüre 6: Standpunkttheorien
Harding, Sandra (2003): „Introduction: Standpoint Theory as a Site of Political, Philosophic, and Scientific debate“. In: Harding, Sandra (Hg.): The Feminist Standpoint Theory Reader. Intellectual and Political Controversies. New York and London: Routledge. 1-15. (13 Seiten zu lesen)

Wylie, Alison (2012): „Feminist Philosophy of Science: Standpoint Matters.” Proceedings and Addresses of the American Philosophy Association, 86(2). 47-76, Nov 2012. (15 Seiten zu lesen)

Diese Liste kann im Laufe des Semesters noch Modifikationen unterzogen werden.

Gruppe 2

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 10.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 17.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 24.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 31.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 07.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 14.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 21.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 28.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 05.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 12.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 09.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 16.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Montag 23.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der Kurs ist eine Einführung in das, was die (akademische) Philosophie als ‚Handwerk‘ ausmacht. Darunter fällt zuallererst der Umgang mit Texten.
Die Studierenden lernen, A) verschiedenartige und teilweise schwierige Texte mit Verständnis zu lesen und zu verwenden, B) Literatur zu recherchieren, C) was die Vorzüge gemeinsamer Diskussion in der Philosophie und die Grundlagen eines gelungenen Referats im Philosophiestudium sind und D) selbst Texte nach wissenschaftlichen Standards zu konzipieren und zu verfassen. Der Kurs soll also das Werkzeug an die Hand geben, um den im Philosophiestudium gestellten Anforderungen begegnen zu können.
Die beiden Ziele der LV bestehen einerseits darin, die verbindlichen Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens in der Philosophie zu erlernen und andererseits, verschiedene mögliche Arbeitsweisen kennenzulernen und auszuprobieren. Die Aufgaben, die während des Kurses (bzw. vorbereitend) zu erledigen sein werden, zielen auf beides – also sowohl das Erlernen, als auch das Ausprobieren. Der Kurs versteht sich als Übungsraum; um dies zu ermöglichen, wird auf eine wertschätzende und inklusive Atmosphäre und eine gute Fehlerkultur geachtet sowie die engagierte Vorbereitung und Mitarbeit seitens der Studierenden vorausgesetzt.
Es ist nicht Ziel des Kurses, einen erschöpfenden Überblick über Methoden, Themenbereiche oder Argumentationsstrategien zu bieten. Die verwendeten Primärtexte sollen vielmehr Einblicke in die Vielfalt philosophischer Herangehensweisen und Gegenstände geben und anregen, diese weiter zu vertiefen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf klassischen Texten der kontinentalen europäischen Philosophie, sowie deren Rezeptionen und Kritiken.
Die Lehrveranstaltung ist in Präsenz geplant.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

• Mitarbeit und Vorbereitung (= den Text für die jeweilige Einheit lesen) 20%
• Aufgaben während des Semesters 30%
• Beteiligung an einem Gruppenreferat/Lesekreisbericht 20%
• Abschlussessay 30%
Mit der Anmeldung zu dieser Lehrveranstaltung stimmen Sie zu, dass die automatisierte Plagiatsprüfungs-Software Turnitin alle von Ihnen im Moodle eingereichten schriftlichen Teilleistungen prüft.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent; regelmäßige Anwesenheit (max. 2 Mal unentschuldigte Abwesenheit) ist daher Voraussetzung für den positiven Abschluss.
• Mitarbeit und Vorbereitung 20% / max 20 Punkte
• Aufgaben während des Semesters 30% / max 30 Punkte
• Beteiligung an einem Gruppenreferat/Lesekreisbericht 20% / max 20 Punkte
• Abschlussessay 30% / max 30 Punkte
Notenschlüssel:
Sehr gut: 100-87 Punkte
Gut: 86-75 Punkte
Befriedigend: 74-63 Punkte
Genügend: 62-51 Punkte
Nicht genügend: 50-0 Punkte

Prüfungsstoff

Grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens in der Philosophie. Die Beherrschung des „Prüfungsstoffs“ wird durch die abzugebenden Teilleistungen überprüft. Die Inhalte der Primärtexte sind nicht Prüfungsstoff, da es in dieser Lehrveranstaltung um das Erlernen von Fertigkeiten geht, es muss mit ihnen aber (korrekt) gearbeitet werden.

Literatur

Die Literaturliste wird bis Semesterbeginn noch ergänzt und kann u.U. während des Semesters leicht abgeändert werden. Anschaffungen im Vorfeld sind nicht nötig – die benötigten Texte werden auf Moodle zur Verfügung gestellt, bzw. der Zugang über u:search in der ersten LV-Einheit erklärt.

Zum wissenschaftlichen Arbeiten:
Das methodische Rückgrat der Lehrveranstaltung bildet das am Institut verwendete Handbuch:
Flatscher, Matthias, Gerald Posselt und Anja Weiberg. Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium. Stuttgart: UTB, 2011.
Weitere verwendete Handbücher:
Esselborn-Krumbiegel, Helga: Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum Wissenschaftlichen Schreiben. Vierte Auflage. Paderborn: Schöningh (utb) 2014.
Wolfsberger, Judith: Frei geschrieben. Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. 4. Auflage. Wien: Böhlau (utb) 2016 (1997).

Primärtexte (vorläufig):
Arendt, Hannah: „Wahrheit und Politik“. In Wahrheit und Lüge in der Politik. Zwei Essays, München Berlin: Piper, 2015, 44–93.
Aristoteles: Metaphysik. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2014. (Auszug)
Fanon, Frantz: Schwarze Haut, weiße Masken. Frankfurt a. M: Syndikat 1980. (Auszug)
Gardiner, Stephen M.: “A Perfect Moral Storm”, in: Gardiner, Caney, Jamieson, Shue (Hg): Climate Ethics. Essential Readings. Oxford Univ. Press 2010.
Platon: „Kriton“, in: Ders.: Sämtliche Werke Band I. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2015, 48-63.

Gruppe 3

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 10.10. 15:00 - 18:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Montag 24.10. 15:00 - 18:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Montag 07.11. 15:00 - 18:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Montag 21.11. 15:00 - 18:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Montag 05.12. 15:00 - 18:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Montag 16.01. 15:00 - 18:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Montag 30.01. 15:00 - 18:00 Hörsaal 3F NIG 3.Stock

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

This is an introductory-level, continuously assessed course for students interested in philosophical thinking and writing. A diversity in culture, gender and year of study is enthusiastically welcomed in order to enrich discussions and outcomes.

The course will be held in English. In case a student is limited by language, media competence or a learning difficulty, changes can be made to the method and assessments on a case-by-case basis. To take those needs and further questions into account, you can write to the instructor and request a meeting. The structure, resources, weekly plan, readings and assignment submissions will be made available on Moodle.

In this course, we will work towards understanding how to read, interpret, respond to and write philosophical texts. The learning outcomes for this course are twofold:

a. to understand the discipline and diversity of philosophical practice in an academic context, learn interpretation and argumentation.
b. to acquire basic competence, and a practice toolkit with regards to the contemporary norms of academic writing including resource research, structuring, referencing, citation, formatting, writing integrity and quality.

The focus is on being able to effectively read-interpret, respond-argue and write. At the end of the course the students should be able to demonstrate the ability to engage with a philosophical text in an investigative manner, to produce a critical response to it and to employ the standards of academic writing in order to articulate their own philosophical positions.

Below is the breakdown of the sessions:

Session 1 - Introduction to the course
Session 2 - What to Read and How to Read
Session 3 - How to Read and how to Cite
Session 4 - How to Argue and How to Write
Session 5 - How to Argue and How to Write 2
Session 6 - How to Present, Listen, Ask
Session 7 - Closing discussions

You'll find the class presentations and readings uploaded on Moodle.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

You will be required to carry out the following tasks:

Session 1 - Peer Group Building - Reading Circles
Session 2 - Group Discussion
Session 3 - 500 word response paper
Session 4 - 4 Sentence Paper
Session 5 - 700 word response paper - Color codes
Session 6 - Outline and introduction for Final Paper
Session 7 - Mock Conference

In addition, you are required to peer review one colleague's work alongside completing your task.

You will receive feedback on the assignments and be given one final grade upon the submission of your Final Term Paper to submitted 3 weeks after the last class.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Completion of the given assessment tasks.

Active participation in class and in groupwork on the following skills:
a. reading-interpretation
b. responding-argumentation and
c. writing

Prüfungsstoff

Critical reading and writing. Final Paper Submission

Literatur

Suggestive Readings (these are open to changes of order and content depending on the needs of the class):

Trojanow, I., & Hoskote, R. (2012). Confluences: Forgotten histories from East and West. Yoda Press. Chapter 1 and 2

Shannon Sullivan (2007), Chapter 8: ‘White Ignorance and Colonial Oppression: Or Why I Know So Little About Puerto Rico’, in Race and Epistemologies of Ignorance, eds. Shannon Sullivan and Nancy Tuana.

Lorde, Audre (2007): „The Master’s Tools will never dismantle the Master’s House“. In: Dies. Sister Outsider. Essays & Speeches by Audre Lorde. Berkeley: Crossing Press. 110-114. (4 Seiten zu lesen)

Bell, A., McKinnon, K., Singh, S. J., Allen, E., Kenrick, J., Glauser, B., Waitere, H., Kidd, C., Venkateswar, S., & Hughes, E. (2013). The politics of indigeneity: Dialogues and reflections on Indigenous Activism. Zed Books.

Tagore, Rabindranath, 1861-1941. Nationalism. San Francisco, Calif. : Book Club of California, 1917

Nigam, A. (2020). Decolonizing theory: Thinking across traditions. Bloomsbury India.

Das, V. (2007). Life and words violence and the descent into the ordinary. University of California Press.

Gramsci, A., Buttigieg, J. A., & Callari, A. (2011). Prison notebooks. Columbia University Press. Selections: The Philosophy of Praxis

Other Suggested Readings (short selections from the following):

Mignolo, W. (2011). Darker side of Western Modernity. Duke University Press. Selections from Introduction and Chapter 1

Manṭo Saʻādat Ḥasan. (2011). Toba Tek Singh: Stories. Penguin.
The stranger = Agantuk. (n.d.). (Film)

Aḥmad Āl Jalāl. (2004). Occidentosis: A plague from the West. Citizens International.

Kaviraj, S. (1991). On the construction of colonial power: Structure, discourse, hegemony. Centre for Contemporary Studies, Nehru Memorial Museum and Library.

Gruppe 4

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lernplattform: Moodle

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 13.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 20.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 27.10. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 03.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 10.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 17.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 24.11. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 01.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 15.12. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 12.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 19.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Donnerstag 26.01. 13:15 - 14:45 Hörsaal 3B NIG 3.Stock

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele
Die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten soll den Studierenden die grundlegenden Praktiken und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens sowie das notwendige Rüstzeug für das Studium der Philosophie vermitteln. Darüber hinaus sollen die Auseinandersetzung mit und die Aneignung von philosophischen Inhalten sowie der Umgang mit diversen philosophischen Argumentationsweisen anhand unterschiedlicher Textsorten eingeübt werden.
Inhalte
Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltung liegt auf dem Erlernen der Grundqualifikationen des wissenschaftlichen Arbeitens. Dazu gehören nicht nur Recherche, Quellennachweise und Zitation, Lesen und Exzerpieren, Aufbau und Halten von Referaten sowie Aufbau, Arten, Stil und Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit, sondern ebenso Zeitmanagement und Routinen, der Umgang mit Überforderung, Schreibblockaden, Lampenfieber u.Ä.
Darüber hinaus werden wir in der Lehrveranstaltung anhand verschiedener philosophischer Textsorten die Vielfalt und Heterogenität methodischer Ausrichtungen, Weisen des Philosophierens und Schreibens sowie Auffassungen von und Zugängen zu Philosophie quer durch die Philosophiegeschichte diskutieren. So werden nicht nur verschiedenste philosophische Positionen, (Ausgangs-)Thesen, Strömungen und Weisen des Philosophierens kennengelernt, sondern auch der Umgang mit unterschiedlichen philosophischen Textsorten und Argumentationsweisen erlernt (Dialoge, Gedankenexperimente, Aphorismen, Essays, Briefe und Korrespondenzen, Manifeste und Reden u.a.).
Methoden
Es werden im Vorhinein zu den jeweiligen Themenblöcken Unterlagen auf Moodle bereitgestellt. Während der Einheit sollen die wichtigsten Punkte wiederholt und durchbesprochen werden. So soll möglichst viel Zeit für (Gruppen-)Übungen, Fragen und Diskussionen bleiben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Während des Semesters müssen drei Hausübungen abgegeben (Zitierübung, Themenfindung und Exposé) sowie zwei Essays zu den gelesenen Texten verfasst werden. In jeder Einheit soll darüber hinaus ein Gruppen-Kurzreferat gehalten und daran anschließend die Diskussion angeleitet werden.
Mit der Anmeldung zu dieser Lehrveranstaltung stimmen Sie zu, dass die automatisierte Plagiatsprüfungs-Software Turnitin alle von Ihnen in Moodle eingereichten schriftlichen Teilleistungen prüft.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Endnote setzt sich folgendermaßen zusammen:
- Vorbereitung und Mitarbeit (20 Punkte)
- Referat und Diskussionsleitung (20 Punkte)
- 3 Hausübungen (30 Punkte)
- Abschlussarbeit (30 Punkte)

Notenschlüssel:
1 (sehr gut): 100-89 Punkte
2 (gut): 88-76 Punkte
3 (befriedigend): 75-63 Punkte
4 (genügend): 62-51 Punkte
5 (nicht genügend): 50-0 Punkte

Mindestanforderungen:
Für einen positiven Abschluss sind Teilleistungen im Ausmaß von mindestens 51 Punkten zu erbringen.
Anwesenheitspflicht: Studierende dürfen zwei Einheiten unentschuldigt fehlen.

Prüfungsstoff

Die Benotung bezieht sich auf die aktive Teilnahme am Unterricht, das Halten eines Referats, Hausübungen sowie eine kurze Abschlussarbeit. Die dafür relevanten Unterlagen, weiterführende Literatur und die in den Einheiten besprochenen Folien finden sich auf Moodle.

Literatur

Primärliteratur (Auswahl)
Benjamin, Walter (1972): „Die Technik des Schriftstellers in dreizehn Thesen“, In: Gesammelte Schriften, Bd. IV, Frankfurt/M: Suhrkamp, S. 106–107.
Haraway, Donna J. (1995): „Situiertes Wissen. Die Wissenschaftsfrage im Feminismus und das Privileg einer partialen Perspektive“, In: Die Neuerfindung der Natur: Primaten, Cyborgs und Frauen, Frankfurt/M: Campus, S. 73–97.
Platon (2019): Phaidros, Hamburg: Meiner. (Auszüge)
Zhuangzi (2003): Auswahl, Stattgart: Reclam. (Auszüge)
Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten
Esselborn-Krumbiegel, Helga (2015): Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben, Paderborn: Ferdinand-Schöningh (UTB).
Flatscher, Matthias/Posselt, Gerald/Weiberg, Anja (2018 2011: Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium, Wien: Facultas.
Franck, Norbert (2012): Gekonnt referieren. Überzeugend präsentieren. Ein Leitfaden für die Geistes- und Sozialwissenschaften, Berlin: Springer.
Hübner, Dietmar (2012): Zehn Gebote für das philosophische Schreiben, Göttingen/Vandenhoeck&Ruprecht.
Weitere Literatur wird in der ersten Einheit bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 11.10.2022 09:09