Universität Wien FIND

180011 VO Geschichte der Philosophie III (2019S)

Immanuel Kant: Kritik der Urteilskraft

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 14.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 21.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 28.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 04.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 11.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 02.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 09.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 16.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 23.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 06.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 13.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag 27.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalte:
Kants Kritik der Urteilskraft, zugleich die Dritte Kritik, legt den Schlussstein des Kritischen Werkes. Für die Nachfolger Kants ist diese Schrift von besonderem Interesse, da sie Theorie und Praxis, Erkenntnistheorie und Moralphilosophie zu vermitteln spricht, freilich in unzulänglicher Form, wie die Nachkantianer glauben. In dieser Schrift legt Kant im ersten Teil seine Ästhetik des Schönen und des Erhabenen vor, im zweiten Teil führt er eine Teleologie aus. Beides beruht auf dem Prinzip der Zweckmäßigkeit. Die Teleologie ist gewissermaßen als Fortsetzung der Erkenntnistheorie zu verstehen, indem das Naturganze hinterfragt wird. Dies führt Kant schließlich zur Betrachtung einer Ethikotheologie in moralisch-praktischer Absicht, der einzigen Möglichkeit, soll ein letzter Zweck des menschlichen Daseins bestimmt werden.

Ziele:
Die Vorlesung will in einer textnahen Darlegung in die Kritik der Urteilskraft im Besonderen und in Kants Denken im Allgemeinen einführen. Urteilskraft ist für Kant ein besonderes Vermögen, das den Grund alles Selbstdenkens, aller Emanzipation von Bevormundung bildet. Urteilskraft lässt sich nicht unmittelbar lehren, sondern nur paradigmatisch vermitteln. Auf diesen Aspekt wird die Vorlesung immer wieder eingehen.

Methoden:
Eine Übersicht über die Themen der Vorlesungseinheiten wird auf der Lernplattform Moodle bereitgestellt werden.
Die Vorlesung wird von einem Tutorium begleitet, in dem der Stoff der Vorlesung in einer Nacharbeitung durch gemeinsame Diskussionen von Studierenden, angeleitet von Tutorin Céline Silbernagl, vertieft werden soll. Ort und Zeit des Tutoriums werden noch bekanntgegeben. Eine wesentliche Aufgabe des Tutoriums ist es, Kants Terminologie einzuüben und die Grundzüge von Kants Denken zu vertiefen, um dem komplexen Gedankengang der Vorlesung leichter folgen zu können. Der Besuch des Tutoriums ist daher sehr zu empfehlen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung: Erster Termin: 28. Juni 2019. Weitere Termine werden auf der Lernplattform Moodle bekanntgegeben.
Zu jedem Prüfungstermin werden ausgewählte Themenbereiche der Vorlesung angegeben, so dass bei den einzelnen Prüfungen nicht jeweils der gesamte Stoff abgeprüft wird.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Immanuel Kant, Kritik der Urteilskraft, 1790.
Otfried Höffe (Hg.), Immanuel Kant. Kritik der Urteilskraft, Berlin 2008.
Wolfgang Wieland, Urteil und Gefühl. Kants Theorie der Urteilskraft, Göttingen 2001.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 09.12.2019 13:28