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180031 VO-L Philosophische Grundlagen des Antisemitismus (2017S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

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Mittwoch 08.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 15.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 22.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 29.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 05.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 26.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 03.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 10.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 17.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 24.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 31.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 07.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 14.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien
Mittwoch 21.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 2G, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/2.Stock, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ohne Zweifel ist der Antisemitismus wie ihn der Psychoanalytiker Simmel nannte eine soziale Krankheit, deren vulgäre Grausamkeit evident ist. Bemerkenswert ist die Konstanz dieses Affektes, die sich wohl aus sozialpsychologischen Gegebenheiten speist, die aber auch damit zusammenhängt, dass der Affekt immer in Koalitionen mit theologischen, sozialphilosophischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Strömungen stand. Er hatte seinen benannten, konstanten Gegner, dessen angebliche Beschaffenheit es gestattete, das Tötungsverbot zu umgehen, er hatte aber auch permanent wechselnde Ziele: ästhetisch, religiös, medizinisch begründete Erlösungsvorstellungen; die Vorstellung von Grenzüberschreitungen; Ideen von nationaler Gemeinschaft, Vorstellungen von Modernisierung, aber auch von einer Rückkehr zu prämodernen Verhältnissen. Neben diesen Differenzierungen innerhalb eines akzeptierten Antisemitismus-Begriffes gibt es auch zu klärende terminologische Schwierigkeiten: was ist, aktuell im Fall Fichtes, Anti-Judaismus, was ist aktuell in der Debatte um Kant und Race, Zeitgeist. In jedem Fall, der Antisemitismus gehört nicht nur zur Zeitgeschichte, sondern auch zur Kulturgeschichte und die Zahl nicht nur zu ihrer Zeit prominenter Philosophen, die ihn propagierten, ist nicht gering.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Schlussprüfung, handschriftliche NOtizen dürfen benützt werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Präsenz, Teilnahme an Diskussion, schriftliche Prüfung bestehen

Prüfungsstoff

Vorlesungsinhalt

Literatur

Umfassende Literaturliste wird in der ersten Stunde ausgegeben.
Für interessierte im Februar: Steven Beller, Antisemitismus (Reclam); Alfred Noll: Der rechte Werkmeister Martin Heidegger nach den "Schwarzen Heften", Papy-Rossa;

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA M 6.3
MA Ethik M02 A, D
PP § 57.3.6
UF PP 11
EC 2.3

Letzte Änderung: Do 05.09.2019 12:53