180072 VO Theoretische Philosophie (2020S)
Sprechen und Verstehen
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
Details
max. 999 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Prüfungstermine
Donnerstag
02.07.2020
15:00 - 17:00
Digital
Montag
05.10.2020
19:15 - 21:15
Digital
Donnerstag
03.12.2020
17:00 - 19:00
Digital
Donnerstag
28.01.2021
15:00 - 17:00
Digital
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Donnerstag
19.03.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
26.03.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
02.04.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
23.04.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
30.04.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
07.05.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
14.05.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
28.05.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
04.06.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
18.06.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Donnerstag
25.06.
15:00 - 16:30
Hörsaal A UniCampus Zugang Hof 2 2F-EG-32
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Die Prüfung wird online über Moodle durchgeführt, und zwar als digitale schriftliche Prüfung mit offenen Fragen mittels eines Prüfungsbogens zum Download.Es handelt sich um eine schriftliche Prüfung mit offenen Fragen, die essayartig zu beantworten sind. Aus der Prüfung soll die selbständige Reflexion und Verarbeitung des Gelernten hervorgehen, so dass die Inhalte dieser LV flexibel, kritisch und in neuen Zusammenhängen präsentiert werden können. Beurteilt wird nach einem Punktesystem, alle Hilfsmittel sind erlaubt (Open-Book-Format).Die Fragen werden zu Beginn der Prüfung auf Moodle bekannt gegeben: Sie finden hier das Deckblatt für digitale schriftliche Prüfungen samt Prüfungsfragen im Word-Format zum Download. Binnen 2 Stunden müssen Sie das Dokument mit Ihren Antworten auf Moodle hochladen oder im Falle technischer Schwierigkeiten per E-Mail an den LV-Leiter schicken.ACHTUNG: Die abgegebene Prüfung wird einer Plagiatsprüfung unterzogen. Auch ist ein mündliches Nachfragen zum Prüfungsstoff durch die Lehrperson während der vier-wöchigen Beurteilungsfrist möglich.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
mind. 50% der Punkte bei der schriftlichen Prüfung für eine positive Note;
Beim digitalen Prüfungsformat spielt die bloße Reproduktion von Wissen eine geringere Rolle. Beurteilt werden die Antworten anhand der folgenden Kriterien:
*** Qualität der Form: korrekte Sprache (inkl. Interpunktion!); Strukturiertheit und logische Nachvollziehbarkeit der Darstellung; begriffliche Genauigkeit und kompetente Anwendung von Fachtermini.
*** Qualität der Inhalte: eigenständige Darstellung der Inhalte (keine Eins-zu-eins-Wiederholung von Folien oder Lektüre); gute Auswahl der Inhalte aufgrund ihrer Relevanz mit Bezug auf die gestellte Frage; Fähigkeit, verschiedene Inhalte selbstständig in Zusammenhänge zu bringen; Fähigkeit, (neue) Zusammenhänge zu erstellen
Beim digitalen Prüfungsformat spielt die bloße Reproduktion von Wissen eine geringere Rolle. Beurteilt werden die Antworten anhand der folgenden Kriterien:
*** Qualität der Form: korrekte Sprache (inkl. Interpunktion!); Strukturiertheit und logische Nachvollziehbarkeit der Darstellung; begriffliche Genauigkeit und kompetente Anwendung von Fachtermini.
*** Qualität der Inhalte: eigenständige Darstellung der Inhalte (keine Eins-zu-eins-Wiederholung von Folien oder Lektüre); gute Auswahl der Inhalte aufgrund ihrer Relevanz mit Bezug auf die gestellte Frage; Fähigkeit, verschiedene Inhalte selbstständig in Zusammenhänge zu bringen; Fähigkeit, (neue) Zusammenhänge zu erstellen
Prüfungsstoff
Prüfungsstoff ist die gesamte Vorlesung, siehe Moodle
Literatur
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik
Heidegger, Martin: Sein und Zeit
Heidegger, Martin: Unterwegs zur Sprache
Herder, Johann Gottfried: Abhandlung über den Ursprung der Sprache
Humboldt, Wilhelm von: Schriften zur Sprache
Keller, Albert: Sprachphilosophie, 3., bearb. Aufl., Freiburg i.Br. (u.a.) 2000
Lyons, John: Semantik, 2 Bd., München 1980; 1983
Michael Metzeltin (Hg.): Diskurs – Text – Sprache. Eine methodenorientierte Einführung in die Sprachwissenschaft für Romanistinnen und Romanisten, 2., verb. u. erw. Aufl, Wien 2008
Metzeltin, Michael: Theoretische und angewandte Semantik. Vom Begriff zum Text, Wien 2007
Wucherer-Huldenfeld, Augustinus Karl: Ursprüngliche Erfahrung und personales Sein. Ausgewählte philosophische Studien, Bd. 1, Wien (u.a.) 1994Weitere Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben und auf der Moodle-Plattform veröffentlicht
Heidegger, Martin: Sein und Zeit
Heidegger, Martin: Unterwegs zur Sprache
Herder, Johann Gottfried: Abhandlung über den Ursprung der Sprache
Humboldt, Wilhelm von: Schriften zur Sprache
Keller, Albert: Sprachphilosophie, 3., bearb. Aufl., Freiburg i.Br. (u.a.) 2000
Lyons, John: Semantik, 2 Bd., München 1980; 1983
Michael Metzeltin (Hg.): Diskurs – Text – Sprache. Eine methodenorientierte Einführung in die Sprachwissenschaft für Romanistinnen und Romanisten, 2., verb. u. erw. Aufl, Wien 2008
Metzeltin, Michael: Theoretische und angewandte Semantik. Vom Begriff zum Text, Wien 2007
Wucherer-Huldenfeld, Augustinus Karl: Ursprüngliche Erfahrung und personales Sein. Ausgewählte philosophische Studien, Bd. 1, Wien (u.a.) 1994Weitere Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben und auf der Moodle-Plattform veröffentlicht
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Do 23.03.2023 00:20
Laut Herder hat der Mensch ohne Sprache keine Vernunft und ohne Vernunft keine Sprache. Sprache ist daher Grundlage des Denkens. Sprache ist das Mittel, durch welches der Mensch sich selbst und die Welt bildet (Humboldt). Sie ist aber auch Voraussetzung und Grundlage von Gemeinschaft. Sprache impliziert Bedeutung, jedes Sprechen beabsichtigt ein Verstandenwerden. Eine wesentliche Aufgabe von Sprache ist, verstanden zu werden, also verstehbar zu sein. Wie aber ist Verstehen überhaupt möglich?Inhalte:
Sprache als Phänomen; der Mensch als sprachbegabtes Wesen; Sprache als Teil des Sozialen; Sprache als Thema von Wissenschaft; die Frage nach der Entstehung von Sprache; vom Denken zum Sprechen; Wort, Satz und Text; vom Hören zum Verstehen; keine Sprache ohne Schweigen; Sprache und Ethik; Sprache als Grundlage von Bildung und funktionierender Demokratie