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180079 SE Philosophie und Politik der Bilder im interkulturellen und globalen Kontext (2019W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Moodle; Mi 20.11. 16:45-18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die SE-Einheit am 30.10.2019 muss leider entfallen.

Mittwoch 09.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 16.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 23.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 30.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 06.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 13.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 27.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 04.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 11.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 08.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 15.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 22.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Mittwoch 29.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele: Die Thematik des Bildes resp. der Bilder gewinnt immer stärker an Relevanz, nicht nur in der Praxis unseres medial durchzogenen Alltagslebens, sondern auch in den einzelnen Wissenschaftskulturen. Waren es zunächst die Kultur- und im Spezielleren die „Bildwissenschaft/en“, die sich dieser vergleichsweise neuen Herausforderung widmeten, so hat inzwischen auch die Philosophie erkannt, dass es sich hier um grundlegende Fragen handelt, welche die Domäne der „üblichen Sprachphilosophien“, wonach Sprache und Denken, verbunden mit ihren jeweiligen Binnenlogiken zur Debatte stehen, nicht etwa nur ergänzen, sondern potentiell unterlaufen. Wir benutzen heutzutage wie selbstverständlich Powerpoint-Präsentationen, lassen uns von Bildmedien verschiedenster Art leiten, ohne darin den medialen Switch von der geschriebenen resp. gesprochenen Sprache zur „Bildsprache“ zu thematisieren, als ob letztere nur eine illustrierende Hilfsfunktion unserer Wahrnehmung bzw. unseres Verständnisses sei.
Das Seminar möchte sich diesen Herausforderungen annehmen, indem es unterschiedlich gelagerte philosophische Diskurse und damit einhergehend unterschiedliche Sinnfelder resp. Feldzuschreibungen von „Bild“ thematisiert, die gerade nicht in Termini wie „Abbild“, „Urbild“ etc. aufgehen. Paradigmatisch soll dies bezüglich dreier Perspektivierungen geschehen.

Inhalte:
1) Worin bestehen die Sinnfolien des Bildes, die von den „Bildungen“ der Einbildungskraft über „Bildakt-theoretische“ Rückfragen bis zu den Ordnungsformen und -strukturen des Sichtbaren reichen?
2) Interkulturell betrachtet begegnet die „Bildfrage“ in einer gewissen Aufsässigkeit bzw. auch öffnenden Weise: a) Sehen sich Wahrnehmungsformen und Erfahrungsweisen angesichts kulturell divergierender Bildfassungen und Kunstauffassungen so sehr herausgefordert, dass gar philosophische Grundbegriffe wie „Ich“, „Subjekt – Objekt“, „Form“, „Perspektive“ und viele andere mehr erneut zur Debatte gestellt werden, so begegnet man auf der anderen Seite der Eigentümlichkeit, dass Menschen, die aus einem anderen Kontinent oder einer anderen Kultur kommen und die vor Ort gesprochene Sprache nicht beherrschen, so eben doch von „Bildern“ künstlerischer und baulicher Artefakte, aber auch sozialer und gemeinschaftsbildender Phänomene nicht nur angesprochen, sondern geradezu überwältigt und begeistert sind.
3) Weit über das bloß ästhetische Moment hinaus erweisen sich „Bilder“ zunehmend als „Akteure“ sinnbildender, aber auch sinnentstellender, Gewalt insinuierender Prozesse, die weit mehr „besagen“, als es jede Rede vermöchte. Bilder sind nicht nur Bilder, unschuldig und zugleich verwegen, Bilder sind von Anfang an aisthetisch – ethisch – politisch „arbeitend“, weshalb man zurecht von der „Politik der Bilder“ spricht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

* Regelmäßige und aktive Teilnahme und Mitarbeit: (10%)

* Ein Gruppen-Impulsreferat (insgesamt ca. 25min): (30%)

* Eine Seminararbeit im Umfang von 12-15 Seiten: (60%)

Der erfolgreiche Abschluss der Lehrveranstaltung setzt die positive Bewertung aller Teilleistungen voraus. Darüber hinaus ist die Erstellung einer Bachelorarbeit im Rahmen dieses Seminars möglich.

Bachelorarbeiten:
Wenn Sie eine BA-Arbeit schreiben möchten, treten Sie diesbezüglich bitte zuvor an
Prof. Georg Stenger heran um das Thema kurz zu besprechen.

Die Abgabe der SE-Arbeiten erfolgt bitte per mail an:
ralph.schwarzenbacher@univie.ac.at,
georg.stenger@univie.ac.at
und irina.stumpf@univie.ac.at
Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihre Arbeit in einer Nachricht abgeben, welche Sie an alle Adressen adressieren.

Organisatorische Fragen, Entschuldigungen etc. bitte an: ralph.schwarzenbacher@univie.ac.at

Sie können sich bis 31.10.2019 selbst und ohne Benotung vom Seminar abmelden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Die Seminar-Literatur wird auf moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 10.10.2019 05:09