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180097 VO Vorlesung mit Lektüre zur Sprachphilosophie (VO-L) (2019W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 08.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 15.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 22.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 29.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 12.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 19.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 26.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 17.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 07.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 14.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 21.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8
Dienstag 28.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 21 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 8

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung ist eine Einführung in zentrale Themen und Fragen der Sprachphilosophie. Zu ihnen gehören: Was ist sprachliche Bedeutung? Wie beziehen wir uns mit Sprache auf etwas in der Welt---was ist Referenz? Wie hängen sprachliche Bedeutung, Wahrheit und Referenz zusammen? Wie schaffen wir es, mit einem begrenzten Wortschatz immer wieder Neues auszusagen? Wie funktioniert eigentlich sprachliche Kommunikation? Und welche Handlungen können wir mit Sprache vollziehen?

Im ersten Teil fragen wir, was sprachliche Bedeutung ist: Wie können Zeichen überhaupt bedeutungsvoll sein und wie kommen sie zu ihrer jeweiligen Bedeutung? Wir untersuchen einige der wichtigsten Bedeutungstheorien.

Im zweiten Teil der Vorlesung beschäftigen wir uns mit Fragen der Semantik, der Lehre von der Bedeutung sprachlicher Zeichen. Wir lernen die klassischen Positionen von Russell und Frege kennen, analysieren die Bedeutung einiger Ausdruckstypen (Eigennamen, bestimmte Kennzeichnungen/ Determinatorenphrasen) und die Abhängigkeit der Bedeutung einiger Ausdrücke vom Kontext ihres Gebrauches.

Im dritten Teil wenden wir uns Fragen der Pragmatik zu, die Fragen nach dem Gebrauch von Sprache durch Sprecher*innen in Gebrauchskontexten untersucht. Hier beschäftigen wir uns der Sprechakttheorie, mit Modellen sprachlicher Kommunikation und Dimensionen nicht-wörtlicher Bedeutung (Implikaturen & Präsuppositionen).

Im vierten Teil gehen grundlegenden Fragen nach dem Verhältnis von Sprache, Politik und Gesellschaft nach und untersuchen das Verhältnis von Sprache, Diskriminierung und sozialer Gerechtigkeit.

Bei erfolgreichem Abschluss der Vorlesung sollen Teilnehmer*innen in der Lage sein,
+ die Fragen, Methoden und Theorien der Sprachphilosophie des 20. Jahrhunderts zu verstehen,
+ sich in der Sprachphilosophie auf Basis eines in der Vorlesung erlangten soliden Überblickswissens zu orientieren,
+ kritisch Stellung zu ausgewählten Positionen in der Sprachphilosophie zu beziehen,
+ im Selbststudium Texte der Sprachphilosophie zu analysieren und zu verstehen und
+ ihre Grundkenntnisse der Sprachphilosophie produktiv in ihr Studium anderer Teilbereiche der Philosophie einzubringen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abschlussprüfung (Multiple-Choice Fragen und diskursive Frage)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung zum Bestehen der Lehrveranstaltung:
60% der möglichen Höchstpunktzahl in der Prüfung.

Prüfungsstoff

Der gesamte Stoff der Vorlesung (Folien) UND die Pflichtlektüre zu jeder Vorlesung.

Literatur

Wird zu Beginn der Vorlesung bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 02.10.2019 14:28