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Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

180106 SE Philosophische Anthropologie und Ontologie (2020S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 11.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 18.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 25.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 01.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 22.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 29.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 06.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 13.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 20.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 27.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 03.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 10.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 17.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock
Mittwoch 24.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal 3B NIG 3.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Philosophische Anthropologie versteht sich als philosophisch eigenständige Denkrichtung mit dem Charakterzug einer allgemeinen Wissenschaft vom Menschen. In ihrer ursprünglich vor allem von Plessner geprägten Formgestalt geht es zentral um die historisch-genetische Rekonstruktion der allgemeinen ontologischen Voraussetzungen und Strukturen der anthropologischen Verfassung. Darin zeigt sich der Mensch als ein im prozesslogischen Gesamtzusammenhang des werdenden Seins existierendes, im Anschluss an seine natural verankerte Organisation evolutionär hervorgetretenes, bio-psycho-soziales, Vernunft und Geist bildendes Lebewesen.

Zum philosophiegeschichtlichen Einstieg in das Natur und Geist übergreifende Generalthema dieses Seminars soll Hegels Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften herangezogen werden. In dieser Systemschrift vollzieht Hegel eine im Rahmen der Logik des Seins ontologisch begründete, an die Naturphilosophie anschließende, logische Integration der Anthropologie in die Philosophie des Geistes. Vor diesem Hintergrund wird es in der weiteren Folge um eine daran extensiv anknüpfende, philosophiegeschichtlich-systematische Erarbeitung der von Plessner entwickelten Konzeption der Philosophischen Anthropologie und der ihrem Denkansatz entsprechenden, transzendental und ontologisch verankerten Grundbegriffe gehen.
Die Sozialontologie von Lukács wird dabei in einen problemerweiternden Bezug zur Philosophischen Anthropologie gebracht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Referat und schriftliche Arbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige aktive Teilnahme, Referat, schriftliche Arbeit

Prüfungsstoff

Ausgewählte Werke der angegebenen Literaturliste

Literatur

Hegel, G.W.F: Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften (1830)
Plessner, H.: Die Krisis der transzendentalen Wahrheit im Anfang (1918)
Plessner, H.: Die Einheit der Sinne. Grundlinien einer Ästhesiologie des Geistes (1923)
Plessner, H.. Die Stufen des Organischen und der Mensch (1928)
Lukács, G.: Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins,
Neuwied u.Darmstadt 1973
Holz, H.H.: Mensch – Natur. Helmuth Plessner und das Konzept einer dialektischen Anthropolologie, Bielefeld 2003
Wiehl, R.: Subjektivität und System, F.a.M. 2000

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:21