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Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

180145 KU Innovation Lab: Von der Idee zum Prototyp (Sommerkurs) (2020S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 18 - Philosophie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Corona Virus Information:
Siehe Moodle Kurs.
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Mo 2.3.2020 | 13.00-17.00 | S 2i (NIG, Universitäststrasse 7, 2.Stock) | https://goo.gl/maps/zexCfcuDbJJtQjmz7
Vorbesprechung, Einführung & Themenauswahl
- Vorbesprechung, Überblick und Einführung
- Vorstellung der (Zukunfts-)Themen/Felder
- Besprechung und Auswahl der (Zukunfts-)Themen
- Bildung der Innovations-Teams (= ITs) (zu den (Zukunfts-)Themen)
- Festlegung der Forschungsstrategie

März – Juni 2020 | Individuelle Arbeit und Arbeit in Innovations-Teams (ITs)
Research/Explorationsphase in den ITs
- Arbeit an und Exploration der Forschungsthemen/-Felder (individuell und im IT)
- Recherche & Dokumentation
- Vorbereitung einer Kurzpräsentation der Forschungsergebnisse (max 15min pro IT)

Mo 18.5.2020 | 12.00 – 15.00h | Büro Markus Peschl (Raum C0218, NIG, Universitäststrasse 7, 2.Stock)
Coaching zu Explorationsphase
- Siehe Moodle

Mo 6.7.2020 | 13.30-17.30h | HS 2i (NIG, Universitäststrasse 7, 2.Stock) | https://goo.gl/maps/zexCfcuDbJJtQjmz7
Präsentation und Dialog über Forschungsergebnisse & Planung Beobachtung
- Präsentation der Forschungsergebnisse der ITs
- Dialog über Zukunftsforschungsfelder & Identifikation des relevanten scope
- Planung der Beobachtungsstrategie
- Hochladen der Ergebnisse aus der Forschungsphase via Moodle (siehe Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab & Moodle für weitere Informationen, Deadlines, etc.)

Di 7.7.2020 | 13.30-17.30h | HS 2i (NIG, Universitäststrasse 7, 2.Stock)
Beobachtung | Deep Observation
- Durchführung der Beobachtungen im Feld
- Ethnographische Studien, Interviews, etc.
- Dokumentation & Reflexion der Beobachtungen

Mi 8.7.2020 | 13.30-17.30h (pünktlich!)| Treffpunkt vor dem Eingang des Learning Centers/LC (= Bibliothek) der WU Wien
Presencing & Identifikation von Zukunftspotentialen
- Anreise: U2 Stationen Messe-Prater oder Krieau | https://www.wu.ac.at/universitaet/campus/architektur-gebaeude/lc | https://goo.gl/maps/SxvFVkGWDTzcRNcS8
- Identifikation von Zukunftspotentialen mittels Presencing
- Individuelle Arbeit (im Feld | Praterauen)
- Reflexion & Zusammenführung der Zukunftspotentiale

Do 9.7.2020 | 13.30-17.30h | HS 2i (NIG, Universitäststrasse 7, 2.Stock)
Festlegung des Innovationsprojektes & Prototyping I
- Identifikation, Exploration & Dialog der/über Zukunftspotentiale
- Festlegung des Themas/scope/Inhalts des Innovationsprojektes
- Ausarbeitung des Innovationsprojektes
- Storyboarding
- Prototyping

Fr 10.7.2020 | 13.30-17.30h | HS 2i (NIG, Universitäststrasse 7, 2.Stock)
Prototyping II & Präsentation des Innovationsprojektes
- Fortsetzung der Arbeit am Innovationsprojekt und Prototyping
- Vorbereitung der Präsentation des Innovationsprojektes
- Präsentation des Innovationsprojektes (in ITs)
- Abschlussreflexion im Kurs
- Hochladen der Dokumentation und Reflexion via Moodle (siehe Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab & Moodle für weitere Informationen, Deadlines, etc.)


Hinweise & weitere Informationen
* Dieser Kurs kann nur in Kombination mit der Vorlesung „Innovation, Kognition und Wissensgenerierung“ absolviert werden. Wenn Sie diesen Kurs ohne VO belegen, fehlen Ihnen die theoretischen Grundlagen und das Verständnis für Ihre Projektarbeit.
* Wichtig: Sie müssen sich verpflichtend für diesen Kurs via https://uspace.univie.ac.at/ registrieren!
* Mit der Anmeldung zu dieser Lehrveranstaltung stimmen Sie zu, dass die automatisierte Plagiatsprüfungs-Software Turnitin alle von Ihnen in Moodle eingereichten schriftlichen Teilleistungen prüft.
* Weitere Informationen siehe: http://www.univie.ac.at/knowledge/peschl


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In diesem Kurs werden die in der Vorlesung „Innovation, Kognition und Wissensgenerierung“ erarbeiteten theoretischen Inhalte in der praktischen Entwicklung eines konkreten Innovationsprojektes zu ausgewählten Zukunftsthemen zur Anwendung gebracht. Beispiele für ausgewählte Zukunftsthemen:
- Die Zukunft der Arbeit, des workplace und der Automatisierung
- Die Zukunft der Universität/Bildung
- Die Zukunft der Mobilität
- Die Zukunft der Kommunikation
- Die Zukunft der/s Wirtschaft/Wirtschaftens
- Die Zukunft der Zeitung/des publishing
- Die Zukunft der Stadt/Urbanität
- Die Zukunft des Geldes/Bezahlens
- Die Zukunft des Kunden
- etc.

Dies geschieht im Format eines Innovation Labs, in dem in unterschiedlichen workshop settings ein Innovations-Prototyp entwickelt wird; der Innovationsprozess folgt dem Ansatz der Emergenten Innovation („Learning from the future as it emerges“ | Theory-U) und erstreckt sich von der Ideenfindung, über Research und Beobachtungsprozesse, Identifikation von Zukunftspotentialen, Prototyping und ausgewählten Methoden des Design Thinkings bis hin zur Entwicklung und Präsentation eines ersten Prototyps.

In diesem Kurs werden state-of-the-art Innovations- und Wissensgenerierungskonzepte und -technologien in konkreten settings praktisch zur Anwendung gebracht (z.B. explizit Machen impliziter Annahmen, Wahrnehmungs- und Denkmuster verstehen, Theory-U/presencing, verschiedene Modi profunder und qualitativer/ethnographischer Beobachtung, Interviews, deep knowing, Potentiale explorieren, prototyping, etc.).

Die Studierenden arbeiten (individuell und in Innovationsteams) autonom unter Anleitung des Kursleiters entlang eines vordefinierten Innovationsprozesses an einem Innovationsprojekt; sie erlernen auf diese Weise die (theoretischen [VO] und) praktischen Skills und Mindsets, um ein eigenes zukunfs-getriebenes Innovationsprojekt durchzuführen. Der Kursleiter begleitet die Studierenden und Innovationsteams als Coach/facilitator durch diesen Innovationsprozess.

Dieser Kurs bietet ausreichend Raum für die Reflexion und Diskussion der Fragen und Projekte der Studierenden.

Zielgruppen: Dieser Kurs ist für Studierende aller Studienrichtungen offen; er ist ist interdisziplinär ausgerichtet und richtet sich besonders an Studierende, deren zukünftiges Arbeitsfeld sich in wissens- und innovationsintensiven Feldern/Bereichen befindet.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Siehe Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Erfolgreiche Registrierung und Aufnahme in diesen Kurs
- Ihre Anwesenheit bei der ersten Kurseinheit (ansonsten verlieren Sie Ihren Platz in diesem Kurs, falls es eine Warteliste gibt)
- Aktive Mitarbeit an dem Innovationsprojekt in dem von Ihnen gewählten Innovationsteam zu dem gewählten Innovationsthema
- Aktive Mitarbeit beim Research, bei der Erarbeitung und Präsentation des Innovationsprojekts und bei der Dokumentation/Reflexion
- Rechtzeitige Abgabe der erforderlichen Dokumente bis zu den genannten Deadlines (siehe Moodle)
- Ihre Präsenz bei > 80% aller Einheiten (falls Sie bei einer Einheit nicht teilnehmen können, informieren Sie bitte unbedingt den Kursleiter und die Kollegen*innen Ihres Innovationsteams rechtzeitig vor der jeweiligen Einheit)

Bewertungskriterien:
20% | Präsentation des Research (+ Dokumentation)
Hochladen der Dokumentation der Forschungsphase via Moodle (Deadline und weitere Information siehe Moodle)
Bewertet werden die Tiefe und Wissenschaftlichkeit der Forschungseinsichten und deren Präsentation.

60% | Abschlusspräsentation des Innovationsprojekts/Prototypen
Bei der Projektidee & Prototyp werden Originalität und Plausibilität (in Bezug auf Anschlussfähigkeit und Zukunftsfähigkeit [10–15 Jahre]) bewertet.
Bei der Präsentation wird die sach- und situationsgerechte Darstellung bewertet: Originalität, Plausibilität, Angemessenheit, Dramaturgie, die gestalterische Dimension (visuelles Konzept, Medieneinsatz, Konsistenz, "Look and Feel"). Erwartet wird eine Projektpräsentation, kein Pitch.

20% | Dokumentation und Reflexion
Bewertet wird die Projektdarstellung und deren gestalterische Qualität. Darüber hinaus fließt die Reflexion des gesamten Innovationsprozesses in die Bewertung ein. Die Dokumentation muss spätestens bis zum angegebenen Termin der Deadline (siehe Moodle) als pdf-Dokument vom Innovationsteam abgegeben werden (ein Dokument für das gesamte Innovationsteam).
Hochladen der Dokumentation und der Kursreflexion via Moodle (Deadline und weitere Information siehe Moodle)

Die Vergabe der Punkte erfolgt immer für ein ganzes Innovationsteam.

%/Punkte | Note
93-100 | sehr gut (1)
81-92 | gut (2)
71-80 | befriedigend (3)
61-70 | genügend (4)
0-60 | nicht genügend (5)

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie sich trotz Anmeldung *nicht* für die Teilnahme am Seminar entscheiden, informieren Sie bitte sofort den Kursleiter und melden Sie sich bis zum 31. März auf u:space ab! Andernfalls erhalten Sie eine negative Bewertung.

Prüfungsstoff

Siehe Ziele & Inhalte bzw. Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Literatur

Literatur Auswahl:

Literatur aus der Praxis:
Brown, T. (2008). Design Thinking. Harvard Business Review 86(6), 84–93.
Buchenau, M. and J.F. Suri (2000). Experience prototyping. In (Ed.), Proceedings of the 3rd Conference on Designing interactive systems: processes, practices, methods, and techniques, pp. 424–433. New York: ACM Press.
Houde, S. and C. Hill (1997). What do prototypes prototype? (second ed.). In M. Helander, T. Landauer, and P. Prabhu (Eds.), Handbook of human-computer interaction, pp. 367–381. Amsterdam: Elsevier.
Jaworski, J., A. Kahane, and C.O. Scharmer (2004). The presence workbook. Cambridge, MA: Society for Organizational Learning (SoL).
Kelley, T. (2004). The art of innovation. Lessons in creativity from IDEO, America's leading design firm. London: Profile Books.
Laurel, B. (Ed.) (2003). Design research. Methods and perspectives. Cambridge, MA: MIT Press.
Moggridge, B., J. Fulton Suri, and D. Bray (2007). People and prototypes. In B. Moggridge (Ed.), Designing interactions, pp. 641–735. Cambridge, MA: MIT Press.
Peschl, M.F., G. Bottaro, M Hartner-Tiefenthaler, and K. Rötzer (2014). Learning how to innovate as a socio-epistemological process of co-creation. Towards a constructivist teaching strategy for innovation. Constructivist Foundations 9(3), 421–433.
Schön, D.A. (1992). Designing as reflective conversation with the materials of a design situation. Research in Engineering Design 3(3).
Truong, K.N., G.R. Hayes, and G.D. Abowd (2006). Storyboarding: an empirical determination of best practices and effective guidelines. In (Ed.), Proceedings of the 6th conference on Designing Interactive systems, pp. 12–21. New York: ACM.
Yu, F., M. Pasinelli, and A. Brem (2018). Prototyping in theory and in practice. A study of the similarities and differences between engineers and designers. Creativity and Innovation Management 27(2), 121-132.

d.school Reading List:
https://dschool.stanford.edu/resources/dschool-reading-list
https://dschool.stanford.edu/resources

IDEO:
https://www.ideo.com/eu
https://www.ideo.com/tools

Theoretische Hintergründe:
Dodgson, M. and D. Gann (2010). Innovation. A very short introduction. Oxford: Oxford University Press.
Hennessey, B.A. and T.M. Amabile (2010). Creativity. Annual Review of Psychology 61, 569–598.
Kauffman, S.A. (2014). Prolegomenon to patterns in evolution. BioSystems 123(2014), 3–8.
Krippendorff, K. (2006). The semantic turn. A new foundation for design. Boca Raton, FL: Taylor and Francis CRC Press.
Krippendorff, K. (2011). Principles of design and a trajectory of artificiality. Journal of Product Innovation Management 28(3), 411–418.
Peschl, M.F. and T. Fundneider (2012). Spaces enabling game-changing and sustaining innovations: Why space matters for knowledge creation and innovation. Journal of Organisational Transformation and Social Change (OTSC) 9(1), 41–61.
Peschl, M.F., T. Fundneider, and A. Kulick (2015). On the limitations of classical approaches to innovation. From predicting the future to enabling "thinking from the future as it emerges". In Austrian Council for Research and Technology Development (Ed.), Designing the Future: Economic, Societal and Political Dimensions of Innovation, pp. 454–475. Wien: Echomedia.
Peschl, M.F. (2019). Design and innovation as co‐creating and co‐becoming with the future. Design Management Journal 14(1), 4–14.
Poli, R. (2011). Steps toward an explicit ontology of the future. Journal of Future Studies 16(1), 67–78.
Scharmer, C.O. (2016). Theory U. Leading from the future as it emerges. The social technology of presencing (second ed.). San Francisco, CA: Berrett-Koehler Publishers.
Tsoukas, H. and R. Chia (2002). On organizational becoming: Rethinking organizational change. Organization Science 13(5), 567–582.
Tsoukas, H. (2005). Complex knowledge. Studies in organizational epistemology. Oxford, New York: Oxford University Press.in organizational epistemology. Oxford, New York: Oxford University Press.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 24.03.2020 15:08