180164 SE Kritische Theorie und Chinesische Philosophie im Gespräch (2021S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Fr 12.02.2021 09:00 bis Mi 17.02.2021 10:00
- Anmeldung von Mi 24.02.2021 09:00 bis Mo 01.03.2021 10:00
- Abmeldung bis Mi 31.03.2021 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Donnerstag 11.03. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 18.03. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 25.03. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 15.04. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 22.04. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 29.04. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 06.05. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 20.05. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 27.05. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 10.06. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 17.06. 09:45 - 11:15 Digital
- Donnerstag 24.06. 09:45 - 11:15 Digital
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
(1) Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit (max. zwei Fehleinheiten) (30%)
(2) Schriftliche Lektürevorbereitungen (10%)
(3) (Gruppen)--referat (15-30 Minuten) (30%)
(4) Seminararbeit (10-15 Seiten) (30%)Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie automatisch zu, dass Ihre schriftlichen Teilleistungen mittels Turnitin
geprüft werden.
(2) Schriftliche Lektürevorbereitungen (10%)
(3) (Gruppen)--referat (15-30 Minuten) (30%)
(4) Seminararbeit (10-15 Seiten) (30%)Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie automatisch zu, dass Ihre schriftlichen Teilleistungen mittels Turnitin
geprüft werden.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
70 % aus der Prüfungsleistung
Prüfungsstoff
Die zu lesende Literatur.
Literatur
ALLEN, A.: Das Ende des Fortschritts: Zur Dekolonisierung der normativen Grundlagen der kritischen Theorie. Frankfurt/New York: Campus 2019.
AMELUNG, I. – DIPPNER, A. (Hrsg.): Kritische Verhältnisse. Die Rezeption der Frankfurter Schule in China. Frankfurt/New York: Campus 2009.
BROWN, N. – FRANKE, W. (eds.): Transcendence, Immanence, and Intercultural Philosophy. London: Palgrave Macmillan, 2016.
HABERMAS, J.: Die postnationale Konstellation. Frankfurt/Main: Suhrkamp 1998.
HEUBEL, F.: Chinesische Gegenwartsphilosophie zur Einführung. Hamburg: Junius 2016.
HEUBEL, F.: Gewundene Wege nach China: Heidegger-Daoismus-Adorno. Frankfurt/Main: Klostermann: 2020.
HONNETH, A.: Das Andere der Gerechtigkeit: Aufsätze zur praktischen Philosophie. Suhrkamp: Frankfurt/Main 2000.
HONNETH, A.: Pathologien der Vernunft. Geschichte und Gegenwart der Kritischen Theorie. Frankfurt/Main: Suhrkamp 2007.
HORKHEIMER, M.: Traditionelle und kritische Theorie. Frankfurt/Main: Fischer 1992.
HORKHEIMER, M. – ADORNO, T. W.: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Frankfurt/Main: Fischer 1988.
PAUL, G. (Hrsg.): Staat und Gesellschaft in der Geschichte Chinas. Theorie und Wirklichkeit. Baden-Baden: Nomos 2016.
ROETZ, H.: Die chinesische Ethik der Achsenzeit. Eine Rekonstruktion unter dem Aspekt des Durchbruchs zu postkonventionellem Denken. Frankfurt/Main: Suhrkamp 1992.
UNSCHULD P.: Chinas Trauma – Chinas Stärke. Niedergang und Wiederaufstieg des Reichs der Mitte. Berlin: Springer 2016.
WINTER, R. – ZIMA, P. V.: Zima (Hrsg.): Kritische Theorie heute. Bielefeld: Transcript, 2007.
AMELUNG, I. – DIPPNER, A. (Hrsg.): Kritische Verhältnisse. Die Rezeption der Frankfurter Schule in China. Frankfurt/New York: Campus 2009.
BROWN, N. – FRANKE, W. (eds.): Transcendence, Immanence, and Intercultural Philosophy. London: Palgrave Macmillan, 2016.
HABERMAS, J.: Die postnationale Konstellation. Frankfurt/Main: Suhrkamp 1998.
HEUBEL, F.: Chinesische Gegenwartsphilosophie zur Einführung. Hamburg: Junius 2016.
HEUBEL, F.: Gewundene Wege nach China: Heidegger-Daoismus-Adorno. Frankfurt/Main: Klostermann: 2020.
HONNETH, A.: Das Andere der Gerechtigkeit: Aufsätze zur praktischen Philosophie. Suhrkamp: Frankfurt/Main 2000.
HONNETH, A.: Pathologien der Vernunft. Geschichte und Gegenwart der Kritischen Theorie. Frankfurt/Main: Suhrkamp 2007.
HORKHEIMER, M.: Traditionelle und kritische Theorie. Frankfurt/Main: Fischer 1992.
HORKHEIMER, M. – ADORNO, T. W.: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Frankfurt/Main: Fischer 1988.
PAUL, G. (Hrsg.): Staat und Gesellschaft in der Geschichte Chinas. Theorie und Wirklichkeit. Baden-Baden: Nomos 2016.
ROETZ, H.: Die chinesische Ethik der Achsenzeit. Eine Rekonstruktion unter dem Aspekt des Durchbruchs zu postkonventionellem Denken. Frankfurt/Main: Suhrkamp 1992.
UNSCHULD P.: Chinas Trauma – Chinas Stärke. Niedergang und Wiederaufstieg des Reichs der Mitte. Berlin: Springer 2016.
WINTER, R. – ZIMA, P. V.: Zima (Hrsg.): Kritische Theorie heute. Bielefeld: Transcript, 2007.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Fr 12.05.2023 00:18
Dabei bietet es sich für einen solchen Dialog an, auf Überlegungen der Kritischen Theorie zurückzugreifen. Die Kritische Theorie zeichnet sich in diesem Zusammenhang vor allem durch ihren kritisch-hermeneutischen bzw. pragmatischen Ansatz in Fragen der Globalisierung aus: So zeigt die historische Erfahrung, dass Lösungen sozialer Probleme selten durch Vorschriften gelöst werden, die sich aus der Reflexion idealer Umstände ergeben. Derartige Lösungen sind vielmehr das Ergebnis komplexer Lernprozesse aus früheren Problemen, Krisen und dergleichen.
Ziel dieses Seminars ist es, ausgewählte Konzeptionen der chinesischen Philosophie mit aktuellen westlichen Debatten (insbesondere also innerhalb der Kritischen Theorie) zu vergleichen. Erstens soll nach der Relevanz der chinesischen Philosophie für zeitgenössische philosophische Debatten gefragt werden. Zweitens sollen Überlegungen der kritischen Gesellschaftstheorie eingebracht werden, um konkrete Formen von Leid und Ungerechtigkeit in einer zunehmend globalisierten Welt kritisch zu analysieren. Drittens sollen beispielhaft das Potential und die Grenzen der Überlegungen von Heiner Roetz und Fabian Heubel für die kritische Theorie in den Blick genommen werden, um inter- und transkulturelle dialogische Kompetenzen anzuregen.