180165 SE Wittgenstein: "Philosophische Untersuchungen" (2025W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Hinweis der SPL Philosophie:Das Abgeben von ganz oder teilweise von einem KI-tool (z.B. ChatGPT) verfassten Texten als Leistungsnachweis (z.B. Seminararbeit) ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich als mögliche Arbeitsweise genehmigt wurde. Auch hierbei müssen direkt oder indirekt zitierte Textstellen wie immer klar mit Quellenangabe ausgewiesen werden.Die Lehrveranstaltungsleitung kann zur Überprüfung der Autorenschaft einer abgegebenen schriftlichen Arbeit ein notenrelevantes Gespräch (Plausibilitätsprüfung) vorsehen, das erfolgreich zu absolvieren ist.
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 08.09.2025 00:00 bis So 14.09.2025 23:59
- Anmeldung von Mo 22.09.2025 09:00 bis Mi 24.09.2025 23:59
- Abmeldung bis Fr 31.10.2025 23:59
Details
max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Dienstag 14.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 21.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 28.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 04.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Donnerstag 13.11. 08:00 - 09:30 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 18.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 25.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 02.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 09.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 16.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 13.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Donnerstag 15.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal. 2H NIG 2.Stock
- Dienstag 20.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
- Dienstag 27.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 3F NIG 3.Stock
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Während es einigermaßen gängig ist die "Entzauberung der Welt" beklagen und sich in die deprimierende Profanität der Moderne zu schicken, präsentiert sich bei Wittgenstein anfänglich unsere Realität als eine ständige Verhexung, die uns vom Gewöhnlichen abdrängt, als müsste man sich Tag für Tag um das Gewöhnliche bemühen, in dem unser einzig mögliches Heil liegt. Metaphysiker sind wir gratis, zu Lebewesen von dieser Welt müssen wir immer erst werden, gleichsam auf dem zweiten Bildungsweg, in tagtäglichen Exerzitien des Alltäglichen. Was heißt es, dass dasjenige, von dem man separiert ist, zunächst einmal das Gebräuchliche, Alltägliche, das Naheliegende und Niedrige ist? Was heißt es aus einem anfänglichen Zustand des Fests namens Philosophie, in dem die Sprache "feiert", in einen Zustand überzuwechseln, in dem die Sprache wieder "arbeitet"? Es erwartet einen ein programmatisch un-festliches Buch mit langen technizistischen Passagen, die sich mit poetischen, leicht exaltierten Stellen abwechseln, die einen indes zur Prosa des Alltäglichen zurücktreiben wollen und durch eine Verhältnismäßigkeit des Tons bestechen. Wittgensteins Entscheidung gegen den Romantizismus mag schwer zu schlucken sein, doch wann wäre das Bekenntnis zum Üblichen und Profanen jemals brillanter gewesen? Textnahes Seminar, das diejenigen einigermaßen zufriedenstellen wird, die von Woche auf Woche gelesen haben werden.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
textnahe Seminararbeit
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
die üblichen Kriterien (Problementwicklung, Textnähe, Kuration diverser Zitate, Originalität der Thesen...)
Literatur
das diskutierte Buch
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Mi 17.12.2025 10:26